Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

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Deutschland du hast gewählt oder auch nicht…Keulsche Wahlnachlese

Guten Tag liebe wahlverseuchte Hausmeistergemeinde,

Deutschland hat gewählt und das ist auch gut so…!

Klare Verhältnisse, die mir persönlich nicht so gut gefallen, sind geschaffen: Wir haben eine neue alte Bundeskanzlerin und mit großer Wahrscheinlichkeit einen neuen Außenminister, der Westerwelle heißt.

Der Name Westerwelle bietet einiges an Veränderungspotential im Außenministerium, könnte man ihn doch ganz gut anpassen. Je nachdem in welche Himmelsrichtung Herr Westerwelle reist, er könnte sich je nach Bedarf in Wester-, Oster-, Norder- oder Süderwelle umbenennen. Noch nie war die deutsche Außenpolitik wandlungsfähiger. Und Herr Westerwelle wird bestimmt Frau Merkel das Regieren nicht ganz so einfach machen, überzeugt er doch nicht immer mit Argumenten, sondern versucht sich manchmal auch mit arrogantem Gehabe durchzusetzen.

Ansonsten ist es ja beruhigend, dass wir jetzt für die nächsten vier Jahre geklärte Verhältnisse haben, über die wir uns aufregen, aber hoffentlich auch manchmal freuen können.

Und es gibt eine neue Opposition aus SPD, Grünen, und ganz Roten, den LINKEN. Die Frage bleibt zumindest offen, ob es auch eine starke Opposition ist, die die Regierungskoalition genügend kontrollieren wird und eigene Ideen zum Wohle Deutschlands einbringen kann. Wäre für unsere Demokratie schon ganz schön wichtig.

Die SPD wird jetzt erstmal ihre starken Wunden nicht nur lecken müssen, sondern die deutsche Sozialdemokratie muss ganz schnell ins Reanimationszelt, braucht dringend eine Frischzellenkur, um wieder in die richtige Spur zu kommen und um nicht noch mehr Wähler in Spe zu verlieren. Eine dringende und abschließende Personal- und Ideendiskussion ist wichtiger den je.

Die LINKE hat profitiert vom Versagen der SPD und es bleibt zu hoffen, dass ihr Wahlergebnis, das bisher Beste ist und bleiben wird. Sie sollte einfach keine weitere Beachtung in Deutschland finden.

Die Grünen streben voller Tatendrang in die Opposition und fahren ihr bisher bestes Wahlergebnis ein, aber es hat nicht gereicht schwarz-gelb zu verhindern und die Argumente waren auch nicht stark genug um eine starke LINKE zu verhindern.

Verloren haben auf jeden Fall alle demokratischen Parteien, ist es doch nicht gelungen den Bürger vom Gang an die Wahlurne zu überzeugen:

„Wahlen sind manchmal die Rache des Bürgers. Der Stimmzettel ist ein Dolch aus Papier.“ (David Lloyd George)

Und bei dieser Wahl war auch der Dolch des Nichtwählers die Rache des Bürgers.

Aber ein wenig bin ich ja schon stolz auf unsere Demokratie, muss man doch erstmal in der Welt ein Land finden, welches die Möglichkeiten bietet, dass eine geschiedene, wiederverheiratete, kinderlose und evangelische Frau Regierungschefin ist und ein homosexueller Parteichef Außenminister in Spe werden kann. So bunt kann Deutschland sein.

In diesem Sinne noch eine hausmeisterliche Wahlnachbetrachtung

Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Das TV-Duell, Merkel vs. Steinmeier und was blieb übrig?

Guten Tag liebe duellierte und duettierte Hausmeistergemeinde,

nein, bitte nicht wecken, lassen sie mich bitte noch ein wenig schlafen, ich muss ausgeruht sein, wenn gleich das große TV-Duell Merkel vs. Steinmeier zur Bundestagswahl 2009 beginnt. Wie schon vorbei? Habe ich was verpasst? Nein? Wirklich nicht, na dann ist es ja gut!

So kam ich mir gestern Abend vor, nachdem das Duell beendet war. Sagen wir mal, ich habe ein Duell erwartet, ja wirklich, manchmal hat der Hausmeister noch Träume, die dann leider mal wieder nicht in Erfüllung gingen.

Ein Duell ist laut Wikipedia „ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen potenziell tödlichen Waffen“.

Die einzige tödliche Waffe war die Langeweile, die beim Aufeinandertreffen von Frau Merkel und Herrn Steinmeier bei vielen Zuschauern bestimmt erhebliche Wunden im Wachbleiben hinterließ. Erinnerte das vermeintliche TV-Duell doch eher an ein auswendig gelerntes TV-Duett zwischen den beiden Kontrahenten.

