Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: zu Guttenberg

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen…“

Hallo liebe Keulengemeinde,

es wurde wieder höchste Zeit für „Weyland trifft Keule – Body meets Brain“ und so geschah es…und jetzt fragt nicht wer Body, wer Brain ist, darüber streiten sich Michael und ich noch…

Was ist los in Deutschland, in Europa, in der Welt?

Warum ist Pofalla auf einmal ein Schimpfwort, warum tut sich die Merkelsche Regierung so schwer mit dem Regieren, wie viele Vertrauensfragen wird Berlusconi noch überleben, wie geht es den Griechen, warum, wann oder überhaupt lebte die FDP und, und, und?

Zu diesen aktuellen Fragen und mehr nahm ich wieder gnadenlos Stellung und teilte aus, was das Zeug hielt.

Dies alles natürlich mit dem bekannten schnoddrigen Unterton von Karl Keule getreu meinem Leitbild:

nachdenklich, satirisch, ehrlich und manchmal häufig politisch inkorrekt

Also seid gespannt und entspannt bei einer geballten Ladung Karl Keule, denn ich weiß, was das Volk denkt.

Mir hat es grossen Spaß gemacht, das Gespräch mit Michael und ich hoffe, euch gefällt es auch.

In diesem Sinne
Karl Keule©

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Ein bisschen zu viel Pomade im Haar in der Suppe…

Hallo abgeschriebene plagiate Stammtischgemeinde,

vorneweg: ich bin bestimmt kein Guttenberg Fan, aber was zurzeit in der deutschen Presse- und Medienlandschaft und damit auch in der Internetlandschaft abgeht, halte ich für lächerlich und auch für stark überzogen.

Ich habe nie eine wissenschaftliche Arbeit und somit auch keine Dissertation geschrieben, aber seit über einer Woche belästigen mich die ach so klugen diversen Schreiberlinge deutscher Tageszeitungen und Wochenmagazine mit der Plagiatakte Guttenberg und fangen langsam an doch gewaltig zu langweilen. Anstatt mal darüber zu schreiben, wie viel Plagiat oder Abschreiben bei einer Dissertation erlaubt ist oder auch nicht, wird sich in vielen Artikeln nur darüber Gedanken gemacht, wie man Herrn zu Guttenberg am besten ganz schnell von der politischen Bildfläche verschwinden lassen kann, so erscheint es mir zumindest. Die Berichterstattung der letzten Tage erinnert mich eher an eine journalistische Treibjagd, als das sie der journalistischen Pflicht der Aufklärung von Sachverhalten auch nur einen Millimeter nahe kommt.

Die Fernsehberichterstattung tut ein Übriges dazu, wenn ich auf das gestrige Fernsehgericht von Frau Will zurückblicke.

