Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: Papst

Nuntium expressum – Der neue Götterbote

Nuntium expressum – Der neue Götterbote meldet gerade:

„Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst soll geistlicher Rat für erhöhte Baukosten beim Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH werden.

Zeitgleich soll er geistiger Vorstandsvorsitzender der neu gegründeten bistungetümlichen Fluggesellschaft FPTvanEAir Mea Culpa GmbH werden und damit das neue bischöfliche Projekt „Bonusmeilen für die 3. Welt“ vorantreiben. Großzügige und direkte Sündenvergebung, sowie spontane Wunder sind im Ticketpreis für Flüge der Airline bereits erhalten.“

 

Eintrag ins Logbuch 19/03/13 16:40h

hahaha, FB löscht Domian, Papst löscht FB, Domian exhomogenisiert Papst, Papst schickt Domian gen Hölle. (ich mag banale Lebenszyklen)

Habemus…

Schon wieder so ein falscher Fuffziger zum Konklave aufgetaucht: „Habemus Keule!“…

Papst

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Der Jahresrückblick 2012…“

Viel ist passiert im Jahre 2012 – Michael Weyland und Karl Keule haben es für Euch zusammengefasst aus Ihrem ganz eigenen persönlichen Blickwinkel und haben bestimmt wieder viel vergessen…

hörst Du hier!

Gurken und sonstiges Gemüse…ein Wochenrückblick…

Hallo liebe gesundheitsbedachte Gemeinde,

EHEC dachte ich, wäre ein Eishockeyverein…
Nein falsch geraten, es ist der Killer-Erreger und schon ist er wieder da der alljährliche Gesundheitsskandal.

Die Gurke, es ist die Gurke über die der Erreger in so manches Essen gelangte. Spanien diesmal nicht mit einer vermeintlichen Revolution in den Schlagzeilen, sondern als erstes Ursprungsland der Verbreitung des Erregers im Gespräch. Auch Biogemüse soll betroffen sein…

Aber auch diese Woche bleiben wir nicht von Pleitemeldungen verschont…
Griechenland droht mal wieder der Bankrott, diesmal im Juni und die Griechen stürmen die Banken, wollen alles noch rechtzeitig vom Gyroskonto holen, bevor alles Ersparte zur Asche wird.

Alles Asche oder was? Mal wieder aus Island, der Vulkan macht Party und der lahmgelegte Luftverkehr wird fast schon zur jährlichen Routine.

Alles in Asche auch in Bremen
Zumindest für die FDP, denn Bremen hat gewählt, hat die FDP abgewählt, FastDreiProzent wird zur gewohnten Realität für die politischen Kanarienvögel.

Alles in Butter für die Grünen, zum ersten Mal stärker als die CDU und der SPD ganz stark auf den Fersen.

Die CDU vergeigt und in Berlin ist Frau Merkel ist nicht fröhlich.

Man kann schon von einer großen Koalition in Bremen sprechen. Die rot-grüne Liaison hat Hochsaison, allerdings fragt man sich wer ist der Bräutigam und wer die Braut, wer wird die Hosen anhaben?

Die eigentlich AKW Nein Danke Partei heißt mittlerweile CSU, legt sich auf einen Ausstieg bis 2022 fest und wird von Umweltschützern gelobt, fast schon gefeiert…geschehen wirklich noch Zeichen und Wunder?

Und auch Frau Merkel entwickelt sich immer mehr zur Ausstiegskanzlerin. Die Stromkonzerne rasseln mit den Strommasten, sie warnen vor einem großflächigen Blackout. Hätte man es anders erwartet?

Doch sie sollen milde gestimmt werden, die Regierung will die Atomsteuer kippen. Warum? Vielleicht hat Frau Merkel ja doch Angst vor einem großen Stromausfall, denn man munkelt Deutschland ist auf einen solchen nicht vorbereitet.

Aber komisch nix geschieht, obwohl in dieser Woche nur noch vier von siebzehn AKWs am Netz sind…

Ja, nix geschieht, alle warten vergeblich, auch auf den Weltuntergang, aber man hat sich mal wieder in weltuntergangtechnischen Fachkreisen verrechnet, also wieder warten auf das Ende, warten auf Godot…

Der Papst sucht vorsichtshalber den direkten Weg nach oben und telefoniert mit den Männern im All: Benedetto nach Hause telefonieren…

Bei den fünf großen Ölkonzernen geht ein Witz um: Im Kartellamt hat uns jemand erwischt, macht nix, weitermachen…

Ja, das Kartellamt deckt gnadenlos auf, wie die fünf großen Ölmultis den Spritpreis hochtreiben, kritisiert hilflos, was wir schon immer wussten und die Ölmultis lachen…ganz bestimmt.