Es hätte auch gut folgender Dialog zwischen Angie und Fränkie gereicht:

Merkel: Hallo ich bin die Bundeskanzlerin und werde es auch bleiben, Entschuldigung ich möchte es bleiben.

Steinmeier: Hallo und ich bin der Vizekanzler. Äh, der Bundesaußenminister und möchte es auch gerne bleiben. Hallo Chefin, da haben wir doch in den letzten vier Jahren gar nicht so schlecht zusammen gearbeitet, können wir doch eigentlich so weitermachen, aber ich versuche auch mal selbst Chef zu werden, weil ich mich für die bessere Alternative halte.

Merkel: Ja, Herr Steinmeier, so schlecht waren wir wirklich nicht und das mit dem Herrn Westerwelle meine ich auch gar nicht so ernst.

Steinmeier: Liebe Wählerinnen und Wähler, wählen sie mich und die SPD wir sind die bessere Alternative. Zu wem kann ich ihnen allerdings nicht so genau beantworten, aber ich bin auch wieder mit dem Posten des Vizekanzlers zufrieden.

Merkel: Der Herr Steinmeier hat ja Recht, ich bin auch die bessere Alternative zu mir und zu den anderen und außerdem eine östliche Quotenfrau im internationalen Geschäft.

Und die Sache wäre in maximal 5 Minuten erledigt gewesen! Langweiliger geht es wirklich nicht mehr. Es erinnerte mehr an ein Ringelpietz ohne Anfassen, beide Protagonisten ersparten sich gewaltig gegenseitig Peinlichkeiten, da es ja sein kann, dass sie noch mal vier Jahre zusammenarbeiten müssen.

Und die Moderatoren hätte man sich sparen könnten, zahnlos, fleischlos und zum Teil dumme bis dümmere Fragen.

Wichtige Themen, wie Klimawandel und Familienpolitik wurden gar nicht erst
behandelt und Herr Plasberg müsste dringend mal wieder zum Frisör.

Außer Spesen nix gewesen, und wen wählen sie? Den farblosen Steinmeier
(hätte er doch mal besser was von dem Zeug genommen, das Schröder nach der
letzten Wahl in der Berliner Elefantenrunde geritten hatte) oder die
konfliktscheue Merkel, oder dann doch den neuen Koalitionspartner von wem
auch immer?

Ich befürchte es läuft schon wieder auf die große Tigerentenkoalition hinaus.

In diesem Sinne, machen wir weiter bis zum 27.09.09 und geht wählen!

Hausmeisterlichen Gruß
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Keul’sche Wahlnachlese…

Guten Tag liebe Tollhaus wählende Hausmeistergemeinde,

die letzte Wahlkrampfphase vor der Bundestagswahl am 27.09.2009 kann endlich beginnen. Welch ein Beben haben gestern die Wähler in Sachsen, Thüringen und im Saarland ausgelöst. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Machtverhältnisse in den drei Landtagen jemals so verworren und undurchsichtig waren, wie nach diesen Landtagswahlen.

Ich meine sehen wir es doch mal positiv, der Wähler hat schwarz gewählt, also so schwarz für die CDU, will also sagen, die CDU hat im Saarland und in Thüringen Verluste im 2-stelligen Prozentbereich zu verbuchen. Und in Sachsen sieht es auch nicht gerade gut aus für die schwarzen Gesellen.

Und die Roten, ach man kann ja gar nicht mehr so einfach von den Roten sprechen und automatisch die SPD meinen. Also die SPD gewinnt zwar leicht in denn  drei Ländern, aber ob man auf diesen Gewinnen jetzt für die Bundestagswahl seitens der SPD aufbauen kann, wage ich zu bezweifeln. Naja und doch jubelte man bei der SPD, aber es ist schon eine verrückte Wahlwelt, wenn man keine eigenen Gewinne bejubelt, sondern eher die Verluste der CDU. Ob das der richtige Weg für die Bundestagswahl ist?

Kann man bei der CDU und bei der SPD eigentlich noch von Volksparteien reden, wenn sie so von Volkes Stimme abgestraft werden?

Und jetzt gehen sie wieder herum die verschiedenen Farbenlehren der Koalitionen, Jamaika, Ampel, Rot-Rot-Grün usw. Es bleibt auf jeden Fall spannend und für die Bürger in den einzelnen Ländern auch sehr unruhig, bis sich die jeweiligen Koalitionen gefunden haben.

Es wird dauern bis sich regierungsfähige Koalitionen in den Ländern gefunden haben, eher besteht die Möglichkeit, dass in der nächsten Zeit ein Lottojackpot geknackt wird.

Herr Müller im Saarland und Herr Althaus in Thüringen müssen wohl gehen, dürfen sich in Zukunft mehr ihren Hobbies widmen.