Was ist los in der Republik, dass eine Vorverurteilung auch von Teilen der InternetGemeinde stattfindet, wie ich sie bis heute noch nicht erlebt habe. Ich wage zu behaupten: In keinem Artikel oder Bericht wurde sich bisher darüber Gedanken gemacht, wie eine Doktorarbeit aufgebaut sein muss und welchen wissenschaftlichen Standards sie aufweisen muss, um mit Summa cum Laude zu bestehen? War es nicht so, hinter jeder Dissertation steht eine Prüfungskommission?
Die Dissertation von Herrn zu Guttenberg ist seit fast einem halben Jahrzehnt bekannt bzw. veröffentlicht und erst heute fällt auf, dass sie ein Plagiat sein soll, komisch und absurd finde ich das. Auf einmal kommen sie alle aus der Box gesprungen die vermeintlichen Plagiatsforscher professioneller oder laienhafter Berufung, Dieses GuttenPlag Wiki erinnert mich eher an ein Informationstool einer neueren Stasigeneration, womit Stammtischgeschwätz bedient wird, aber nichts zur Klärung der Verdachtsvorfälle gegen Guttenberg beigetragen wird. Viele Menschen sehen sich schon fast genötigt Stellung zu den Plagiatsvorfällen zunehmen und ich wage zu behaupten, nur ein minimaler Prozentsatz hat Ahnung davon, wie eine solche Dissertation aufgebaut sein muss. Übrigens ich gehöre auch zu dem größeren Prozentsatz. Also um mal wieder mit den Worten des Herrn Nuhr zu reden: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.“ Kein Gedanke wird darauf verschwendet, warum gerade erst jetzt diese Verdachtsmomente erhoben werden. Und komme mir jetzt bitte keiner mit dem Argument, weil Herr Fischer-Lescano erst jetzt eine Rezension über die guttenbergsche Dissertation schreiben wollte. Vielleicht kommen die Anfangsverdachtsmomente ja auch aus den eigenen Reihen, weil Gutti doch so gut aussieht und so gut beim Volk ankommt. Zetteln wir doch mal ne Neiddiskussion an…
Komisch erst gerade jetzt fällt der FAZ auf, dass die Einleitung komplett abgeschrieben sein soll, die Süddeutsche Zeitung wacht gerade erst jetzt auf und die anderen Gazetten in der deutschen Medienlandschaft. Die NZZ hält sich gerade erst jetzt, wenn bestimmt auch ironisch gemeint für doktorwürdig. Komisch oder und dabei ist das Werk nicht erst jetzt erschienen. Diese Verhalten liebe in Teilen von mir abgelehnte Journalistengemeinde bringt uns im Thema zu Guttenberg nicht weiter, warten wir doch ganz einfach die Bewertung und Prüfung der Uni Bayreuth ab und bilden uns dann letztendlich ein Urteil über die Akte zu Guttenberg. Wie anfangs schon erwähnt, ich bin kein Fan des Mannes mit der Pomade im Haar, aber stelle man sich mal vor wie der Mann ohne dieselbige aussieht. Also warten wir doch das Urteil ab, wenn zu Guttenberg seinen Doktortitel endgültig abgeben muss, dann kann er noch einen neuen schreiben und vielleicht wird er ja dann auch zurücktreten.

Und außerdem: bei uns braucht man doch nun wirklich keinen Doktortitel, um weiter politische Karriere zu machen, bei uns reicht doch schon ein Adelstitel.

In diesem Sinne wünsche ich noch fröhliche Plagiatsforschung
Karl Keule
KeulenKalle©

Nachtrag 21.02.2011, 21:45h:

Gut jetzt ist Ruh, also der Gutti läßt ihn endgültig ruhen, gibt ihn ab den Doktortitel, ungeachtet eines Prüfungsergebnisses der Uni Bayreuth. Werden die Medien auch Ruhe geben, oder wird jetzt weitergeforscht? Vielleicht wird man ja jetzt wieder mehr einen Augenmerk auf die Arbeit von zu Guttenberg legen und der Charismatiker wird weiter punkten, ich bin mir sicher, denn wie sagt man im Krieg: eine Schlacht verloren bedeutet noch keinen verlorenen Krieg.

Wahl zum VOLLPFOSTEN 2010 – Endbericht

copyright: Jean Michel Malatray


Liebe wahlsüchtige KeulenGemeinde,

es ist vollbracht, die Wahl zu den VOLLPFOSTEN 2010 ist abgeschlossen. Ihr habt erfolgreich euer Votum mit insgesamt 3.165 Stimmen in den einzelnen Kategorien keulenhaft manifestiert.

Gewählt wurden:

VOLLPFOSTEN 2010 Männlich national:
GUIDO WESTERWELLE mit 148 Stimmen und 16,95%

VOLLPFOSTEN 2010 Männlich international:
SILVIO BERLUSCONI mit 201 Stimmen und 42,58%

VOLLPFOSTEN 2010 Weiblich national:
STEPHANIE ZU GUTTENBERG mit 116 Stimmen und 23,58%

VOLLPFOSTEN 2010 Weiblich international:
SARAH PALIN mit 260 Stimmen und 86,96%

VOLLPFOSTEN 2010 Firma/Gruppe/Organisation national:
DEUTSCHE BAHN AG mit 151 Stimmen und 23,38%

