Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: ZDF

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Der Jahresrückblick 2012…“

Viel ist passiert im Jahre 2012 – Michael Weyland und Karl Keule haben es für Euch zusammengefasst aus Ihrem ganz eigenen persönlichen Blickwinkel und haben bestimmt wieder viel vergessen…

hörst Du hier!

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Suchbild: Finde den Fehler…

„Diese Dilettanten…!“ dachte sich Herr FJS auf seiner Wolke…

Rücktritt ja oder nein, das ist hier die Frage…

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen…“

Hallo liebe Keulengemeinde,

es wurde wieder höchste Zeit für „Weyland trifft Keule – Body meets Brain“ und so geschah es…und jetzt fragt nicht wer Body, wer Brain ist, darüber streiten sich Michael und ich noch…

Was ist los in Deutschland, in Europa, in der Welt?

Warum ist Pofalla auf einmal ein Schimpfwort, warum tut sich die Merkelsche Regierung so schwer mit dem Regieren, wie viele Vertrauensfragen wird Berlusconi noch überleben, wie geht es den Griechen, warum, wann oder überhaupt lebte die FDP und, und, und?

Zu diesen aktuellen Fragen und mehr nahm ich wieder gnadenlos Stellung und teilte aus, was das Zeug hielt.

Dies alles natürlich mit dem bekannten schnoddrigen Unterton von Karl Keule getreu meinem Leitbild:

nachdenklich, satirisch, ehrlich und manchmal häufig politisch inkorrekt

Also seid gespannt und entspannt bei einer geballten Ladung Karl Keule, denn ich weiß, was das Volk denkt.

Mir hat es grossen Spaß gemacht, das Gespräch mit Michael und ich hoffe, euch gefällt es auch.

In diesem Sinne
Karl Keule©

DER VOLLPFOSTEN DER 38. WOCHE 2010

copyright: Jean Michel Malatray

geht diese Woche an:

Philipp Rösler

für die Kreation eines wahnsinnigen Schachtelsatzes zur wahren Klarstellung eines politischen Sachverhaltes.

Listig, ausgefeilt und schonungslos schenkt der Bundesgesundheitsminister endlich klaren Wein ein, was man vom FDP Wahlkampfspruch: „Mehr Netto vom Brutto“ zu halten hat, ach was schreibe ich, es war eine Brandrede, warum der Bürger mehr Netto nicht für Konsum ausgeben kann, sondern, dass mehr Netto nur zur gnadenlose Umfinanzierung der Sozialsysteme dient. Und dies sagte Herr Rösler in der ZDF Sendung Maybrit Illner am 23.09.2010:

Zitat Anfang:
„Und es geht darum, daß die Menschen mehr Netto bekommen, nicht um mehr Konsum zu betreiben, sondern damit sie die finanziellen Möglichkeiten haben, um die sozialen Sicherungssysteme: Rente, Gesundheit, und Pflege zu stabilisieren, damit damit die Lohnzusatzkosten sinken können oder stabil bleiben können, und wir damit Wachstum und Beschäftigung bekommen, das ist der ordnungspoltitische Gedanke.“
Zitat Ende!

Noch Fragen liebe Keulengemeinde, ich denke nein…

Ich nenne es ZoG = Zensur ohne Grund…

Liebe presseverwöhnte Gemeinde,

auch das geschieht…:

Logbuch vom 14.06.2010:

13:54h
Ich erlaube mir einen Kommentar zum Bericht von Michael Stürmer mit dem Titel „Aus Unkenntnis verirrt sich ein Nazi-Wort ins ZDF“ bei WELT-ONLINE zu schreiben.
Mein Kommentar:
„Die WELT von ihrer „besten Seite“… ich frage mich, welches Trauma Herr Stürmer und Herr Winterfeldt zu verarbeiten haben?“
Der Kommentar erscheint, wird jedoch wenige später wieder gelöscht.

14:10h
Ich erlaube mir einen Kommentar zum „satirischen“ Bericht von Jean Gnatzig mit dem Titel „Katrin Müller-Hohenstein – noch mal Glück gehabt!“ bei WELT-ONLINE zu schreiben.
Mein Kommentar:
„von Winterfeldt ins Abseits geschossen, versuchte Stürmer es mit einer Verbal-Flanke, deren schlechter Ansatz noch schlechter durch Gnatzig ins satierische Aus geschossen wurde… um mit Nuhr zu schrieben: „…wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten…““

Der Kommentar erscheint, wird jedoch kurz danach wieder gelöscht. Nachdem ich mich ein wenig anklagend über Twitter bei @weltonline beschwerte, wurde dieser Kommentar wieder freigeschaltet, aber bestimmt auch nur deshalb, weil ich einen ernstzunehmenden Kabarettisten Herrn Dieter Nuhr zitierte.
Der andere Kommentar zu Stürmer bleibt aber weiterhin offline. Auf meine gutgemeinte weitere Nachfrage nach dem warum bei @weltonline kam die lapidare Auskunft:
„Wenn Kommentare nicht mit der Netiquette zusammenpassen, werden sie gelöscht. Das ist unser System.“

