Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: BILD

Eintrag ins Logbuch, 06/01/12, 21:12h

früher waren Männer noch Männer, machten Harakiri, erhängten sich, lagen in Genf in der Badewanne, sprangen ohne Fallschirm aus dem Flugzeug oder duellierten sich, heute empfangen Männer Sternsinger und werfen sich Faxe um die Ohren…

Eintrag ins Logbuch, 06/01/12, 16:52h

ach hört doch auf, das ganz grosse Rad wird doch mittlerweile gar nicht mehr zwischen BILD und Noch-Bundespräsident Wulff gedreht…der Igel ist ein anderer, der auf einmal mit Informationen von allen Seiten aufwartet, denen die Hasen BILD und Noch-Bundespräsident nur noch nachschleichen können…

Also am Montag gibt es dann die nächste Erklärung…die letzte?

Eintrag ins Logbuch, 06/01/12, 10:01h

Seit diesem Kommentar gibt es endlich eine Meßzahl für Moral, Anstand und Pressefreiheit in der Republik, der Diekmann, über die Ausgestaltung der Maßeinheiten wird man in den nächsten Tagen noch viel erfahren.

Wulff, BILD-Diekmann’s Mailbox und eine Frage des Informationsflusses…

Liebe mailboxabhörende Gemeinde,

es bleibt immer noch die Frage offen, wie FAZ und SZ an die Informationen über den Inhalt des Anrufes von Christian Wulff auf der Mailbox von BILD-Diekmann kamen? Und warum erst am Anfang des neuen Jahres, wo doch der Telefonanruf schon am 12.12.2011 erfolgte? Wie konnte diese Information, wie durch einen zufällig in die Luft gejagten Silvesterböller aus dem verschwiegenen Redaktionsbüro von Herrn Diekmann an die FAZ und die SZ gelangen? Komisch, oder?

Vielleicht ein geschickt lancierter Schachzug der BILD, um die Demontage von Wulff voranzutreiben, weil man sonst nichts mehr über die eigentliche Akte Wulff zu berichten hatte?

Wie jeder weiß, bin ich nicht unbedingt ein Fan von Wulff, habe ihn immer für den falschen Mann auf diesem Posten gehalten. Aber wie weit ist der BILD-Redaktion zu trauen, die sich in den letzten Jahren nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert hat, wenn es um journalistische Grundsätze ging? Gestern schreibt die BILD selbst in eigener Sache: „Deshalb hat die BILD-Zeitung nach breiter redaktioneller Debatte davon abgesehen, eigens über den Vorfall zu berichten.“ Also, wie konnten die FAZ und die SZ an genau diese Informationen herankommen, die doch eigentlich nur in den Räumen der BILD-Redaktion hätten bleiben sollten?

Nicht zu bestreiten bleibt natürlich, dass Christian Wulff einen ganz großen Fehler gemacht hat: er wollte mit dem Anruf kraft Amtes, die Pressefreiheit versuchen außer Kraft zu setzen. Damit hat sich Wulff selbst ad absurdum geführt, gar seinen politischen Untergang eingeleitet. Wenn nicht die Kredit-Affäre, die vielleicht in der Nachbetrachtung keine war, dann wird ihm dieses Fehlverhalten in naher Zukunft das politische Genick brechen.

Und die BILD?

Feige zieht sie sich ganz geschickt aus einer eventuellen Affäre um den Bundespräsidenten heraus, in dem sie heute nicht mehr selbst berichtet, sondern nur eine Zusammenfassung der Kommentare in den verschiedenen Gazetten bringt.

Ist das die neue Art von Journalismus, um einen bestimmt nicht geschickten Politiker vollends aus den Angeln zu heben, weil es eventuell in der eigentlichen „Kreditaffäre“ des Bundespräsidenten nicht mehr essentielles zu berichten gab?

Und der DJV springt auf den fahrenden Zug und stärkt damit eventuell über Jahre der vernichtenden Berichterstattung der BILD den Rücken.

Dabei ist das passiert, was seit Jahren ein ungeschriebenes Gesetz zwischen Politikern und Journalisten ist: Gespräche, die unter vier Augen oder Ohren geführt werden, dringen nicht an die Öffentlichkeit, solange es einer der beiden Parteien nicht will.