VOLLPFOSTEN 2010 Firma/Gruppe/Organisation international:
BP mit 242 Stimmen und 48,69%

Glückwunsch an die Gewinner der diesjährigen Wahl und eine keulenhafte Träne für die zum Teil doch sehr knappen Verlierer. Aber seid nicht traurig ihr vollpfostigen Verlierer, die Wahl für das Jahr 2011 kommt ganz bestimmt und wir sind uns sicher, dass ihr wieder alle Anstrengungen unternehmen werdet, um rechtzeitig für die neue Wahl nominiert zu werden.

Euch lieben Wählern und Lesern von www.karlkeule.de danke ich für die rege keulenhafte Teilnahme bei dieser ersten Wahl zum VOLLPFOSTEN des Jahres. Im Jahre 2011 wird es sicher weiter gehen, denn sind wir nicht alle manchmal ein wenig VOLLPFOSTEN? Ich denke ja, aber manche sind dann doch immer etwas vollpfostiger…

In diesem Sinne weiterhin viel Spass mit der Keule
Euer Karl Keule
„KeulenKalle©“

P.S.: Ach ja dieser Ehrungsakt mit LaudatioBlaBla kommt noch…

VOLLPFOSTEN 2010 – Zwischenbericht

bisher nominiert in der Kategorie Weiblich national:

Stephanie zu Guttenberg
Ursula von der Leyen
Angela Merkel
Kristina Schröder
Alice Schwarzer
Erika Steinbach

bisher nominiert in der Kategorie Weiblich international:

Hillary Clinton
Sarah Palin

bisher nominiert in der Kategorie Männlich national:

Christoph Ahlhaus
Kurt Beck
Sigmar Gabriel
Klaus Ernst
Roland Koch
Thomas de Maizière
Stefan Mappus
Felix Magath
Bischof Walter Mixa
Dirk Niebel
Heribert Rech
Philipp Rösler
Thilo Sarrazin
Adolf Sauerland
Wolfgang Schäuble
Gerhard Schröder
Horst Seehofer
Rainer Speer
Guido Westerwelle
Christian Wulff

bisher nominiert in der Kategorie Männlich international:

Silvio Berlusconi
Sepp Blatter
BONO
Alberto Contador
Tony Hayward
Pastor Terry Jones
Jörg Kachelmann
Nicolas Sarkozy
Geert Wilders

bisher nominiert in der Kategorie Firma/Gruppe/Organisation national:
Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen
Bundesregierung 2010 der BRD
Deutsche Bahn AG
Freie Demokratische Partei
Molkerei Alois Müller
DIE LINKE

bisher nominiert in der Kategorie Firma/Gruppe/Organisation international:
Amazon EU S.a.r.l.
BP
MasterCard Europe sprl
PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A.
Visa Europe Services Inc.
VOSS of Norway ASA

Stand der Nominierungen: 14.12.2010

Ich freue mich auch weiter auf eure geschätzen Nominierungen, die ihr bis zum 15.12.2010, 12:00h abgeben könnt.
Nominiert werden können alle Männer, Frauen oder sonstige, die im öffentlichen Leben stehen oder dieses Jahr standen.
Eure Nominierungen könnt ihr abgeben via:

Kommentar, Twitter @KeulenKarl oder IMehl

Weitere Infos zur Wahl: VOLLPFOSTEN 2010

Karl Keule’s RegierungsErklärung

Hallo liebe Sommerloch geplagte Gemeinde,

die Regierung ist im Urlaub, so scheint es, aber es ist nicht so. Verweilen sie zwar alle in verschiedenen Urlaubsorten, können es aber trotzdem nicht lassen, uns mit ihrer Meinung zu behelligen. Also wurde es Zeit für den keulschen Gegenschlag. Ich hatte Gelegenheit mit Michael Weyland der Stimme von www.was-audio.de meine eigene Regierungserklärung, vielmehr die Erklärung der Regierung abzugeben:

Karl Keules Regierungserklärung hörst du hier

Viel Spass damit und noch ein schönes Sommerloch wünscht euch

Karl Keule
„KeulenKalle©“

Ein Tweet pro Tag Vol. 119

„Die Vergesslichkeit des Menschen ist etwas anderes als die Neigung mancher Politiker, sich nicht erinnern zu können.“

(Marcel Mart)

Bemerkung Karl Keule:Keule ich sage euch, in der nächsten Zeit werden wieder einige Politiker unter temporärem Gedächtnisverlust leiden und ich frage mich noch immer wo meine Autoschlüssel sind…

Keule’s Monatsrückblick Januar Akte 01/2010

Hallo liebe schneegeplagte Hausmeistergemeinde,

der Januar, ja er war sehr kalt und schneeverseucht. Die Schneewalze überrollt Jermähnie. Für so manche Stadt in Deutschland kam der Wintereinbruch mal wieder total überraschend, selbst die Deutsche Bahn wurde wieder völlig vom Winter überfallen, aber wer hätte es bei denen auch anders erwartet.

Politik / Wirtschaft / Gesundheit
Direkt zum Jahresbeginn wurden die EC-Karten für viele Bankkunden zur Stolperfalle. Wollte doch so mancher Geldautomat partout nicht im Jahre 2010 ankommen und verweigerte die Auszahlung von Geld. Welch Blamage für die doch im letzten Jahr schon genug geschüttelte Bankenwelt. Ich plädiere wieder für die Einführung der guten alten Lohntüte aus Großvaters Zeiten. Das hätte dann wenigstens auch den Vorteil, dass man am Monatsende auch wirklich mitbekommt, wenn kein Geld mehr in der Tüte ist.

Apropos Gehalt, da gab es doch sogenannte Wirtschaftsexperten, die schlugen vor, dass alle Deutschen ihr Gehalt offen legen sollen, also die Finanzämter sollen diese im Internet veröffentlichen. Nur liebe Experten, das bringt doch nichts, da in Deutschland die Finanzämter von gewissen Personen gar nicht die wirklichen Gehälter zu erfassen bekommen.

Frau Merkel und Herr Schäuble versuchen mit betroffener Miene ihren neuen Haushalt an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Ich habe mal gelernt Haushalt kommt vom Verb haushalten, bei dieser Regierung sollte man allerdings den Haushalt besser in Schuldmach umbenennen. Aber es ist ja alles nur wegen der Wirtschaftskrise, wer es gebetsmühlenartig herunterbetet, wird es bald auch selbst glauben. Es wird besser oder auch nicht? Genau wissen kann man es nicht, laber, laber….

Ist ja auch egal, jedenfalls geht dem Staat das Geld aus oder es ist keins mehr vorhanden, aber macht nix, wir können ja ruhig weiter Schulden aufnehmen. Ich meine das ist ja auch gut so, denn Schulden aufnehmen ist ja mittlerweile so was wie ein Statussymbol geworden. Einfache Formel: desto mehr Schulden ein Land aufnimmt, umso reicher ist ein Land. Ergo muss Deutschland verdammt reich sein. Und bei der nächsten Bundestagswahl heißt dann der Wahlspruch von CDU/CSU und FDP „Zinsen statt Zukunft“. Aber Herr Schäuble kündigt schon mal vorsichtshalber einen harten Sparkurs für 2011 an, soll ja nicht heißen, man hätte dem Bürger nix gesagt.

