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Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Keule goes Beck…“

Des Beck Pudels Kern und weitere Neuigkeiten erfahrt Ihr beim neuen satirischen Interview von Michael Weyland und Karl Keule

hörst Du hier!

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Eintrag ins Logbuch, 12/01/12, 09:35h

Wandlung: die SPD versucht ihre Kanzlerfrage über den Weg der bald nicht mehr vermeidlichen Bundespräsidentenwahl zu regeln…
Na, wenn da mal nicht der eine Stein, dem anderen Stein eine einstürzende Brücke baut, damit sich dieser zum Meier macht…

Lasset die Spiele beginnen….

Guten Tag liebe von der Politik verdrossene Hausmeistergemeinde,

heute schreiben wir erst den 10.09.2009 und nicht den 11.11.2009, aber die närrische RegierungsSession hat mit der Regierungserklärung von Frau Merkel im Bundestag begonnen. Die Kanzlerin legt einen fünf Punkte-Plan für Deutschland vor, bei dem man merkt, wie hilflos die neue Regierung schon jetzt ist, um mit den Problemen der kommenden Jahre klar zu kommen.

Zu Punkt 1:
Die Krise muss überwunden werden. Das Volk schreit hurra Frau Merkel, wären wir auch nicht von selbst darauf gekommen. Bezahlen werden wir es so oder so. Und General Motors muss die Hauptkosten der Opel-Sanierung tragen, auch klar. Aber sind wir doch mal ehrlich, tragen müssen die Sanierung tausende von Opelanern, die entweder auf Hartz IV gehen oder Kurzarbeitergeld bekommen werden. Heißt dann im Klartext Kurzarbeitergeld wird verlängert, Hartz IV-Kasse muss gefüllt werden, also einfaches Mittel: Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Aber zum Glück gibt es ja dann ab nächstes Jahr das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“, also Viagra für die deutsche Wirtschaft auf Staatsrezept. Auf jeden Fall eignet sich dieses Wort schon mal als Unwort des Jahres, ansonsten außer Spesen nix gewesen.

Zu Punkt 2:
Das Verhältnis der Bürger zum Staat müsse verbessert, das Vertrauen gestärkt werden. Was ein Pfund Frau Merkel, ich schlage die Einsetzung eines Sitzkreises vor, Politiker sollten die Möglichkeit haben dem Bürger persönlich erklären zu dürfen, warum es der ProLobbyTiker so schwer hat. Ja wir brauchen ein neues Steuersystem, wahre Erkenntnis Frau Merkel, aber warum haben sie bereits vier Jahre verstreichen lassen? Und ich bin mir sicher, Deutschland wird das Jahr 2013 erleben und es wird noch immer kein neues System geben. Alte Bauernweisheit: Was Papa Staat dem Bürger gibt, nehmen die Länder und Kommunen dem Bürger direkt wieder ab. Steuern runter, Gebühren rauf.

Zu Punkt 3:
Es müssen Antworten auf die Veränderungen beim Altersaufbau gefunden werden. Klasse, weiter so, wie sagte noch Blüm so schön, „die Renten sind sicher“ und irgendwie habe ich schon vor gut 20 Jahren gelernt, dass da etwas nicht mehr mit unserer Alterspyramide stimmt.

Zu Punkt 4:
Auf Kohle- und Atomenergie könne man nicht sofort verzichten. Frau Merkel in der Schule hieß es früher immer netter Aufsatz, aber leider sechs, setzen, Thema verfehlt. Klingt es bei ihnen doch eher nach einem NichtAusstiegsPakt mit der Atomkraftindustrie.

Zu Punkt 5:
Freiheit und Sicherheit … müssen weiter gefestigt werden. BlaBla, brauchen wir den wirklich noch eine kastrierte Wehrpflicht, die doch nur noch an ein Pfadfinderausbildungscamp erinnert, wenn unserer Freiheit am Hindukusch verteidigt wird?

Also Frau Merkel eigentlich macht mir ihre Regierungserklärung noch nicht soviel Angst, werden wir doch die Entwicklung in den nächsten vier Jahren genau beobachten und zu spüren bekommen.