Fazit:
Soso, es hatte mich erwischt, das System @Weltonline hatte zugeschlagen, hatte gnadenlos einen Kommentar von mir gelöscht, weil er wohl nicht mit den Benutzerregeln für Kommentare bei @weltonline konform ging. Andere Kommentare blieben online und ich fragte mich warum, waren doch diverse von verunglimpfender als meiner. Und dann klickte es, natürlich hatte ich einen Fehler gemacht bei meinem Kommentar, ich hatte ein Organ des Springer-Verlages direkt ins Mark getroffen, weil ich wohl den ketzerischen Satz schrieb: „Die WELT von ihrer besten Seite…“ und dann stellte ich auch noch diese unverschämte Frage nach einem Trauma bei den beiden Redakteuren Winterfeldt und Stürmer…unglaublich welche Todsünde ich hier begangen hatte. Ich wollte mich noch mit @weltonline über meinen verbalen Fauxpas auseinandersetzen, aber auch zwei weitere Kommentare wurde vom System Springer gelöscht und bei Twitter keine Antwort mehr auf meine Nachfragen. Also ich weiß ja nicht wie das die Gemeinde sieht, aber ich nenne es jetzt mal ganz einfach Leserzensur…aber hätte man es in diesem Fall anders erwartet? Ich lasse mich gerne vom Gegenteil und von WELT-ONLINE überzeugen.
Es lebe die freie Meinungsvielfalt und dem Springer-Verlag gönne ich ganz viel davon.

In diesem Sinne noch einen keulenhaften Tag
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Nachtrag vom 14.06.2010, 20:23h:

Stimmt die WELT-ONLINE hat mir per Mail um 16:20h geschrieben, guckst du:

„Lieber Herr XXX,

da Sie uns nicht folgen, können wir Ihnen keine DM schicken, darum schreibe ich Ihnen hier auf diesem Wege. Warum Ihr Kommentar gelöscht wurde, lässt sich relativ einfach beantworten. Er ist beleidigend gegenüber den beiden von Ihnen genannten Autoren. Wenn ich das richtig sehe, haben Sie gefragt, welches Trauma die Herrschaften denn zu verkraften hätten. „Welches“ impliziert ja, dass es bereits ein Trauma gibt, und diese Unterstellung hat doch eher beleidigenden Charakter als einen netten Ton. Das mag jetzt für Sie nach Haarspaltereien klingen, aber so war offenbar die Bewertung Ihres Kommentars – auch wenn das womöglich gar nicht Ihre Absicht war. Vielleicht habe ich Ihnen helfen können.

Gerne beantworte ich weitere Rückfragen.

Viele Grüße,

XXX XXX

WELT ONLINE“

und ich antwortete natürlich um 20:21h zur Absicherung nach Rücksprache mit meiner Redaktion:

„Lieber Herr XXX,

vielen Dank für ihre ehrliche Antwort, aber ich hätte wirklich nicht gedacht,
dass eine einfache Fragestellung von ihrer Redaktion als Beleidigung betrachtet wird,
schon gar nicht bei den haarspaltenden Vergleichen, die von ihren Redakteuren Winterfeldt und Stürmer
in der Berichterstattung zu Frau Müller-Hohenstein herangezogen wurden. Gut ich hätte fragen können: „Ob die Redakteure
an irgendeinem Trauma leiden?“ Hätte ihrer Redaktion diese Fragestellung die Veröffentlichung meines Kommentares erleichtert? Wenn ja, dann werde ich meinen Kommentar in dieser Form nochmals einstellen, sie können es mir ja mitteilen. Im übrigen war mein Kommentar satirischer Natur, aber das konnten Sie mit ihren Mitteln zu diesem Zeitpunkt narürlich nicht wissen. Ansonsten erlaube ich mir unseren Mailverkehr zu meinem Blog hinzuzufügen. Ich pflege den offenen Mailverkehr in meinem Blog.
Mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule“

Nachtrag vom 16.06.2010, 09:00h:

Und dann kam erstmal lange nichts mehr. Ich erlaubte mir dann gestern nochmals einen Tweet in Richting @weltonline zu schicken. Ich kann ganz schön haarspaltend sein, aber immerhin hatte ich in meiner Mail ja eine Frage gestellt.