Es gab sie auch noch, richtige Sieger diese Woche…

5:0 Schalke rauscht durch im Pokalfinale, holt sich den Pott und auf Schalke darf auch endlich mal wieder gefeiert werden.

Die Borussen aus Gladbach retten sich, bleiben oben…weiter erstklassig…

Und es gewinnt wieder der Finger, der Vettelfinger, fast schon Gewohnheit in dieser Saison. Man fragt sich, fährt Schumacher eigentlich noch mit oder hat er schon den Vertag für den Senioren Grand Prix in der Tasche?

Eine gute Nachricht, der Schlächter vom Balkan ist gefasst, Mladic wird hoffentlich seine gerechte Strafe erhalten.

Nur wo es einen Zusammenhang zwischen der Verhaftung eines Kriegsverbrechers und dem Öffnen eines Tores zur EU für Serbien gibt, habe ich noch nicht durchschaut. Scheinbar ein neues Aufnahmekriterium, was mir entgangen ist.

Alles in allem eine normale Woche, oder?

Habe ich etwas vergessen? Bestimmt, aber das hier war und ist ja auch mal wieder alles nachdenklich, satirisch, ehrlich, manchmal häufig politisch unkorrekt.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein Gurken freies Wochenende…

Karl Keule ©

Die Akte Mixa – Ablass und Rausschmiss auf katholische Art

Guten Tag liebe Hausmeistergemeinde,

mich verwundert der Sinneswandel des Herrn Bischof Mixa doch immer mehr, kann ich ihm doch keinen Glauben schenken, wenn man sich den zeitlichen Ablauf des Wandels von Herrn Bischof noch mal genauer ansieht. Solch ein Verhalten ist symptomatisch für ein geschlossenes System, wie die katholische Kirche es in großen Teilen noch immer ist.

Bischof Mixa ist bekannt für seine starken Worte, wenn es um die Glaubensmanifeste der katholischen Kirche geht. Er wettert gerne auch mal gegen Politiker und gilt als getreuer Gefolgsmann des Papstes. Sehr gerne benutzt er in seinen Predigten und Äußerungen plakative Worte wie „Unmoral“ und „abscheuliche Verbrechen“. Gerade bei den sexuellen Missbrauchskandalen in der katholischen Kirche stellt er sich in die erste Reihe, um seine tiefste Betroffenheit auszudrücken. Er findet schnell den Teufel im Detail, der für solche Geschehnisse verantwortlich ist: „…die zunehmende Sexualisierung in der Öffentlichkeit.“

Zu den Thesen des Augsburger Bischofs kann man ja stehen wie man will, manche mögen ihm für seine Reden Respekt zollen, manche bewerten sein Handeln negativ. Ich gehöre zum zweiten Teil und maße mir als Katholik an Bischof Mixa zu kritisieren.

Bischof Mixa folgt einer langen Tradition der katholischen Kirche, die leider noch immer nicht begraben ist. Man leugnet so lange Vorwürfe und bekämpft seine vermeintlichen Gegner, bis die Wahrheit Stück für Stück ans Tageslicht kommt. Nicht der öffentliche Druck war es, um einzulenken. Nein, viel schlimmer ist es, dass der Druck aus den eigenen Reihen erst so stark werden musste, bis ein vermeintlicher Sinneswandel eintritt. Erst muss „die Sorge um die Glaubwürdigkeit der Kirche“ zum Tragen kommen, bevor Herr Bischof reumütig um Verzeihung bittet.

Die Frage ist nur um Verzeihung für was?

Für die ein oder andere Watschen, die er als Stadtpfarrer von Schrobenhausen ausgeteilt hat. Ich denke Herr Mixa sollte nicht nur die Opfer um Verzeihung bitten, die er körperlich gemaßregelt hat, vielmehr sollte er auch die Menschen um Verzeihung bitten, die er so lange an der Nase herumgeführt hat, bis es nicht mehr weitergeht. Es ist nicht die Watschen, die vor über 30 Jahren ausgeteilt wurden, als körperliche Züchtigung noch zum normalen Schulalltag gehörten und heute zum Glück verboten sind. Es ist viel mehr die Arroganz des System Mixa, die ich persönlich als Mensch und besonders als Katholik unerträglich finde, wie Herr Mixa mit den Vorwürfen umgegangen ist. Opfer werden zum Teil erst so dargestellt, dass sie fast schon zum Täter einer Verleumdung werden.