Ein Riesengeschmäckle bleibt bei der ganzen Mailboxgeschichte zwischen Wulff und Diekmann. Der Beginn einer neuen journalistischen Ära im Umgang der Medien mit Politikern? Ich denke zusätzlich zur Wulff-Affäre hat Deutschland jetzt noch eine Affäre der Medien über die Moral der Informationsbeschaffung und Weitergabe von anscheinend vertraulichen Gesprächen.

Aber eins bleibt: Wulff ist nicht der richtige Mann für den Posten des Bundespräsidenten…

In diesem Sinne noch einen nachdenklichen Tag…

Karl Keule ©

Obacht bei der Namenswahl….

Guten Tag liebe den Vornamen frönende pädagogische Hausmeistergemeinde,

da jetzt ist es wissenschaftlich erwiesen, Aufgepasst bei der Namenswahl für ihr Kind. Lese ich doch gerade in meiner hausmeisterlichen Satirezeitung über eine Studie der Universität Oldenburg, dass die Wahl des Vornamens maßgeblich zu Vorurteilen über das Verhalten von Grundschulkindern bei Lehrern führt.

Frei nach dem Motto: „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose“, wissen wir jetzt, dass die Kategorie dumm und verhaltensauffällig endlich eine ganze Reihe von Namen hat: Chantal, Mandy, Justin, Kevin oder Maurice etc.
Persönlichkeitsmerkmale würden von Lehrern mit Vornamen verbunden, ohne darüber nachzudenken.

Und das ist doch die eigentliche Kernaussage: Lehrer denken nicht oder zu wenig nach. Ihr Lehrauftrag sollte es doch sein allen Kindern die gleichen Chancen bei der Bildungsvermittlung zu geben, aber nein sie kategorisieren die Kinder schon anhand des Vornamens.

Aber jetzt mal ehrlich liebes hausmeisterliches Lehrerkollegium, dafür haben sie Semester über Semester Pädagogik studiert? Gut, ich finde diese Vornamen auch hässlich, aber es war schon immer eine Tradition in gewissen Kreisen Kinder nach bestimmten Promis, die in der jeweiligen Zeit gerade in waren, zu benennen. Es gab sogar mal eine Zeit, da wurden Jungs häufig mit Erst- oder Zweitnamen Adolf genannt. Aber lässt die Namenswahl direkt Rückschlüsse auf das Verhalten zu?

Früher galten Kinder, die albern und unkonzentriert im Unterricht waren, häufig als lernschwach oder sogar lernbehindert. Sie wurden häufig auf die Sonderschule verwiesen. Heute ist man da schlauer, habe ich bisher gedacht, sind diese Kinder doch sehr oft unterfordert und müssen anders gefördert werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Und jetzt diese Namensstudie, wieder ein gewaltiger Rückschritt? Gibt es eventuell auch noch Vorurteile gegenüber bestimmten Bevölkerungsschichten, die den Kindern das Schulleben schwer machen. Es bleibt zu befürchten.

Auf jeden Fall finde ich, Lehrer oder Lehrerinnen, die behaupten, „Kevin sein kein Name , sondern eine Diagnose“ gehören nicht in den Schuldienst, denn wer Menschen schon nach dem Vornamen vorverurteilt, hat bestimmt auch sonst keine weiteren pädagogischen Fähigkeiten aufzuweisen.

Denn wie sagt der Volksmund so schön „Namen sind wie Schall und Rauch“, und sollten nicht zur Beurteilung von Personen herangezogen werden.

In diesem Sinne noch eine hausmeisterliche Namensfindung
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Partyservice Merkel…

Hallo liebe partylüsternde Hausmeistergemeinde,

da ist er endlich der lang herbeigesehnte Skandal im Wahlkampf um unsere liebe Bundeskanzlerin Angela Merkel. Oder vielleicht doch kein Skandal?

Die Opposition, also genauer gesagt Die Linke regt sich auf und fragt: Wer hat das bezahlt, das Abendessen am 22. April 2008 im Bundeskanzleramt mit verschiedenen wichtigen und unwichtigen Menschen aus Journalismus, Kultur und Wirtschaft?

Ist ja eigentlich erstmal nichts Schlimmes, wenn eine Chefin, in diesem Fall sogar eine Staatschefin zum Abendessen einlädt. Ich gehe doch mal davon aus, dass der Angie als Bundeskanzlerin ein gewisses Budget zur Gästebewirtung zur Verfügung steht.