Und es ist auch ein ungeschriebenes Gesetz, wenn dem Papa Staat das Geld ausgeht, darf freimütig die Hatz auf Arbeitslose, also in unserem Land auf Hartz IV – Empfänger eröffnet werden. Sie nutzen das System gnadenlos aus und sind faul, so hört man. Wenn das wirklich so ist, warum die ganze Aufregung? Dann unterscheiden sie sich doch gar nicht so sehr von einigen Personenkreisen. Da meldet sich ja dann auch noch dieser Hesse-Berlusconi, ähm nein politisch nicht korrekt, der Herr Koch zu Wort und fordert eine Arbeitspflicht für Hartz IV – Empfänger. Diese könnten auch niedere öffentliche Arbeiten übernehmen. Aber Herr Koch ich bitte sie, wenn man keine Ahnung hat einfach mal den Mund halten, so viele Ministerpräsidentenjobs gibt es doch gar nicht in Deutschland. Hilfe seitens der CDU für Hartz IV Empfänger ist in Sicht? Entpuppt sich Frau von der Leyen gerade in diesem Monat als rote Ursula und will eine komplette Überarbeitung von Hartz IV. Komisch auch die SPD will jetzt Korrekturen…

Die Krankenkassen werden teurer, also noch nicht alle, aber manche und bald viele verlangen demnächst Zusatzbeiträge. Na ja jetzt mal ganz ehrlich, hätte jemand was anderes erwartet? Wir werden ja auch immer älter und gehen eben viel zu häufig zum Arzt, wie wir diesen Monat gelernt haben. Mit 18 Arztbesuchen im Jahr sind wir wenigstens auf diesem Feld im internationalen Vergleich mal wieder Spitze. Ich empfehle: weniger zum Arzt gehen, vielleicht geht die Lebenserwartung in Deutschland dann wieder runter. Das wäre dann doch schon mal ein Anfang, um den lädierten Krankenkassen zu helfen. Aber hört, der Herr BundesKrankheitsKassenminister Rößler (FielmannDurchPlick) ermahnt die Kassen, sie sollen doch nicht so unsozial sein. Nützt nix Herr Minister, holen sie sich doch bitte mal den Rat ihrer Vorgängerin ein, ja genau die Ulla Schmidt hat sich an den Kassen und den Ärzten auch schon die Zähne ausgebissen.

Oskar, ja der Lafontaine will nicht mehr, er zieht sich mal wieder zurück, aus der Bundespolitik und aus dem aktiven Parteigeschäft. Ach Oskar, dein Krebs war für dich der Warnschuss und für so manchen Parteifreund bzw. –feind der letzte Schuss vor den politischen Bug. Wer wohl Lafo beerben wird? Eine Ossi-Wessi-Doppelspitze?

Naja und überhaupt gleicht die politische Landschaft in diesem Monat eher einer Diaspora, von wirklicher Stilblüte nichts zu sehen. Die FDP schlägt auf die CSU ein und umgekehrt, gemeinsam machen sie der Frau Merkel das Leben schwer. Aber wenn Angie eins gelernt hat in ihrem politischen Leben, dann ist es das Motto des Dicken, also dem Herrn Kohl: Nicht viel reden oder handeln, sondern einfach aussitzen! Deshalb spricht Frau Merkel auch kein Machtwort, denn sonst müsste sie ja mal was machen und Position beziehen. Im Allgemeinen scheint mir die CDU/CSU eher auf der Suche nach sich selbst zu sein, findet sich dann aber doch nicht so richtig. Die FDP mit dem Vorsitzenden LobbyWesterwelle entwickelt sich in Regierungsverantwortung immer mehr zur FinanzDienstleistungsPartei für ihr Klientel, aber mit Erfolg, die von Möwen gesPickten Spenden fließen. Und Schreiber? Nö, Schreiber kenne ich nicht, aber das ist ja auch längst fast verjährt…
Aber alles wird gut, wenn erstmal Guidos Aussteigerprogramm für Talibanis kommt…hätte es das doch schon mal damals zu RAF-Zeiten gegeben, wäre uns die FDP auch nicht erspart geblieben. Hoffe nur, dass es bald auch ein Aussteigerprogramm für Kinder von Hartz IV Empfängern gibt, denn für die wäre es wünschenswert. Aber vielleicht wird es ja auch ein Jobprogramm der Agentur für Arbeit geben: „Rent a Taliban“.

Aber die Regierung fängt so langsam an ihr wahres Lobbygesicht zu zeigen und verkündet den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Klar nur vorerst, aber wer es glaubt wird bekanntermaßen selig und der Glaube kann Berge versetzen.