„Es geht nicht an, dass ein Bischof schutzlos Anschuldigungen aus dem Halbdunkeln ausgesetzt wird…“ sagte noch vor wenigen Tagen der Sprecher des Bischofs Mixa.

Herr Mixa hätte das Halbdunkel schon lange mit der Wahrheit erhellen können! Aber wenn man sich nicht mehr an seine Taten erinnern kann, wie im Vorfeld geschehen, dann bleibt ja fast keine andere Wahl als die Wahrheit aus dem Halbdunkeln ans Tageslicht zu fördern.

Das ist in meinen Augen der eigentliche Skandal bei der Akte Mixa, wie kann man als Gemeindemitglied solch einem Bischof, der in erster Linie Seelsorger sein sollte noch trauen, wenn er jetzt um Verzeihung bittet. Mir auf jeden Fall fällt es sehr schwer, es ist fast unmöglich, wenn ich den Sinneswandel des Herrn Mixa in der zeitlichen Abfolge betrachte.

Wie schon erwähnt ist das Verhalten des Bischofs Mixa für mich ein Ausdruck, dass sich die katholische Kirche in vielen Fällen noch immer in einem geschlossenen System befindet, aus dem nur selten etwas dringt und ich habe die Befürchtung, dass dem einfachen Kirchenmitglied noch viel mehr verschwiegen wird, als aus dem Halbdunklen ans Tageslicht gefördert wird.

Für mich bleibt im Fall Mixa nur eine logische Schlußfolgerung: Herr Bischof Mixa sollte ganz schnell auf sein Amt als Bischof und als Priester verzichten, solche Menschen gehören heute in keine kirchliche Führungsposition und sind als Seelsorger nicht tauglich.

Ich wünsche noch einen nachdenklichen keulenhaften Tag!
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Nachtrag am 22.04.2010:

Er zeigt Einsicht oder auch nicht, zumindest ist es gut, dass Herr Mixa seinen Rücktritt eingereicht hat. Aber man fragt sich schon, warum erst jetzt, erst als der innere Kirchendruck so groß wurde, dass es keine andere Möglichkeit als das Rücktrittsgesuch gab. Die Führung der katholischen Kirche mußte Herrn Mixa erst den Rücktritt nahelegen, um wohl keinen weiteren Schaden für die Kirche zu provozieren. Ich denke Herr Mixa hatte es selbst die ganze Zeit in der Hand und hat viel zu lange gewartet, er hat gelogen und die Menschen an der Nase herumgeführt. Der Rücktritt war längst überfällig, auch wenn leider bei der ganzen Geschichte ein fader, zum Teil fauliger Nachgeschmack bleibt. Aber leider ist der Ablauf noch immer symptomatisch für die katholische Kirche. Es wird dringend Zeit für die Erneuerung der katholischen Kirche, endlich sollten sich die Kirchenführer zur grossen Entrümplung entscheiden.

Nachtrag am 07.05.2009:
Die Akte Mixa kann wohl leider doch noch nicht geschlossen werden. So meldete die Nachrichtenagentur ddp und verschiedene Medien heute, dass die Staatsanwaltschaft Ingolstadt Vorermittlungen gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch aufgenommen hat. Dies wurde mittlerweile vom bayerischen Justizministerium bestätigt. Unglaublich sage ich nur und wie ich schon schrieb, langsam kommt wohl die ganze Wahrheit über den Herrn Mixa ans tageslicht, scheibchenweise. Ich frage mich ja wirklich wieso braucht der Vatikan so lange bis der Rücktritt von Mixa endlich bestätigt wird. Was ist wirklich los in der katholischen Kirche, dass jetzt erst die unvermeindliche Notbremse gezogen wird und man selbst, also das Bistum Augsburg gegen den Herrn Mixa Anzeige erstattet. Es ist schon schlimm genug, dass einige Priester ihr Amt mißbrauchen, aber wie kann es sein, dass so ein Mensch wie Mixa zu höchsten kirchlichen Ämterwürden kommen kann. Das ist wieder mal ein Ergebnis des geschlossenen Systems Kirche, es wird solange etwas unter den purpurnen sakralen Teppich gekehrt, bis es nicht mehr geht. Zuerst war es gar nichts, dann nur die eine oder andere Watschen, dann mal die Zweckentfremdung von Stiftungsgeldern und jetzt…was kommt noch?
Wieder ein Schlag ins Gesicht eines jeden Kirchenmitgliedes, ja ich bin auch noch eins …
Werte Kirchenfürsten macht endlich ein Ende mit dem ganzen Schmierentheater und nicht wie jetzt im Fall Mixa nach der Salamitaktik …
Sind wir doch mal ehrlich, um Mixa wurde solange das katholische Deckmäntelchen gelegt, bis es nicht mehr ging …
Liebe Deutsche Bischofskonferenz wacht auf, räumt auf, mit Leitlinien ist es scheinbar nicht mehr getan, ich kann nicht glauben, dass der Fall Mixa in der oberen Kirchenebene nur ein Einzelfall ist …
Ich möchte so gerne euren Leitlinien trauen, aber die zeitliche Abfolge im Fall Mixa macht das doch mittlerweile sehr schwer, wenn nicht fast unmöglich. Lieber Herr Papst, wo bleibt endlich ihre Stellungnahme zum Zustand der katholischen Kirche in Deutschland und in der Welt. Ein kleiner Hinweis, sie müssen das Rücktrittsgesuch von Mixa noch annehmen, nur falls sie es vergessen haben.
Was wird uns Katholiken noch alles verheimlicht?