Heute morgen dann eine Rückantwort von der WELT-ONLINE in meinem Postfach, deren Inhalt mich nunmehr etwas irritiert. Nicht wegen der nicht mehr stattfindenen Formalien, wie persönliche Anrede und Grußformel, darauf wird ja heute von der Jugend sehr häufig leider verzichtet.Es war vielmehr die Nachfrage, woraus ich schließen mußte, dass der Schreibende nicht nur die offizielle Form vergaß, (TwitterStil geht in Mails schon mal gar nicht), sondern meine Mail wurde entweder nicht richtig gelesen oder gar nicht erst verstanden. Guckst du hier:

„Welche Frage haben Sie mir denn gestellt.
Sie haben doch lediglich angekündigt, einen neuen Kommentar zu schreiben.
Oder irre ich mich jetzt.“

Und dabei hatte ich doch nur eine einfache Frage gestellt (siehe Nachtrag vom 14.06.2010).
Also kurze Rede, hier meine Antwort vom heutigen Tage an den Schreibenden der WELT-ONLINE:

„Lieber Herr XXX,

ja Sie irren sich, aber macht nichts, hier nochmal die Frage:
„Hätte ihrer Redaktion diese Fragestellung die Veröffentlichung meines Kommentares erleichtert?“
Die Einstellung eines neuen Kommentares würde ja nur Sinn machen, wenn ich mit meinen Worten nicht das Ehrengefühl der Redaktion verletzen würde.
Mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule“

Nachtrag vom 16.06.2010, 12:50h:

Da hatte ich ja noch nicht mal den ersten Kaffee getrunken, schon war die ReAntwort von meinem persönlichen Betreuer bei der WELT-ONLINE da, guckst du hier:

„Lieber Herr XXX
es geht hier nicht um Ehrengefühl. Sondern um Beleidigungen. Es ist doch einfach keine Art, jemandem solche Dinge zu unterstellen.
Sehen Sie das nicht auch so?
Ich unterstelle Ihnen ja auch nichts, was Ihre Person angreift. In dem Artikel haben die Herrschaften auch nichts unterstellt, sondern wiedergegeben, was geschehen war und eingeordnet. Das ist die übliche Aufgabe des Journalisten. Gerade der Artikel von Herrn Stürmer hat die Aussage von KMH relativiert und aufgezeigt, wie viele unbewusste „Nazi-Phrasen“ in unserer Alltagssprache versteckt sind. Sein Artikel ist weniger als Schmäh- denn mehr als Erklärstück zu verstehen.
Ihr Kommentar, auch der modifizierte Alternativvorschlag, ist keine Grundlage für eine ordentliche Diskussion. Man könnte ihn eher in die Schublade „Pöbelei“ stecken, oder?

Mit freundlichen Grüßen,
XXX

Ihr vermutet es sicher schon, bei den ganzen implizierten Fragen sah ich mich genötigt zu antworten:

Lieber Herr XXX,

vielen Dank für Ihre jetzt doch sehr schnelle und wieder sehr ehrliche Antwort. Lassen wir doch jetzt mal die Bewertung, ob verletztes Ehrgefühl oder Beleidigung, das eine scheint manchmal im Leben das andere zu bedingen. Sie haben natürlich vollkommen recht, dass es keine Art ist jemandem Dinge zu unterstellen. Das ist in der Print-Welt ja auch noch nie vorgekommen, oder? So würde ich mir auch nicht erlauben einen Kommentar, der eine einfache Frage stellt, weder in eine Schublade „Pöbelei“ zu stecken, noch dem Schreiber eine implizierte Beleidigung vorzuwerfen.

Die Frage, ob der Artikel von Herrn Stürmer nun als Schmäh- oder als Erklärstück zu verstehen bzw. zu bewerten ist, bleibt ja immer noch in der Betrachtung jedes einzelnen Lesers. Für mich ist er um in ihrem Wortlaut zu bleiben in keine der beiden Schubladen zu stecken. Aber danke für die freundliche Aufklärung. Somit ist der Beitrag Stürmer für mich abgehakt.

Ich würde ja gerne nochmal auf den Artikel „Müller-Hohenstein spricht von Reichsparteitag““ von Herrn Winterfeldt eingehen, den ich dann schon eher als unbedachten und unreflektierten Schmähbeitrag in Richtung ZDF und KMH verstehen würde. Leider kann ich bei diesem Beitrag aber nicht mehr ins Detail eingehen, da er auf http://www.welt-online.de nicht mehr online steht. Hier meine Frage: Gibt es einen bestimmten redaktionellen Grund für das Aussetzen des Beitrages?
Ich freue mich wieder von Ihnen zu hören und verbleibe bis dahin
mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule

Nachtrag vom 16.06.2010, 14:00h:

Post von WELT-ONLINE ist da guckst du hier:

„Lieber Herr XXX,

da Sie unseren Schriftverkehr weiterhin in Ihrem Blog komplett veröffentlichen, möchte ich unsere Diskussion nicht weiter fortführen.

Beste Grüße,
XXX“

Meine Antwort:

„Lieber Herr XXX,
schade, dabei hatte ich doch nur eine Nachfrage, die jetzt leider unbeantwortet bleibt. Ich hatte Sie in meiner ersten Antwort davon in Kenntnis gesetzt, dass ich den offenen Mailverkehr pflege. Ein Hinweis von Ihnen und ich hätte Ihnen natürlich grössere Geheimhaltung zugesagt, hatte unseren Schriftverkehr allerdings nicht als so vertraulich erachtet.. Ich finde es sehr wichtig, dass solche Diskussionen öffentlich geführt werden. Das Sie sich jetzt solch einer Diskussion verweigern, finde ich sehr bedauerlich. Es hätte bestimmt noch mehr Leser interessiert, warum der Winterfeldt-Beitrag nicht mehr online ist. Aber falls Sie oder jemand anderes an einer Diskussion interessiert sind, ich wäre offen für einen offenen Austausch.

Mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule“

Fazit:

Man fragt freundlich nach und schon wird man zur Persona non grata gestempelt, weil man trotz Hinweis die Diskussion öffentlich führt. Jetzt verstehe ich das System von WELT-ONLINE, hält man sich nicht an deren Spielregeln, dann sowas, Diskussion beendet. Wie sagte mein Nachbar: Erst poltern und dann nicht mit Kritik umgehen können. Aber macht nix, solch ein Verhalten sind wir ja seid langer Zeit von solchen Medien gewohnt.

Kleiner Hinweis noch: aus Datenschutzgründen habe ich natürlich die Originalnamen weggeXXXt…

Ihr, dein, mein, unser innerer Reichsparteitag…

Liebe aufgeregte und sich auch wieder beruhigende RedensartFußballGemeinde,

unglaublich wie das ZNDF (die Bedeutung von N kann sich jeder aussuchen) diese propagandistische Sportmoderatorin Müller-Hohenstein überhaupt auf den Sender heben konnte und somit auf die Zuschauer loslassen konnte…ein Skandal schreien Teile von Fußball-Deutschland und die WELT-ONLINE. Nazi-Verbalismus aus dem Munde einer deutschen Sportmoderatorin…das geht doch nicht…schon gar nicht wenn der Torschütze polnische Wurzeln hat.
Sie hat es doch tatsächlich gesagt:

„innerer Reichsparteitag“…unglaublich…tröttröttröt…nie wieder darf solch kolonialistisches Verhalten auf einem deutschen Fernsehsender zu hören, geschweige denn zu sehen sein.

So und jetzt ganz ruhig liebe Gemeinde, lehnen sie sich wieder zurück. Lieber Herr Winterfeldt von der WELT-ONLINE, atmen sie doch mal wieder tief durch, in solchen Situationen hat schon manchmal Baldrian oder Yoga geholfen.

Stimmt, Frau Müller-Hohenstein hat eine sehr häufig gebrauchte Redensart benutzt, die ein satirischer Ausdruck von Schadenfreude oder von Freude ist, über etwas erreichtes, was keiner geglaubt hätte. Eher eine verbale Verballhornung der NSDAP Reichstage, aber bei weitem kein Naziskandal beim Zweiten Deutschen Fernsehen. Gut es war ungeschickt, Stammtischredensarten sind nicht unbedingt fernsehtauglich und dafür hat sich das ZDF ja auch entschuldigt, und ich denke es ist jetzt auch gut.

Mir machen ja eher die Vergleiche des Herrn Winterfeldt Sorgen, die er in seinem Beitrag heranzieht: „Traditionell haben Frauen es im medialen Fußball-Umfeld schwer…“ und „…aggressiv vermarkten zu versucht…“. Ich weiß ja nicht welches Trauma Herr Winterfeldt zu verarbeiten hat, aber ich denke die historischen Vergleiche und die Herabwürdigung der ansonsten guten Moderation von Müller-Hohenstein sind ein journalistischer Fauxpas, der mit neutraler, objektiver Berichterstattung nichts zu tun hat. Schauen sie doch bitte auch mal in diverse Berichte der WELT und auch anderer Medien des Springerverlages, ich würde mich sehr freuen, wenn sie sich hier und da mal über die Wortwahl aufregen, die eventuell rechte Tendenzen vermuten lassen. Und ein Schlimmer, der hierbei Böses denkt.
Also, wie war das noch mal mit dem Glashaus…

In diesem Sinne noch einen schönen verbalistischen Fußballtag…

Keule’s Monatsrückblick Februar Akte 02/2010

Hallo liebe schneegenesende und postkarnevalstraumatisierte Hausmeistergemeinde,

der Februar, der Monat der Narren und der Genarrten. Wird doch in diesem Monat die Republik jährlich immer wieder aufs Neue geteilt, in Jecken und Nicht-Jecken. Das Winterwetter hatte Deutschland noch ganz schön fest im Griff und mancherorts brach eine neue Krankheit aus: die akute Salzarmut. Und zum stürmischen Ende besuchte uns noch Xynthia. Hartz IV beschäftigte uns dank Guido weiter und so manchem Steuersünder wurde es doch arg heiß am in der Schweiz deponierten Hintern. Mittlerweile fragen wir uns, wo ist die vielzitierte Daten-CD mit den ganzen Steuersündern. NRW soll sie gekauft haben.