Spannend ist allerdings die Tatsache, dass der gute Herr Ackermann von Deutschen Bank just in einem ZDF Portrait über die Bundeskanzlerin behauptet, dass Frau Merkel dieses Essen nach seinem 60. Geburtstag für ihn ausgerichtet hat und er sich die 30 teilnehmenden Gäste selbst aussuchen durfte. „Es war ein wunderschöner Abend“ sagt Josef Ackermann.

Wenn dem so ist, dann möchte ich doch schon ein wenig Aufklärung in der ganzen Sache. Also ich meine, es wäre ja genauso, als wenn Ulla Schmidt ihren Krankenkassenchefs zum Geburtstag einen Ausflug mit ihrem Dienstwagen schenken würde. Und da bleibt ja schon zu hoffen, dass Angie den Josef nicht nach der Party noch mit ihrem Dienstwagen nach Hause fahren ließ. Was ein Skandal!!!

Ich hoffe nur, dass schnell ein Partylicht ins Dunkel gebracht wird, damit die Parteien noch genügend Zeit haben, sich vor der Wahl mit politischen Inhalten auseinander zusetzen. Aber da ich denke, dass die Parteien diesmal gar keine Inhalte haben, wird sich diese Aufklärung bestimmt noch was hinziehen, so bis nach der Bundestagswahl und wird dann im Treibsand der Politik versiegen bzw. unter den viel besagten Teppich gekehrt werden.

Vielleicht lädt mich Angie ja auch mal ein und ich darf mir die Gäste aussuchen, aber will ich das wirklich….?

In diesem Sinne wünsche ich noch eine hausmeisterliche Party

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Ich sag Polit-Stänkerer sind out….

Hallo liebe stänkernde Hausmeistergemeinde,

wie sagen Fußballfans immer so schön: jetzt geht’s los…!

Und es geht los, also bei so manchen Politik A- und B-Promis, da wird gestänkert, was das Zeug hält.

Münte sagt: „Frau Merkel ist die große Zahl der Arbeitslosen egal„. Und Angie schickt ihren Bullterrier Koch vor, der Münte zurechtweist und den Ausraster als unanständig zurückweist.

Steinbrück katapultiert die Steuerpläne der CDU ins Absurde und Westerwelle fordert ein Verfalldatum für Gesetze.

Aber so eine richtige Aussage trifft kein einziger Politiker, wie in den nächsten Jahren Deutschland gestaltet werden und vorwärts kommen soll. Muss ja auch nicht sein, da sich die Union bestimmt schon sehr sicher ist, dass sie am 27.09.09 als Wahlsieger dastehen wird und mit dem zwar nicht unbedingt geliebten, aber benötigten Herrn Westerwelle und seiner FDP koalieren wird.

Und die SPD mit allen verfügbaren Kompetenzleuten stellt sich wie der größte Depp der Nation an und macht damit der Union den Wahlkrampf doch recht leicht.

In der der Zentrale des Willy-Brandt-Hauses sitzt man jetzt bestimmt schon wieder bei einer Tasse rotgeröstetem Kaffee zusammen und macht sich über neue Verbalattacken an den politischen Gegner Gedanken, anstatt endlich dem Wähler konkrete Visionen zu vermitteln, die glaubhaft sind und Stimmen bei der Wahl bringen könnten.

Und jetzt haben auch die Gewerkschaften mitbekommen, dass Wahlkampf ist und der zweite Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel bezeichnet den Wirtschaftsminister zu Guttenberg als „Abwrackminister von Arbeitnehmerrechten“. Aber was erwartet man auch noch von  Gewerkschaften, da sie doch im Laufe der Jahrzehnte ein billiger Abklatsch der Politiker geworden sind.

Mittlerweile habe ich richtiges Verständnis für die immer größer werdende Anzahl Menschen, die sagen, wir gehen nicht wählen, wir haben keine Lust mehr auf dieses ganzes PolitTheater.

Ich sage liebe Politiker hört endlich auf mit diesem ganzen Schmierentheater, macht Politik und zwar solch eine Politik, die den Menschen in Deutschland Visionen eröffnet. Lasst doch endlich von eurer Profilneurose ab und wenn ihr es nicht selbst schafft, dann sucht euch ordentliche Psychologen, bei denen ihr eure Verbal-Diarrhoe ablassen könnt, aber verschont uns damit.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Verfalldatum für Gesetze … brauchen wir das wirklich?