Von der Opposition wurde auch nicht viel gesehen in diesem Monat, aber ich gebe nicht auf sie zu suchen, es muss sie doch irgendwo geben.

Auf jeden Fall erheiterte uns Herr Ex-Minister und Neulicht der EU Oettinger mit seinem nju wäh off jermähn schwäbisch inglish. Guido Westerwelle soll sich auch köstlich darüber amüsiert haben. Aber der Herr Oettinger ist lernwillig und will in Brüssel einen Sprachkurs machen, ob es was nützt, ich glaube nicht den wir wissen: die BadeWürddemberger könne alles, außer hochdeutsch und…aber sind wir doch ehrlich, es ist nicht das schlechte Englisch warum wir Oettingers und Westerwelles mit unserer Häme überschütten, eigentlich wollen wir doch nur sagen: How Up, Do High Knee, also Hau ab du Heini. Ich denke alles nicht so schlimm, denn wie sagte schon der berühmte OB Jockel Fuchs meiner Wahlheimat-Stadt Mainz: „Majesty, and now we go enunner in the Druckwerkstatt.“ Und das bei der Queen Lisbeth….vunn Grät Britän….

Und wie lernten wir diesen Monat auch, Wasser ist manchmal doch stärker als Blut und wenn du erstmal in den richtigen Kreisen verkehrst, wirst du auch, trotz Verurteilung im Magna Rahmen des Althaus aufgefangen.

Ach ja Obama gibt es ja auch noch: Der VorschußLorbeerenFriedensnobelpreisträger hält die erste Rede zur Lage der Nation in diesem Jahr … Kernaussage: Wandel, Neuanfang, Laber, Laber … also hier auch nichts Neues.

Der Westen verspricht auf der Konferenz in London die Wende für Afghanistan, da kann man nichts gegen sagen, hieß es doch schon früher: im Westen nix neues…also können wir mal den Osten wenden.

Kirche
Häufig legt sich ja der Papst gerne ex Cathedra mit den weltlichen Fraktionen an. Dieser hat sich jedoch gut im Griff und vom Angriff der heiligen Nacht erholt und betet in diesem Monat lieber in Synagogen. Aber er hat ja auf der anderen kirchlichen Seite, also in der evangelischen Kirche eine gute Vertreterin bekommen. Da meldet sich doch Frau Bischöfin Käßmann und kritisiert mal so ganz einfach den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Die Wellen schlugen hoch, unglaublich dachte sich so mancher Politiker, reicht uns doch eine evangelische Bundeskanzlerin, die uns ins Handwerk pfuscht und jetzt auch noch das. Aber so langsam verträgt sich die Bischöfin wieder mit der Politik und wird demnächst bei unseren Jungs an der Front mit Verteidigungsminister von Strahlemann zu Guttenberg im Cafe Harmonie einen Kaffee oder Tee trinken. Darf man eigentlich Front sagen? Oder muss es eher wie kriegsähnlicher Zustand, frontähnlicher Ort heißen?

Buntes
In Dubai ist der Scheich zwar pleite, aber er eröffnet das höchste Gebäude der Welt. Ist auch besser so für den Scheich, den aus 828 m Höhe lässt sich die Ölwirtschaft doch viel besser im Auge behalten. Warum erinnert mich dieser Burdsch Chalifa nur an den Turmbau zu Babel?

Die Simone, also die Ex von Herrn Assauer, also Frau Thomalla zieht sich mit 44 Jahren für ein großes deutsches HerrenSpieljungenmagazin aus. Sie lesen richtig ganz nackig machte sich die Dame, was ja auch nicht schlimm ist. Nur dumm gelaufen für Frau Thomalla, kaum sieht man sie nackt im Magazin, knutscht der neue junge Lover im Hausflur mit einer Jüngeren herum. Vielleicht hat Frau Thomalla ihrem jungen Freund zu häufig den alten Werbetext: „Nur gucken, nicht anfassen…“ ins Ohr geflüstert.