Das Problem ist nur wer beobachtet die Regierung? Die Opposition? Und denke ich an die Opposition in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

Die Antwort von Herrn Steinmeier als aus SPD-Ruinen neugeborener FraktionsOppositionsSprecher war auch nicht gerade überzeugend. Wirkte FrankyBoy doch eher wie eine schlecht gelungene Schröder-Imitation. Wirft Herr Steinmeier dem kichernden Herrn Westerwawe Mutation in Lichtgeschwindigkeit vor, so hat er heute doch seinen Anspruch klar gemacht zum SPD-Phrasen-Drescher der noch jungen Legislaturperiode zu werden. Aber um mit abgewandelten Worten Schillers zu reden, „er hat getan, was er nicht lassen konnte“. Aber mehr kann man hier in dieser Zeit von der Sozialdemokratie wohl nicht erwarten.

Man darf hausmeisterlich gespannt sein, wohin die Reise geht und muss trotz dieser ganzen Unfähigkeiten optimistisch bleiben.

„Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird, aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.“ (Schiller)

In diesem Sinne noch einen schönen Tag

P.S. Ach ja, der gute alte Schiller wäre heute 250. Jahre alt geworden. Frage mich die ganze Zeit, was er wohl im Bundestag Frau Merkel und Herrn Steinmeier geantwortet hätte.

Das TV-Duell, Merkel vs. Steinmeier und was blieb übrig?

Guten Tag liebe duellierte und duettierte Hausmeistergemeinde,

nein, bitte nicht wecken, lassen sie mich bitte noch ein wenig schlafen, ich muss ausgeruht sein, wenn gleich das große TV-Duell Merkel vs. Steinmeier zur Bundestagswahl 2009 beginnt. Wie schon vorbei? Habe ich was verpasst? Nein? Wirklich nicht, na dann ist es ja gut!

So kam ich mir gestern Abend vor, nachdem das Duell beendet war. Sagen wir mal, ich habe ein Duell erwartet, ja wirklich, manchmal hat der Hausmeister noch Träume, die dann leider mal wieder nicht in Erfüllung gingen.

Ein Duell ist laut Wikipedia „ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen potenziell tödlichen Waffen“.

Die einzige tödliche Waffe war die Langeweile, die beim Aufeinandertreffen von Frau Merkel und Herrn Steinmeier bei vielen Zuschauern bestimmt erhebliche Wunden im Wachbleiben hinterließ. Erinnerte das vermeintliche TV-Duell doch eher an ein auswendig gelerntes TV-Duett zwischen den beiden Kontrahenten.

Es hätte auch gut folgender Dialog zwischen Angie und Fränkie gereicht:

Merkel: Hallo ich bin die Bundeskanzlerin und werde es auch bleiben, Entschuldigung ich möchte es bleiben.

Steinmeier: Hallo und ich bin der Vizekanzler. Äh, der Bundesaußenminister und möchte es auch gerne bleiben. Hallo Chefin, da haben wir doch in den letzten vier Jahren gar nicht so schlecht zusammen gearbeitet, können wir doch eigentlich so weitermachen, aber ich versuche auch mal selbst Chef zu werden, weil ich mich für die bessere Alternative halte.

Merkel: Ja, Herr Steinmeier, so schlecht waren wir wirklich nicht und das mit dem Herrn Westerwelle meine ich auch gar nicht so ernst.

Steinmeier: Liebe Wählerinnen und Wähler, wählen sie mich und die SPD wir sind die bessere Alternative. Zu wem kann ich ihnen allerdings nicht so genau beantworten, aber ich bin auch wieder mit dem Posten des Vizekanzlers zufrieden.

Merkel: Der Herr Steinmeier hat ja Recht, ich bin auch die bessere Alternative zu mir und zu den anderen und außerdem eine östliche Quotenfrau im internationalen Geschäft.

Und die Sache wäre in maximal 5 Minuten erledigt gewesen! Langweiliger geht es wirklich nicht mehr. Es erinnerte mehr an ein Ringelpietz ohne Anfassen, beide Protagonisten ersparten sich gewaltig gegenseitig Peinlichkeiten, da es ja sein kann, dass sie noch mal vier Jahre zusammenarbeiten müssen.

