Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: in eigener Sache

Ein Tweet pro Tag Vol. 85

„Haiti braucht unsere Hilfe!!!“

(Karl Keule)

mehr Infos unter: „Keules Freunde helfen“

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KeulenKalle im Interview mit Michael Weyland

Hallo liebe Hausmeistergemeinde,

am Freitag hatte ich Besuch aus dem kalten Westerwald, der ein wärmendes Interview mit mir machte. Michael Weyland die Stimme von von www.was-audio.de war zu Gast in meiner bescheidenen Hausmeisterloge in Mainz. Wie das Interview war, könnt ihr hier hören:

Der KeulenKalle im Gespräch, hörst du hier.

Mir hat es grossen Spaß gemacht, das Gespräch mit Michael und ich hoffe, euch gefällt es auch.

Hausmeisterlichen Gruß
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Ein Tweet pro Tag Vol. 54

„November-Tristesse:
Die letzten Blätter fallen,
die Tage sind kürzer,
die Nächte sind lang,
die Bremswege werden länger…“

(Karl Keule)

Das Internet-Manifest – was für ein fades Fest…

Liebe manifestierte hausmeisterliche Internetgemeinde,

zuerst dachte ich ja, ich hätte den Hinweis auf eine neue Satireseite im Netz bekommen: das Internet-Manifest. Doch dann las ich die siebzehn Thesen, die nach lutherischer Art in das Internet genagelt wurden und war nicht amüsiert, da diese Thesen noch nicht einmal als Satirevorlage geeignet sind.

Ein Mani-Fest, was für ein Fest, von Menschen, die das Wort Manifest wohl falsch verstanden haben, aber wohl den Anspruch haben, für eine breite Schicht sprechen zu wollen. Eine neue InternetKaste ist geboren, die Internet-Elite, die der Menschheit mit ihren Thesen zeigen will, wie der neue moderne Journalismus auszusehen hat.

Ich denke so ein Manifest braucht kein Mensch.
Es reicht die Beachtung des Grundgesetzes insbesondere des Artikel 5GG.

Der Internetbenutzer kann / wird auch in Zukunft für sich selbst entscheiden, welche Qualitätsnormen er an die ausgewählten Medien stellt und wird sie nach seinen Bedürfnissen selektieren.

Ganz uneigennützig ist dieses Manifest wohl auch nicht, sieht man sich einmal die Liste der Autoren an. Mit dem Manifest bringen sie sich mal wieder ins Gespräch. Ich nenne das eine geschickt lancierte Selbstvermarktung, um auf das eigene Schaffen aufmerksam zu machen. Könnte aber auch das Gegenteil bewirken, in dem man sich selbst ad absurdum führt und damit der Lächerlichkeit preisgibt. Aber das ist der Elite ja egal.

Und natürlich werden auf dieses Manifest wieder viele Medien springen, die Autoren werden zu Interviews eingeladen usw. und können sich breit über ihre Visionen, die dann doch gar nicht so visionär sind auslassen.

Aber ein kleiner Hinweis, hört nicht auf diese vermeintliche Internet-Elite, das Netz ist viel bunter und vielfältiger in der Meinung, als in dem Manifest dargestellt. Die Thesen sind keine Aussagen, die mich wirklich erstaunen lassen und die Netzwelt erschüttern. Ändern wird sich das Netz in den nächsten Jahren und auch der im Manifest beschriebene Journalismus so oder so, da der Nutzer über die Qualität entscheidet.

Ach ja liebe Autoren These 3 ist der größte Quatsch den ich seit langem gelesen habe: „Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet“. Hallo, aufwachen, kommt mal raus aus eurem Kabuff, das Internet ist nur ein Teil der Gesellschaft, die große Gesellschaft ist viel bunter!  

Es gibt wichtigere Inhalte , über die es sich lohnt zu reden und zu schreiben, als über dieses „Manifest“.

Aber ich führe ja auch nur einen kleinen SatireBlog, der die Internet-Elite wohl nicht versteht.