Aber es gab auch Gewinner, im Saarland freut sich Herr Lafontaine über einen Zuwachs von 19 Prozentpunkten auf 21,3%. Zeigt das Wahlergebnis doch, das Die Linke im Saarland eine signifikante Anzahl an Anhängern hat und damit den Sprung zur Volkspartei schafft, also zumindest auf Landesebene. Vielleicht hat Oskar in der Nacht ja auch schon einwenig davon geträumt, dass man doch eigentlich um das Saarland eine Mauer, also nur eine kleine bauen könnte und das demnächst auch ein wenig des Solidaritätszuschlages ins Saarland fließt, da der Osten ja jetzt zum Teil auch im Westen liegt. Auf jeden Fall ist Oskars Linke seit gestern eine ernstzunehmende politische Kraft in Deutschland, mit der die ehemaligen Volksparteien rechnen müssen.

Und wer darf sich noch freuen? Ja der Guido, der Westerwelle hat er doch mit seiner FDP in allen drei Ländern Wahlerfolge bei 4% plus und mehr erzielt.

Was lernen wir für die Bundestagswahl? Der Wähler ist taktischer geworden, es geht nicht mehr darum, dass man sich seitens der großen und auch der kleinen Parteien auf  eine gewisse Stammwählerschaft verlassen kann. Der Kampf um die Zweitstimme wird wieder wichtiger. Wenn man die drei gestrigen Landtagswahlen als Test für die Bundestagswahl nimmt, dann ist dieser Test für Frau Merkel und die CDU deutlich in die Hose gegangen. Und die SPD täte besser daran, nicht die Verluste der CDU zu bejubeln, sondern sich in den nächsten Wochen endlich und ernsthaft mit Inhalten zu beschäftigen.

Bleibt nur noch die Frage: Hat Twitter die Wahlen beeinflusst?

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen NachDerWahlIstVorDerWahltag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Wahlkrampf und noch kein Ende….

Hallo liebe Wahlkrampfverseuchte Hausmeistergemeinde,

langsam kommen ja die Parteien aus ihren politischen Schneckenhäusern heraus und haben ihren Wahlkrampf begonnen.

Die Materialschlacht kann beginnen, die Wahlkampfbusse sind bis oben hin mit diversen Parteidevotionalien voll gepackt und die Kandidaten touren durch die Republik.

Die CDU hat den Wahlspruch „Sex sells“ entdeckt, wirbt mit Dekolleté und hat auch sonst die Kraft für sich gepachtet. Versucht die Wähler mit Chats in Internetforen und mit CDUTV zu erreichen.

Die SPD versucht sich nicht selbst zu zerlegen, bevor die Wahl vorbei ist  und wird doch langsam, aber sicher zu SteinmeiersPolitikDebakel. Ins Kompetenzteam kommt wer will, selbst wenn sie Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen dienstlichen und privaten Fahrten hat. Es reicht, wenn die Absolution durch den Bundesrechnungshof erteilt wurde. Ist doch FrankyBoy froh für jeden, der ihm in diesen schweren Stunden beisteht. Bei der SPD heißt es jetzt nicht mehr Agenda 2010, sondern Deutschland-Plan. Aber zweifeln kann der Wähler schon, ob in der guten alten Mutterpartei der Genossen überhaupt jemand einen Plan hat.

Für die Grünen geht es um das Ganze, versuchen sie sich doch auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen, weil es ihnen in der heutigen Zeit Erfolg verspricht, aber so ganz glauben mag ich ihnen nicht.

Die FDP propagiert „Aufwärts Deutschland“, will der CDU allerdings noch nicht so ganz die Hand zur Koalition reichen. Noch schließt Herr Westerwelle eine Ampelkoalition aus, aber nicht mit einem Brustton der Überzeugung, muss die FDP doch erst den Wahltag abwarten.

Manchmal fragt man sich wirklich, wo sind die Denker, die kreativen Köpfe geblieben? Die Wahlprogramme enthalten leere Worthülsen ohne Plan, egal ob die Partei rot, grün, schwarz oder welche Farbe auch immer mit sich führt.

Richtige Visionen scheint es keine mehr zu geben! Zu hoffen bleibt, dass die extremen Randparteien nicht zu sehr aus dem Versagen der Bundestagsparteien profitieren werden.

Denkt der Hausmeister an Deutschland in der Wahlnacht, ist er um den Schlaf gebracht.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen wahlkrampfträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Begrüssungsgedicht für Ulla Schmidt…

Liebe Ulla Schmidt,

da bist Du wieder,

kannst singen mit Franky Wahlkampflieder,

Der Dienstwagen ist wieder da, hurra,

doch wenn die Schweinegrippe naht, dann  ist es doch klar,

steht wieder der Ärger mit den Kassen ins Haus,

oh Ulla welch ein Graus,

doch bald kommt für dich die Wende,

bei 20% minus hat der Stress ein Ende…

dann sitzt du wieder hinten,

Du Vollblutweib aus dem Land der Printen!!!

 Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Franz Müntefering, SPD-Parteivorsitzender

„Schluss mit lustig, es wird ernst.“

(Schlusswort von Franz Müntefering in einem Interview mit meiner hausmeisterlichen Satirezeitung mit den vier Buchstaben)

Kommentar Karl Keule:

Wie Münte, Schluss mit lustig? Ach bisher hat die SPD und Herr Steinmeier noch gar keinen Wahlkampf gemacht? Und ich dachte schon, es war Wahlkampf, aber ich war nur in einer drittklassigen ComedyShow gelandet. Macht nix, sind ja auch noch 50 Tage Zeit, um den Ernst des Wahlkampflebens zu gestalten. Also lieber Herr Münte „Glück auf“ wünscht KeulenKalle©.

Quo vadis SPD…?

Hallo liebe langsam verzweifelnde SPDundSonstigeHausmeistergemeinde,

eigentlich wollte ich mich nicht in den aktuellen Bundestagswahlkampf einmischen, aber die Genossen der SPD lassen dem Hausmeister ja keine andere Wahl.

Die Umfragewerte für die SPD sind so schlecht wie noch nie seit Bestehen der Sozialdemokratie in Deutschland. Laut einer Forsa-Umfrage stürzt die alte Mutter der Sozis auf 20% ab. Langsam wird die SPD zu SteinmeiersPolitischesDebakel.

Der Kanzlerkandidat der HSP, Herr Schlämmer bekommt mit seiner Pressekonferenz mehr Sendezeit bei den deutschen Fernsehsendern, als der Kanzlerkandidat der SPD. Dabei wirbt der nur für einen neuen Kinofilm von Herrn HaPe Kerkeling.

Eins haben beide Kandidaten gemeinsam, versprechen sie doch den Wählern das Blaue vom Himmel, nur der eine gibt es süffisant öffentlich zu.

Und der andere meint es ernst, hat kein nachvollziehbares Programm und entwickelt sich mehr und mehr zu einer comedialen Stilikone.

Das tut weh!!! Armer Willy Brandt, was ist aus deiner SPD geworden???

Gut Herr Müntefering sagt gerne solche Phrasen wie: „Abgerechnet wird zum Schluss“, sprich am Wahltag, aber Keule sagt: Hier macht die SPD zur die Rechnung ohne den Wirt, sprich den Wähler.

Genossen, macht es doch Frau Merkel und der CDU nicht ganz so einfach!!!

Meine Prognose, die SPD fällt am Wahltag noch unter 20% Prozent und kann den historischen Wahlkampfspruch der FDP „18+“ adaptieren. Müsste es im Fall der SPD allerdings nun mehr „20Minus“ heißen.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkampf

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

KeulenKalle’s Kollegium Vol.8 “Schatten oder Kompetenz, das ist hier die Frage”

In einer Meldung über F.W. Steinmeier’s Kompetenzteam wurde das Wort Schattenkabinett verwendet.

Chefkollege:
Bitte nicht das Wort Schattenkabinett verwenden, sondern das Wort Kompetenzteam, das auch von der SPD verwendet wird.

Kollege:
Aber das Wort Kompetenz beinhaltet doch schon eine Aussage im Wahlkampf, das wäre dann keine objektive Berichterstattung mehr.

Chefkollege:
Schattenkabinett ist aber eine wertende Interpretation für das Kompetenzteam, somit bleiben wir bei der Wortwahl der SPD, da wir darstellend tätig sind.

KeulenKalle:
So weit liegen Schatten und Kompetenz ja nun auch nicht auseinander, oder für jede Kompetenz brauchts einen gewissen Schatten, oder wie auch immer.

Abschiedsgedicht für Frau Ulla Schmidt…

Liebe Ulla,

Du Vollblutweib aus dem Land der Printen,

sitzt du doch bald wieder ganz hinten.

Dein Näseln wird mir sehr fehlen bei den neuen Reformen,

konntest dich leider nicht halten an die bürgerlichen Normen.

Der Dienstwagen, da war er weg,

jetzt ist er wieder da, hurra.

Doch deinen Job den bist du wohl los,

Mensch Ulla, was für ein hartes Los.

Es weint dir keiner nach, welch ein Jammer,

die Krankenkassen sagen, weg ist die Ulla, welch ein Hammer.

Die Ärzte sie freuen sich, das ist klar,

wurdest du doch verachtet von ihnen all die Jahr.

Und Frank-Walter hat von dir die Nase so voll,

findet er jetzt ganz andere Frauen toll.

Die Wähler, die klatschen in die Hände,

hat die Qual mit dir ein Ende.

Ulla ich werd dich vermissen,

wirst jetzt leider überall verrissen.

Tschüß Ulla, mach so weiter

Rente mit 60 ist doch auch ganz heiter.

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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