Nachtrag am 08.05.2010:
So jetzt hat der werte Herr Papst dann doch endlich mal das Rücktrittsgesuch von Mixa angenommen, pünktlich zum bevorstehenden Muttertag war die alte Mutter Kirche dann doch noch in der Lage zu handeln, aber vielleicht hatte der heilige Vater ja auch nur das Schreiben von Mixa verlegt oder…Komisch nur, dass just zu dem Zeitpunkt entschieden wird, als der neue Vorwurf gegen Mixa erhoben wurde. Nun gut Herrn Mixa gibt es als Bischof nicht mehr, aber die Akte Mixa kann und darf auch nicht geschlossen werden, bis sein ganzes Fehlverhalten aufgeklärt ist. Mit dem Fall Mixa und den anderen Mißbrauchsfällen in der katholischen Kirche, werde ich mir auf jeden Fall einen Priester sehr genau angucken, wenn er die Worte spricht: „Lasset die Kinder zu mir kommen…!“

Ein Tweet pro Tag Vol. 124

„Ich bin nur ein einfacher, demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn…“

(Papst Benedikt XVI.)

Kommentar Karl Keule:

Keulenhaften Glückwunsch lieber Wir-Sind-Papst Benedikt XVI. Ratzinger, und vergessen sie bitte nicht, dass auch im Weinberg des Herren so manche Rebe beschnitten werden muß und so manche entsorgt werden sollte….

Der Zoo am Meer … wahres Homo-Glück für Pinguine?!

Guten Tag liebe Zootierliebende Hausmeistergemeinde,

ich verstehe gar nicht, dass man sich vor einigen Jahren in der Homo-Szene (ich weiß, dieser Begriff ist bestimmt mal wieder politisch nicht korrekt) aufgeregt hat, als der Zoo in Bremerhaven den Sextest für schwule Pinguine einführte. Ja, sie lesen richtig! Sechs schwule Pinguine sollten im besagten Zoo mit Hilfe von extra aus Schweden importierten weiblichen Pinguinen zum „richtigen“ heterosexuellen Pinguinleben bekehrt werden. Bei diesem Experiment ging es nicht um Diskriminierung Homosexueller, wie damals von diversen Kreisen geschimpft wurde, sondern um die Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Tierart.

Aber was so ein richtig schwuler Pinguin ist, also genau wie im menschlichen Dasein, lässt sich nicht so einfach eines „Besseren“ belehren. Dabei sahen die Schwedinnen doch so hübsch sexy aus.

Doch alles wird gut, fast wie im wahren menschlichen Homoleben, endlich war der langersehnte Nachwuchs da. Ein Pinguin-Ei wurde von einem schwulen Pinguinpärchen gemeinsam ausgebrütet und zur Zeit wird sich liebevoll von den beiden Herren um den Nachwuchs gekümmert.