Politik / Wirtschaft
Kennen sie noch den Schlemihl aus der Sesamstrasse, genau diesen dubiosen Schwarzmarkthändler, der immer probierte mit seinen Methoden andere über den Tisch zu ziehen. Genau an diesen Burschen erinnert mich der Herr, der unserem obersten Erbsenzähler Herrn Schäuble eine Daten-CD vertickern will: „He du, he Wolfgang ich habe da was für dich, schieb mal 2,5 Mios rüber, aber psst…“.
Daten von Steuersündern, die dem Fiskus 100 Millionen Euro bringen sollen, aber ohne Gewährleistung versteht sich. Ich nenne es Denunziation und das sollte man Profis überlassen. In Deutschland gab es vor langer Zeit mal eine eigene Behörde dafür, ja damals als wir noch ein geteiltes Land waren. Aber ich bin mir sicher Wolfgang und Angie werden sie kaufen, ich frage mich nur wo ist sie geblieben, keiner redet mehr darüber. Einige Sünder fragen sich, was tun, wenn die Steuerfahndung zweimal klingelt und die Schweizer sprechen von einer Kriegserklärung. Die Eiszeit zwischen Deutschland und dem Land der Eidgenossen beginnt. Und ich wage es zu bezweifeln, ob uns Herr Gaddafi im Konflikt mit der Schweiz helfen will, als Mr. Gaga zum Heiligen Krieg gegen das Alpenland aufruft.

Frau Bundesarbeitsministerin von der Leyen mag das Wort Hartz IV nicht mehr und will das Arbeitslosengeld II umbenennen, also aus Raider wurde schon mal Twix, aber geändert hatte sich hier auch nix…ist doch egal, wie es genannt wird Stütze, Arbeitslosenhilfe oder…an der Situation der betroffenen Menschen ändert sich nichts.

Herr Westerwelle gießt noch mehr Öl ins schon lodernde Feuer, spricht von Faulenzern und geistigem Sozialismus, man könnte meinen er tickt völlig aus…Arbeitslose sollen Schnee schippen. Die BundesEhe ist in der sozialen geistigen Krise. Und ich bin mir sicher, wir werden das Jahr 2013 erleben, aber ohne ein neues gefordertes Sozialsystem für Deutschland.

Bei der FDP ist förmlich die Angst zu spüren, die Umfragewerte sinken und die Landtagswahl in NRW steht vor der Tür. Und dann wird Herr Westerwelle auch noch von der Zeitschrift FHM zur 2. unsexiesten Frau des Jahres 2009 gewählt. Welch Katastrophe! Doch eine gute Sache erfährt die freiheitliche Klientelpartei dann doch, die Hotelsteuern werden gesenkt und schon fließen die von Möwen gePickten Spenden auf das Parteikonto.

Ansonsten feierte Schwarz-Gelb 100 Tage Regierung, 100 Tage auf der Stelle tanzen und massig Flops. Die Regierung ist im Stimmungstief. Und Frau Merkel spricht doch noch zum Monatsende ein Machtwort, aber ich bin mir sicher dem Herrn Westerwelle macht das nichts…

Hat sich nichts geändert in Berlin? Doch mal wieder Namen, nein kein Rücktritt aber aus Familienministerin Köhler wurde Frau Schröder. Alles Namen, die schon mal da waren, aber ansonsten ändert sich nix.

Ach ja und ein Traum von manchem Wähler wurde wahr die Linken wurden aus dem Bundestag geworfen, nicht für immer aber für einen Tag.

In Rheinland-Pfalz beginnt der Wahlkrampf für das Jahr 2011, Ministerpräsident Kurt Beck hat arge Schwierigkeiten als Herr des Rings den Überblick zu bewahren und die CDU macht einen erneuten Anlauf mit Julia Klöckner in einem eigentlich schwarzen Land wieder an die Macht zu kommen, lang ist es her…
Herr Beck will Frau Klöckner im Wahlkampf erstmal als Mann behandeln, bis diese mit Inhalten kommt, wenn er sich da mal nicht täuscht. Denn Frau Klöckner kämpft so gar nicht männlich, sie sucht den Kontakt zu den Menschen und benutzt wie selbstverständlich moderne Kommunikationsmittel um viel über ihre potenziellen Wähler zu erfahren.

Wahlkampf in NRW, so mancher Politiker kämpft hier noch nicht so richtig für sein Land, ist er doch eher mit der Lethargie der Bundesregierung beschäftigt. Der Generalsekretär der Landes-CDU entwickelt neue Geschäftsmodelle für Ministerpräsident Rüttgers in der Art „Rent a Politiker“ und verliert seinen Job. Der Escortservice Rüttgers gefällt dem Herrn Ministerpräsidenten nicht und dabei wollte der Generalsekretär nur helfen…

Finanzkrise gibt es diesen Monat nur so ein bisschen, die Luft ist heraus aus dem Thema und wir warten auf neue Hiobsbotschaften.
Nur Toyota macht Sorgen und ist nicht mehr zu bremsen. Rückrufaktion in großem Ausmaße, das wird nicht so einfach zu verkraften sein, auch wenn der höchste Chef die Verantwortung übernimmt.