In diesem Sinne einen hausmeisterlichen ManiFestTag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Servus Glühbirne….

Liebe Glühbirne,

heute am 01.09.2009 wirst du verboten, ich finde es traurig und es macht mich sentimental, wenn ich an die schönen Stunden zurückdenke, die du mir Freude bereitet hast.

Es gab dich in vielen Variationen, mal als Birne, als Kerze oder in Tropfenform. Grazil und ästhetisch war deine Form. Einmal den Lichtschalter umgelegt und du erstrahltest in voller Kraft.

Wärme hast du mir gespendet, hast geglüht und wenn ich dich abends wieder ausschaltete, hat dein zierlicher Glühfaden noch ein wenig nachgeglüht. Gerne habe ich dieses filigrane Lichtspiel angeschaut.

Jetzt sollst du verschwinden, weil vermeintlich kluge Menschen meinen, du würdest zu viel Energie verbrauchen. Du wirst einfach ersetzt durch die Energiesparlampe, durch dieses kalte grelle Licht, das erst nach einer gewissen Zeit seine volle Leuchtkraft erreicht.

Habe ich mir doch einige Male in meiner Kindheit die Finger an dir verbrannt, weil ich nicht auf Mama und Papa hören wollte, dass du doch so heiß sein kannst.

Mit dir konnte ich gut in meiner Schulzeit im Winter die Hausaufgaben machen. Immer wenn ich nicht mehr weiterwusste, hast du mir ein Licht aufgehen lassen.

In der Jugend dann im Winter, wenn ich heimlich am offenen Fenster rauchte, hast du mir immer meine Hände gewärmt. Du warst mein buntes Discolicht bei so manch wilder Party.

Und dann, als ich meine erste Freundin hatte, habe ich dich gedimmt, weil du solltest ja dabei sein, aber nicht alles mitbekommen, was eine junge Liebe so alles erlebt.

Und als meine Kinder geboren wurden, hast du ihnen in der Nacht Sicherheit gegeben mit deinem warmen Licht in der Schlaflampe.

Fast 44 Jahre hast du mich begleitet und jetzt muss ich langsam aber sicher von dir Abschied nehmen. Ob dein Nachfolger mir soviel Freude bereitet wie du, ich wage es zu bezweifeln. Sie ist vielleicht im Verbrauch sparsamer, aber in der Herstellung und Entsorgung bestimmt auch ganz schön Energie verschwendend. Und ob sie so gut für meine Gesundheit und die meiner Kinder ist, weiß ich auch nicht so genau.

Ein hausmeisterliche Tschüß und Servus liebe Glühbirne.

Dein Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Meenzer Sprüche Vol.8 “Karl Keule, Meenzer KunstKultfigur”

„60 Jahre Currywurst, bei manchen Imbissen hat man das Gefühl, die liegen wirklich schon 60 Jahre da. Herzlichen Glückwunsch!“

(KarlKeule verkündet über Twitter am 10.08.09 seine Glückwünsche an die Currywurst)

 

Kommentar Karl Keule:

Keine Sorge, bevor Beschwerden kommen es gibt auch göttliche Currywürste…

 

Keule kann auch in Porno…

Hallo liebe erigierte Sexfilmsüchtige Hausmeistergemeinde,

lese ich doch gerade in meinem hausmeisterlichen Satiremagazin mit den vier Buchstaben, „35 harte Fakten über Sexfilme“. Da bin doch arg enttäuscht, welche Fakten mir dort geliefert werden. Wirken diese Fakten doch genauso erregend auf mich, als wenn ich 35x sagen würde:

erigierter Penis

Ziemlich ernüchternd erregend, oder????

Nicht der beste Blogeintrag von mir! Um mit Politikers Sprache zu sprechen: Ich distanziere mich schon im Vorfeld von dem, was ich hier geschrieben habe, den es ist ganz großer Schwachsinn. Oder sie interpretieren mich ganz falsch bzw. reißen den Sinn der Rede aus dem Zusammenhang.