Beim Menschen ist es ja schon seit einiger Zeit möglich in gleichgeschlechtlichen Beziehungen Nachwuchs zu adoptieren. Beispiele gibt es, denken sie nur an Siegfried und Roy, die Tiger zu ihrem Nachwuchs zählen. So sind nun endlich auch homosexuelle Pinguine in die allgemeine Pinguingesellschaft aufgenommen. Müssen sie doch endlich nicht mehr nur auf dem heißen Stein brüten, sondern können sich jetzt auch vollgesellschaftsfähig ein fremdes Ei unterjubeln lassen und es selbst ausbrüten. Gut das Problem der gleichgeschlechtlichen Lebenszeugung ist damit noch nicht behoben, aber das kann ja noch werden.

Und ich finde es wurde auch Zeit, dass mit der Fortsetzung des schwulen Pinguin-Lebens in Bremerhaven ein Zeichen gesetzt wurde, mit dem homosexuelle Tiere aus dem tierischen gesellschaftlichen Abseits geholt wurden.

Aber was ist jetzt los im Zoo, ein herber Rückschlag für die Gay-Gesellschaft und in Bremerhaven schreit man Hurra. Hat doch tatsächlich ein schwuler Pinguin im Zoo von San Francisco seinen männlichen Partner für ein Weibchen verlassen. Den Papst und die allseits rechthaberische Kirche in Rom wird es freuen, kann man doch in den nächsten Predigten den Pinguin als Beispiel nehmen, um die homosexuelle Gesellschaft zu der „besseren, richtigen“ Lebensweise zu bekehren

Ich warte jetzt nur noch auf das nächste Experiment des Zoos, um die schwulen Tierchen bei Laune zu halten. Vielleicht gibt es ja bald den ersten Christopher Street Day (CSD) für homosexuelle Tiere. Man darf gespannt sein, welche hübschen Verkleidungen sich die süßen Tierchen aussuchen werden.

In diesem Sinne noch hausmeisterlichen Spaß beim Brüten

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Knochenfund in Rom…die PR-Maschine des Vatikans rollt an!

Guten Tag liebe KnochenFündigeHausmeistergemeinde,

langsam aber sicher entwickelt sich der gute alte Vatikan doch noch zu einem richtigen Medienunternehmen mit guter PR-Abteilung.

Kaum findet der gute Herr Ratzinger, also ich meine Papst Benedikt XVI. Knochenreste im Grab des Heiligen Apostels Paulus, schon verkündet der Heilige Vater just zum Abschluß des Paulus-Jahres zum 2000. Geburtstages des Apostels, dass es sich um die Reste des guten alten Paulus bzw. Saulus handelt.

Hammerhart sage ich! Was da noch alles zu Tage kommen wird, wenn der Papst in der nächsten Zeit mit Schäufelchen und Eimerchen in diversen Kirchen buddelt oder buddeln lässt.

Ich denke, dass ist erst der Anfang und stelle mir die Frage, woher der Papst die guten Tipps bekommt, an welcher Stelle er graben soll. Muß wohl irgendwas mit Engelsdurchsagen  zu tun haben oder vielleicht meldet sich ja auch hier und da mal sein Vorgänger Papst Johannes Paul II. zu Wort, frei nach dem Motto:

„Hallo Joseph Alois, grab doch mal da!“.

Auf jeden Fall ist der Papst so gerührt („Diese Entdeckung berührt uns zutiefst“), dass er die ganze PR-Maschine des Vatikans zum Dampfen bringt. Aber was bleibt ihm auch anderes übrig, jetzt wo gerade erst Herr Michael Jackson in die ewigen Jagdgründe abgetreten ist? Ich meine der Vatikan musste schnell handeln mit diesem Sensationsfund, um die Aufmerksamkeit von Jacko auf sich zu lenken. War man sich doch darüber im Klaren, dass Herr Jackson hätte auch nach drei Tagen auferstehen können und das wäre für die Kirche sehr schwer geworden, eine Massenabwanderung zur neuen HolyJacksonChurch zu verhindern. Also was tun, bevor es zu spät ist? Man findet die Paulusknochen und macht ein gute PR damit.

Uff, das Unglück wurde abgewendet, dank neuer moderner multimedialer Pressearbeit des Vatikan!!!

Mal schauen was sich der Heilige Vater und seine PR-Verantwortlichen noch so alles einfallen lassen, um wieder auf die Römisch-Katholische Kirche aufmerksam zu machen. Anbieten würde sich doch ein neuer Knochenfund, zum Beispiel die Rippe von Adam, aus dem Eva erschaffen wurde. Dann könnte man endlich mal Schluß machen mit dem ganzen Evolutionsgerede, das der Kirche schon seit Jahrhunderten auf den Geist geht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“