Köln leidet unter akutem Eisenmangel und wir selbst lernen wieder viel über Kölschen Klüngel, in Mainz wird so was übrigens Handkäsmafia genannt. Und ich sag noch Köln muss geflutet werden…
Also Augen auf beim U-Bahnbau, sonst folgt Eisenklau. Nach den Geschehnissen in Köln, scheint es auch in Düsseldorf beim Bau der neuen U-Bahn nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein. Es stellt sich die Frage, ob die bei beiden Bauprojekten ausführende Firma sich nicht mal langsam in SchlimmFinger & Berger umbenennen sollte?

In den USA kommt Präsident Obama nicht unbedingt weiter im politischen Handeln und betätigt sich gerne als Wortterminator, nein als Wortkreator: Schnee über Washington wird zu Snowmageddon.

Und dann gibt es da noch diesen Irren aus dem Iran, darf man den eigentlich mit Hitler vergleichen? Hat er sie schon, baut er sie noch, man weiß es nicht: die Atombombe…

Griechenland ist pleite, haben die Finanzspritzen von der Wallstreet doch nicht mehr geholfen. Die Pleite belastet den Euro schwer, aus dem Sirtaki wird ein Taumeltanz. Und die Griechen schimpfen auf Deutschland, aber wie lieben sie, also ihre Exporte Gyros, Leandros, Moussaka, Mouskouri, Bifteki und Cordalis…

Kirche
Da hört man nichts Gutes…die Jesuiten kommen aus dem Gerede nicht mehr heraus. Wenn man sich die ganzen Geschichten rund um katholische Bildungseinrichtungen anschaut, wird einem ganz anders, wenn man demnächst einen Priester die Worte „…und den Kindern ist das Himmelreichreich…“ predigen hört. Aber wie sagte schon ein Bischof Mixa, schuld daran ist nur die sexuelle Revolution…Die Taten sind sehr schlimm, die unter dem Mantel der katholischen Kirche angerichtet wurden, aber als Katholik empfinde ich das Handeln der Kirchenfürsten zur Zeit genauso schlimm, wie von ihrer Seite aus mit dem Thema umgegangen wird.

Aus der evangelischen Kirche hört man in diesem Monat nicht soviel, gut Frau Bischöfin Käßmann hat eine Autofahrt mit dem heiligen Geist hinter sich. Ihr Problem dabei nur, der Geist hatte viel mehr Promille, als eigentlich erlaubt ist. Das kann einem katholischen Bischof nicht passieren, da die entweder einen Chauffeur haben oder viel zu alt zum Auto fahren sind. Ich sage Ora et Labora und nicht Drink and Drive…
Und dann der Rücktritt von allen Spitzenämtern von Frau Käßmann, soviel Ehrlichkeit kann nur vom weiblichen Geschlecht kommen, oder glauben sie ein Mann hätte in solch einer Position bei dem Vorfall genauso gehandelt?

Buntes
Es wurden mal wieder die begehrten Grammys verliehen. Was für eine Show und ich frage mich immer wieder, wie bekommen die Mädels ihre Oberweiten in den Griff, dass diese nicht bei jeder Bewegung aus den Kleidern hüpfen. Aber schön anzusehen.
Wie hießen noch mal die Gewinner?

Frau Première Dame Bruni, also Frankreichs First Lady, genau die geehelichte Madame Sarkozy verrät in einer großen Tageszeitung Intimitäten aus dem Élysée-Palast. Und was lernen wir? Sie ist nicht verklemmt und ihr Nicolas mag gerne Spaghetti al Pomodoro und das Ganze al dente…so einfach können die kulinarischen Wünsche eines Staatsmannes sein.

DSDS wird zu Deutschland sucht den SuperBusen… ist das Bohlens verspätete Midlifecrisis? Aber letztendlich fliegen doch fast alle Mädels raus…aber Herr Bohlen darf tanzen mit „Mörtel-Lugner“ auf dem Wiener Opernball, weil dem kurzfristig seine Tanzpartnerin Lindsay Lohan abgesagt hat.

Ja und Boris, der Becker wird zum vierten Mal Papa…und will noch mehr Kinder…ich frage mich nur, welche Mission verfolgt es Boberle hier in diesem Leben, will er sich für die nächste Bundestagswahl als Familienminister qualifizieren?

In Berlin findet die Berlinale statt und wird zur Brrrrlinale…viel Schnee und wenig Stoff…aber auch wieder viele schöne Filme. Nur musste der Bär an Herrn Polanski wirklich sein?

Mancherorts wird im närrischen Deutschland der Rosenmontag um Schneerosenmontag…die Narren frieren sich den Hintern ab und wünschen sich die Temperaturen vom Karneval in Rio herbei.

Die Österreicher machen von sich reden, diesmal nicht mit gepanschtem Wein, sondern der Killerkäse kam aus dem Alpenland.

Und aus dem All wird gezwitschert, also getwittert…

Das Silikon hat sein Coming Out der besonderen Art, den B und C Starletts verraten: auch wir haben falsche Brüste.

Und Heidi Klum jammert über ihre Brüste, sie nennt sie Hans und Franz und sie ähneln so gar nicht mehr den Brüsten ihrer Wachsfigur in Madame Tussauds Wachsbrustkabinett in Berlin. Sie sähen nicht mehr so flott aus, aber das erwartet doch auch keiner mehr nach vier Kindern.