In diesem Sinne hausmeisterlichen SexGruß

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Na, da freut man sich doch…!

Hallo liebe Hausmeistergemeinde,

heute möchte ich ihnen gerne mal nicht satirisch kommen, sondern von einer kleinen netten Geschichte schreiben, die sich heute zugetragen hat.

Töchterchen eines nahen Freundes hat demnächst Einschulung. Aus diesem Grund hat Papa einen Schreibtisch bei einem Büroausstatter bestellt. Die Firma hatte er auf Empfehlung eines Freundes kontaktiert.

Verwunderung herrschte schon darüber, dass die Firma, die ihren Sitz im niederen Rheinland hat, alle Preise, die man bisher im Rhein-Main-Gebiet recherchiert hatte, bei weitem unterbot und das inklusive Lieferung und Montage. Also der Schreibtisch nebst Drehstuhl wurde bestellt und heute war der Auslieferungstermin.

Nicht schlecht verwundert war der Papa, als pünktlich wie ausgemacht die Firma auf den Hof fuhr. Es stieg ein älteres Ehepaar so um die 70 Lenze aus und hatte den vormontierten Schreibtisch im Transporter.

Besser könnte man sich keinen Oma und Opa vorstellen, stellte der Papa im Laufe eines angenehmen Plausches fest. Die Herrschaften hatten zu Arbeitszeiten eine Büromöbelfirma und betreiben diese in kleinem Rahmen noch immer, aber nicht weil sie das Geld unbedingt verdienen müssten, sondern weil sie es sich zum Hobby gemacht haben deutschlandweit die Möbel selbst auszuliefern und dann noch ein oder zwei Tage in der jeweiligen Stadt zu verweilen. Für sie wäre das in etwa so wie Glücksreisen, weil sie in Gegenden kommen, die sie sonst nicht bereist hätten.

Der Schreibtisch wurde zur vollsten Zufriedenheit des Papas aufgebaut, aber der krönende Abschluss der sehr freundlichen Begegnung war:

Nach vollbrachter Arbeit, wollten die beiden auch ganz schnell wieder verschwinden, um sich Mainz und Frankfurt anzuschauen. Und dann kam der Knaller, gab die ältere Dame doch dem Papa noch einen kleinen Euroschein für das Töchterlein zur Einschulung.

Haben sie schon mal einen Lieferanten oder Monteur erlebt, der ihnen was schenkt oder einen Geldschein fürs Kind in die Hand drückt?

Ich fand es sehr rührend, als ich die Geschichte hörte und muss sagen, es gibt doch noch sehr nette liebenswürdige Menschen.

In diesem Sinne hausmeisterlichen Gruß

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Brief an den Kanzlerkandidaten der HSP Herrn Schlämmer

Sehr geehrter Herr Schlämmer,

ich bin dabei Karl Keule Unterstützer Nr. 44 für die HSP und ich möchte Sie nicht nur unterstützen, ich möchte Ihnen meine Dienste anbieten.

Sie werden einen guten Diplomaten für Rheinland-Pfalz brauchen, sonst kommen Sie hier nicht klar.

Ich KeulenKalle Hausmeister in Mainzer Diensten bin der Richtige, fragen Sie die Menschen im InderNett und bei Twitter, schnell werden Sie sehen, an KeulenKalle führt kein Weg vorbei.

Hochachtungsvoll

Karl Keule©

KeulenKalle©

Meenzer Sprüche Vol.6 „Karl Keule, Hausmeister“

„Ab jetzt nenne ich das Rebblütenfest nur noch Regenblütenfest!“

(Keulekalle am 18.07.09 auf dem Rebblütenfest in Mainz-Laubenheim, nachdem ihm zum dritten Mal der Rieslingschoppe verregnet wurde.)

Kommentar Karl Keule:

„Wie kann man nur so empfindlich sein, typisch Künstler…“

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