Hallo liebe Verfalldatum bzw. Mindesthaltbarkeitsdatum verwöhnte Hausmeistergemeinde,

Mittagspause und was lese ich in meiner hausmeisterlichen Satirezeitung mit den vier Buchstaben:

„Westerwelle fordert Verfalldatum für Gesetze…“

Der Guido unser allseits beliebter MöchtegernWunschKoalitionspartner von Angie hat sich zu Wort gemeldet.

Da hat er sich aber denke ich im Thema vertan, meinte er doch eher ein Verfalldatum für Gesetzeshüter und Politiker. Dann würde doch die ganze Westerwellesche Initiative einen Sinn machen.

Damit käme Schwung in den Laden Politik, jeder Politiker müsste sich ab einem bestimmten Alter einer Tauglichkeitsüberprüfung unterziehen, ob er denn überhaupt noch in der Lage ist seine Bürger, Wähler und Parteimitglieder ordnungsgemäß zu vertreten.

Obwohl, wenn ich mir gerade so überlege, welchen Schwachsinn so mancher in der Politik schon in jungen Jahren verzapft…, dann finde ich das an ein alter verknüpfte Verfalldatum für diese Kaste doch nicht so gut.

Vielleicht kann ja Guido ein Gesetzesentwurf für ein PolitikerTauglichkeitsgesetz in den nächsten Bundestag einbringen.

Aber Vorsicht Herr Westerwelle, nicht den Gesetzestext von externen Anwälten erarbeiten lassen, bringt nur Ärger ins Haus und sie träumen doch vom Vize-Kanzler Posten.

In diesem Sinne noch eine verfallsreichen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Wahlkrampf und noch kein Ende….

Hallo liebe Wahlkrampfverseuchte Hausmeistergemeinde,

langsam kommen ja die Parteien aus ihren politischen Schneckenhäusern heraus und haben ihren Wahlkrampf begonnen.

Die Materialschlacht kann beginnen, die Wahlkampfbusse sind bis oben hin mit diversen Parteidevotionalien voll gepackt und die Kandidaten touren durch die Republik.

Die CDU hat den Wahlspruch „Sex sells“ entdeckt, wirbt mit Dekolleté und hat auch sonst die Kraft für sich gepachtet. Versucht die Wähler mit Chats in Internetforen und mit CDUTV zu erreichen.

Die SPD versucht sich nicht selbst zu zerlegen, bevor die Wahl vorbei ist  und wird doch langsam, aber sicher zu SteinmeiersPolitikDebakel. Ins Kompetenzteam kommt wer will, selbst wenn sie Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen dienstlichen und privaten Fahrten hat. Es reicht, wenn die Absolution durch den Bundesrechnungshof erteilt wurde. Ist doch FrankyBoy froh für jeden, der ihm in diesen schweren Stunden beisteht. Bei der SPD heißt es jetzt nicht mehr Agenda 2010, sondern Deutschland-Plan. Aber zweifeln kann der Wähler schon, ob in der guten alten Mutterpartei der Genossen überhaupt jemand einen Plan hat.

Für die Grünen geht es um das Ganze, versuchen sie sich doch auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen, weil es ihnen in der heutigen Zeit Erfolg verspricht, aber so ganz glauben mag ich ihnen nicht.

Die FDP propagiert „Aufwärts Deutschland“, will der CDU allerdings noch nicht so ganz die Hand zur Koalition reichen. Noch schließt Herr Westerwelle eine Ampelkoalition aus, aber nicht mit einem Brustton der Überzeugung, muss die FDP doch erst den Wahltag abwarten.

Manchmal fragt man sich wirklich, wo sind die Denker, die kreativen Köpfe geblieben? Die Wahlprogramme enthalten leere Worthülsen ohne Plan, egal ob die Partei rot, grün, schwarz oder welche Farbe auch immer mit sich führt.

Richtige Visionen scheint es keine mehr zu geben! Zu hoffen bleibt, dass die extremen Randparteien nicht zu sehr aus dem Versagen der Bundestagsparteien profitieren werden.

Denkt der Hausmeister an Deutschland in der Wahlnacht, ist er um den Schlaf gebracht.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen wahlkrampfträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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