Und dann war da noch eine betrogene Frau, in diesem Fall eine Ehefrau, also Caroline, genau die Prinzessin von Monaco, die Ehefrau vom PPP, also vom Pinkel und Prügel Prinzen. Während sich der Welfenprinz auf Phuket mit einer anderen Frau amüsierte und fremdplanschte, hatte die Prinzessin die Größe für ihren Mann auszusagen. Es waren nur zwei Ohrfeigen bestätigte sie. Selbst in ehelichen Krisensituationen hält man sich an höfische Richtlinien, das war schon immer so und wird auch so blaublütig bleiben.

Tränen mal wieder! Wurde aus Raider Twix, so wird diesem Monat aus Brangelina wieder Brad und Angelina. Aus und vorbei mit dem Traumpaar. Wird es jetzt einen Rosenkrieg geben, an dem wir uns in der nächsten Zeit ergötzen können? Und müssen jetzt weltweit Adoptionsbüros schließen? Ist doch alles Lady Gaga oder was?

Ach ja, by the way sozusagen: Loddar, also der Matthäus ist auch wieder solo, einfach so und vollkommen überraschend.

Der Begriff „Betriebsratsverseucht“ wird zum Unwort des Jahres 2009 gekürt, aber sind wir dadurch klüger geworden?

Bonanza gehört nun endgültig der Vergangenheit an, starb doch der letzte noch lebende Cartwright, genau der Adam, nebst seinem Darsteller Pernell Roberts. Schon wieder eine Erinnerung an meine Kindheit weg, was gab es damals für Jungs Schöneres am Samstagnachmittag? Zuerst das obligatorische ArbeitnehmerKindBad und dann ab vor die Glotze um die Heldentaten der Männer von der Ponderosa-Ranch zu verfolgen.

Ja und die Avatar versenkte die Titanic, ich weiß zwar nicht in welchem Krieg, aber so stand es geschrieben.

Und Steve Jobs stellt nach dem iPhone, die neuste Entwicklung von Apple vor, das iPad. Wird es uns weiter bringen, den Frieden in der Welt schaffen? Ich persönlich finde es ja etwas zu groß, um es mir ans Ohr zu halten. Aber mal ehrlich denkt man beim EyePad nicht eher an einen Kosmetikartikel?

Haiti
War und ist sehr schlimm, die Bilder, die wir gesehen haben erschreckten uns sehr und machten betroffen, Durch Medien gepuscht wurde mal wieder eine wahre Spendenflut in Deutschland ausgelöst. Eine Spendenshow vom Gebührenzahler finanziert, ließ den Euro reichlich rollen. Die Amerikaner wollten helfen, blockierten aber eher die eingespielten Hilfsaktionen der gut zusammenarbeitenden europäischen Hilfsorganisationen, weil sie sich wie gewohnt eher als Besatzungsmacht benehmen und alles unter ihre Kontrolle bringen wollen. Vielleicht träumen sie ja schon von einem neuen Bundesstaat für die USA. Die Lage in Haiti bleibt schlimm und den Menschen muss weiter geholfen werden.

Letzte Meldung

Frau Merkel und ihr Regierungsteam bekommen von Emnid ihr 100 Tage Zeugnis, 100 Tage Pleiten, Pech und Panne, ausser Spesen nix gewesen…

Habe ich was vergessen? Aber klar doch, das hier ist ja auch nur eine kleine Keul’sche Auswahl an Themen, die mich so in diesem Monat beschäftigt haben, frei nach Keules Motto:

Geschichten von überall und aus aller Welt, nachdenklich, satirisch, ehrlich, manchmal häufig politisch unkorrekt…
In diesem Sinne wünsche ich einen hausmeisterlichen Februar mit viel Helau und Alaaf!
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Ich sag Polit-Stänkerer sind out….

Hallo liebe stänkernde Hausmeistergemeinde,

wie sagen Fußballfans immer so schön: jetzt geht’s los…!

Und es geht los, also bei so manchen Politik A- und B-Promis, da wird gestänkert, was das Zeug hält.