Was hat uns noch zu unserem Glück gefehlt, ja hässliche Inselmenschen, also die Briten wählen uns Deutsche zur hässlichsten Nation. Aber interessiert es uns wirklich?

Sport
Beim DFB schlagen die Wellen hoch: Löw forderte wohl den einen oder anderen Zwanziger zuviel. Wer ist mächtiger die Twins Löw/Bierhoff oder Zwanny? Die Fußballnation fragt sich: sind Löw und Bierhoff bald ein geschiedenes Paar? Machtkampf beim DFB? Und es soll sexuelle Belästigungen unter Schiedsrichtern geben…

Die Olympische Spiele in Vancouver beginnen traurig…ansonsten macht man sich Sorgen um den Schnee, Medaillen werden gewonnen, keine weitere Sensationen. Naja obwohl schon so mancher Trainer sich richtig dumm verhält. Alle warten förmlich auf Doping-Skandale, aber nichts wird vermeldet. Stellt sich die Frage, sind die Sportler den Dopingfahndern wieder mal einen Schritt voraus? Sind die Doping-Jäger korrupt oder einfach nur unfähig? Aber zum Glück kann ja die WADA viele Urinproben erstmal auf Eis legen. Und der letzte macht das Licht, also das olympische Feuer aus…

Olli Kahn sagt: Bayern kann Meister werden, wenn…aber wenn das Wörtchen wenn nicht wer…es bleibt spannend in der Bundesliga.

Und Tiger Woods hat Schande über sich gebracht, sagt er, er muss ein besserer Mann werden…

Medien
Ein Universaltalent, Hubert Burda wird 70., da lässt es sich auch die Bundeskanzlerin nicht nehmen ihm persönlich zu gratulieren.

Der ZDF Chefredakteur Brender ist noch immer verschnupft und reagiert beleidigt über seinen nicht verlängerten Vertrag. Er bezeichnet seinen Noch-Arbeitgeber als ein System von IMs nach Art der Stasi, die im Sender gesagtes sofort an politische Stellen weitergeben. Der ZDF Intendant Schächter reagiert prompt und wehrt sich gegen die Diffamierungen Brenders. Tja so schnell kann man sich ins journalistische Aus katapultieren, Brender sie sind raus.

Ein neues Medienzeitalter bricht an, bei ARD und ZDF sitzt man nicht nur in der ersten Reihe, nein seit Olympia wird öffentlich-rechtliches jetzt auch in HDTV gesendet. Die Frage stellt sich nur, ob dadurch das Programm in Zukunft auch noch besser wird?

Letzte Meldung
Der Februar hatte dann noch ein böses Ende, zumindest für Chile, nach Haiti wurde wieder ein Land der Armut von einem Erdbeben heimgesucht. Das Schlimmste seit man Erdbeben wissenschaftlich beobachtet, 8,8 auf der nach oben offenen Richterskala…bleibt zu hoffen, das sich diese Meldungen in den nächsten Monaten nicht fortschreiben.

Das war der närrische Monat Februar aus Keules Betrachtung. Habe ich was vergessen, aber klar doch, das hier ist ja auch nur eine kleine keusche Auswahl, die mich so in diesem Monat beschäftigt hat, frei nach Keules Motto:

Geschichten von überall und aus aller Welt, nachdenklich, satirisch, ehrlich, manchmal häufig politisch unkorrekt…
In diesem Sinne wünsche ich schönes Frühlingserwachen im März und bin gespannt, welche politischen Eier uns zu Ostern ins Nest gelegt werden.

Karl Keule
„KeulenKalle©“

Das TV-Duell, Merkel vs. Steinmeier und was blieb übrig?

Guten Tag liebe duellierte und duettierte Hausmeistergemeinde,

nein, bitte nicht wecken, lassen sie mich bitte noch ein wenig schlafen, ich muss ausgeruht sein, wenn gleich das große TV-Duell Merkel vs. Steinmeier zur Bundestagswahl 2009 beginnt. Wie schon vorbei? Habe ich was verpasst? Nein? Wirklich nicht, na dann ist es ja gut!

So kam ich mir gestern Abend vor, nachdem das Duell beendet war. Sagen wir mal, ich habe ein Duell erwartet, ja wirklich, manchmal hat der Hausmeister noch Träume, die dann leider mal wieder nicht in Erfüllung gingen.

Ein Duell ist laut Wikipedia „ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen potenziell tödlichen Waffen“.

Die einzige tödliche Waffe war die Langeweile, die beim Aufeinandertreffen von Frau Merkel und Herrn Steinmeier bei vielen Zuschauern bestimmt erhebliche Wunden im Wachbleiben hinterließ. Erinnerte das vermeintliche TV-Duell doch eher an ein auswendig gelerntes TV-Duett zwischen den beiden Kontrahenten.

Es hätte auch gut folgender Dialog zwischen Angie und Fränkie gereicht:

Merkel: Hallo ich bin die Bundeskanzlerin und werde es auch bleiben, Entschuldigung ich möchte es bleiben.

Steinmeier: Hallo und ich bin der Vizekanzler. Äh, der Bundesaußenminister und möchte es auch gerne bleiben. Hallo Chefin, da haben wir doch in den letzten vier Jahren gar nicht so schlecht zusammen gearbeitet, können wir doch eigentlich so weitermachen, aber ich versuche auch mal selbst Chef zu werden, weil ich mich für die bessere Alternative halte.

Merkel: Ja, Herr Steinmeier, so schlecht waren wir wirklich nicht und das mit dem Herrn Westerwelle meine ich auch gar nicht so ernst.

Steinmeier: Liebe Wählerinnen und Wähler, wählen sie mich und die SPD wir sind die bessere Alternative. Zu wem kann ich ihnen allerdings nicht so genau beantworten, aber ich bin auch wieder mit dem Posten des Vizekanzlers zufrieden.

Merkel: Der Herr Steinmeier hat ja Recht, ich bin auch die bessere Alternative zu mir und zu den anderen und außerdem eine östliche Quotenfrau im internationalen Geschäft.

Und die Sache wäre in maximal 5 Minuten erledigt gewesen! Langweiliger geht es wirklich nicht mehr. Es erinnerte mehr an ein Ringelpietz ohne Anfassen, beide Protagonisten ersparten sich gewaltig gegenseitig Peinlichkeiten, da es ja sein kann, dass sie noch mal vier Jahre zusammenarbeiten müssen.

Und die Moderatoren hätte man sich sparen könnten, zahnlos, fleischlos und zum Teil dumme bis dümmere Fragen.

Wichtige Themen, wie Klimawandel und Familienpolitik wurden gar nicht erst
behandelt und Herr Plasberg müsste dringend mal wieder zum Frisör.

Außer Spesen nix gewesen, und wen wählen sie? Den farblosen Steinmeier
(hätte er doch mal besser was von dem Zeug genommen, das Schröder nach der
letzten Wahl in der Berliner Elefantenrunde geritten hatte) oder die
konfliktscheue Merkel, oder dann doch den neuen Koalitionspartner von wem
auch immer?

Ich befürchte es läuft schon wieder auf die große Tigerentenkoalition hinaus.

In diesem Sinne, machen wir weiter bis zum 27.09.09 und geht wählen!

Hausmeisterlichen Gruß
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Los geht die Reise in die grüne Hölle…

Guten Tag liebe virtuelle Hausmeistergemeinde,

wir schreiben das Jahr 2009, heute Abend ist es soweit, auf dem Mainzer Lerchenberg geht eine neue Raumfahrtstation in Betrieb.

Das Raumschiff „heute“ von der öffentlich-rechtlichen NachrichtenRaumfahrtBehörde ZDF wird seine Reise, wie gewohnt um 19:00h erstmals zu seiner Reise in die noch unerforschten Welten der „Grünen Hölle“ starten. Geleitet wird die neue Expedition von „heute“ Commander Captain Jean-Luc Steffen Picard-Seibert, der als erstes das neue Holodeck des ZDF erkunden darf. Alles wird anders, unendliche Nachrichtenweiten soll das Raumschiff ansteuern.

Direkt folgen wird ihm das auch neue Raumschiff „NewsStar heute-Journal“ mit der neuen oder doch alten Besatzung unter der Leitung von ModerationsCommander Captain Claus James T. Kirk-Kleber. Begleiten wird den Captain in alter Tradition die traumhafte Lt. Nyota Gundula Gause-Uhura, wie gewohnt aus alten Zeiten mit Knopf im Ohr.

Werden die beiden Raumschiffe ihre Reise in die virtuelle NewsZukunft bestehen können, werden die Techniker die richtigen Knöpfe zu rechten Zeit drücken und nicht auf einmal die Besatzung dummerweise wegbeamen?

Der Zuschauer darf gespannt sein, noch dürfen Wetten abgeschlossen werden, welcher der Nachrichtenmoderatoren sich als erstes in der grünen Hölle auf dem Mainzer Lerchenberg verlaufen und gegen die Wand laufen wird. Wird es Captain Kleber oder Commander Dr. Beverly Petra Gerster-Crusher sein. Man wird sehen, wie die neuen Space-Nachrichten auf uns völlig unerfahrenen Weltallzuschauer wirken werden.

Es wird spannend, ich werde mir den Start auf jeden Fall ansehen. Es bleibt für die doch schon etwas betagte NachrichtenRaumfahrtBehörde ZDF zu hoffen, dass nicht schon bald in der virtuellen Nachrichtenwelt eine neue Parodie produziert wird mit dem Titel: „NachrichtenSchweine im Weltall“ mit Captain Link Ringelschwanz Kleber, Miss Piggy-Gerster und Dr. Julius Speckschwarte-Seibert in den Hauptrollen.

In diesem Sinne einen hausmeisterlichen virtuellen NachrichtenTag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“