Münte sagt: „Frau Merkel ist die große Zahl der Arbeitslosen egal„. Und Angie schickt ihren Bullterrier Koch vor, der Münte zurechtweist und den Ausraster als unanständig zurückweist.

Steinbrück katapultiert die Steuerpläne der CDU ins Absurde und Westerwelle fordert ein Verfalldatum für Gesetze.

Aber so eine richtige Aussage trifft kein einziger Politiker, wie in den nächsten Jahren Deutschland gestaltet werden und vorwärts kommen soll. Muss ja auch nicht sein, da sich die Union bestimmt schon sehr sicher ist, dass sie am 27.09.09 als Wahlsieger dastehen wird und mit dem zwar nicht unbedingt geliebten, aber benötigten Herrn Westerwelle und seiner FDP koalieren wird.

Und die SPD mit allen verfügbaren Kompetenzleuten stellt sich wie der größte Depp der Nation an und macht damit der Union den Wahlkrampf doch recht leicht.

In der der Zentrale des Willy-Brandt-Hauses sitzt man jetzt bestimmt schon wieder bei einer Tasse rotgeröstetem Kaffee zusammen und macht sich über neue Verbalattacken an den politischen Gegner Gedanken, anstatt endlich dem Wähler konkrete Visionen zu vermitteln, die glaubhaft sind und Stimmen bei der Wahl bringen könnten.

Und jetzt haben auch die Gewerkschaften mitbekommen, dass Wahlkampf ist und der zweite Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel bezeichnet den Wirtschaftsminister zu Guttenberg als „Abwrackminister von Arbeitnehmerrechten“. Aber was erwartet man auch noch von  Gewerkschaften, da sie doch im Laufe der Jahrzehnte ein billiger Abklatsch der Politiker geworden sind.

Mittlerweile habe ich richtiges Verständnis für die immer größer werdende Anzahl Menschen, die sagen, wir gehen nicht wählen, wir haben keine Lust mehr auf dieses ganzes PolitTheater.

Ich sage liebe Politiker hört endlich auf mit diesem ganzen Schmierentheater, macht Politik und zwar solch eine Politik, die den Menschen in Deutschland Visionen eröffnet. Lasst doch endlich von eurer Profilneurose ab und wenn ihr es nicht selbst schafft, dann sucht euch ordentliche Psychologen, bei denen ihr eure Verbal-Diarrhoe ablassen könnt, aber verschont uns damit.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Politiker erzählen Märchen

Guten Tag liebe Märchen lesende Hausmeistergemeinde,

gerade wurde ich via Twitter auf eine Veranstaltung aufmerksam:

„Politiker erzählen Märchen“.

Zuerst dachte ich, na ja in der heutigen Zeit nichts Neues, wo Politiker auftauchen hat man immer das Gefühl, dass sie einem Märchen erzählen. Gerade jetzt in Zeiten des Bundestagswahlkampfes wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Aber bei der Veranstaltung „Politiker lesen Märchen“ handelt es sich nicht um eine lügenbehaftete Wahlkampfveranstaltung der Parteien, sondern um eine Aktion des Märchenland e.V. – Deutsches Zentrum für Märchenkultur in Berlin.

Hier lesen in der Tat Bundesbildungsministerien Annette Schavan und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg jungen Zuhörern in dieser Woche Märchen vor.

Ich stelle mir nur die Frage, ob die beiden die schönen altbekannten Märchen der Gebrüder Grimm erzählen oder ob sie sich des neuen Märchengutes der deutschen Politik bemächtigen. Themen gibt es ja genug: Finanzkrise, Steuerdebatte usw.

Die Einleitung zu einem Märchen könnte zum Beispiel: „Es fuhr einmal ein Popel mit nem alten Opel…“ sein.

Aber hoffentlich hinterlassen sie bei den Kleinen keine negativen Assoziationen, denn eigentlich sind Märchen ja eine tolle Sache und man sollte Kindern viel vorlesen.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen märchenhaften Tag

Karl Keule©
„KeulenKalle©“