Und die Moderatoren hätte man sich sparen könnten, zahnlos, fleischlos und zum Teil dumme bis dümmere Fragen.

Wichtige Themen, wie Klimawandel und Familienpolitik wurden gar nicht erst
behandelt und Herr Plasberg müsste dringend mal wieder zum Frisör.

Außer Spesen nix gewesen, und wen wählen sie? Den farblosen Steinmeier
(hätte er doch mal besser was von dem Zeug genommen, das Schröder nach der
letzten Wahl in der Berliner Elefantenrunde geritten hatte) oder die
konfliktscheue Merkel, oder dann doch den neuen Koalitionspartner von wem
auch immer?

Ich befürchte es läuft schon wieder auf die große Tigerentenkoalition hinaus.

In diesem Sinne, machen wir weiter bis zum 27.09.09 und geht wählen!

Hausmeisterlichen Gruß
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Keul’sche Wahlnachlese…

Guten Tag liebe Tollhaus wählende Hausmeistergemeinde,

die letzte Wahlkrampfphase vor der Bundestagswahl am 27.09.2009 kann endlich beginnen. Welch ein Beben haben gestern die Wähler in Sachsen, Thüringen und im Saarland ausgelöst. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Machtverhältnisse in den drei Landtagen jemals so verworren und undurchsichtig waren, wie nach diesen Landtagswahlen.

Ich meine sehen wir es doch mal positiv, der Wähler hat schwarz gewählt, also so schwarz für die CDU, will also sagen, die CDU hat im Saarland und in Thüringen Verluste im 2-stelligen Prozentbereich zu verbuchen. Und in Sachsen sieht es auch nicht gerade gut aus für die schwarzen Gesellen.

Und die Roten, ach man kann ja gar nicht mehr so einfach von den Roten sprechen und automatisch die SPD meinen. Also die SPD gewinnt zwar leicht in denn  drei Ländern, aber ob man auf diesen Gewinnen jetzt für die Bundestagswahl seitens der SPD aufbauen kann, wage ich zu bezweifeln. Naja und doch jubelte man bei der SPD, aber es ist schon eine verrückte Wahlwelt, wenn man keine eigenen Gewinne bejubelt, sondern eher die Verluste der CDU. Ob das der richtige Weg für die Bundestagswahl ist?

Kann man bei der CDU und bei der SPD eigentlich noch von Volksparteien reden, wenn sie so von Volkes Stimme abgestraft werden?

Und jetzt gehen sie wieder herum die verschiedenen Farbenlehren der Koalitionen, Jamaika, Ampel, Rot-Rot-Grün usw. Es bleibt auf jeden Fall spannend und für die Bürger in den einzelnen Ländern auch sehr unruhig, bis sich die jeweiligen Koalitionen gefunden haben.

Es wird dauern bis sich regierungsfähige Koalitionen in den Ländern gefunden haben, eher besteht die Möglichkeit, dass in der nächsten Zeit ein Lottojackpot geknackt wird.

Herr Müller im Saarland und Herr Althaus in Thüringen müssen wohl gehen, dürfen sich in Zukunft mehr ihren Hobbies widmen.

Aber es gab auch Gewinner, im Saarland freut sich Herr Lafontaine über einen Zuwachs von 19 Prozentpunkten auf 21,3%. Zeigt das Wahlergebnis doch, das Die Linke im Saarland eine signifikante Anzahl an Anhängern hat und damit den Sprung zur Volkspartei schafft, also zumindest auf Landesebene. Vielleicht hat Oskar in der Nacht ja auch schon einwenig davon geträumt, dass man doch eigentlich um das Saarland eine Mauer, also nur eine kleine bauen könnte und das demnächst auch ein wenig des Solidaritätszuschlages ins Saarland fließt, da der Osten ja jetzt zum Teil auch im Westen liegt. Auf jeden Fall ist Oskars Linke seit gestern eine ernstzunehmende politische Kraft in Deutschland, mit der die ehemaligen Volksparteien rechnen müssen.

Und wer darf sich noch freuen? Ja der Guido, der Westerwelle hat er doch mit seiner FDP in allen drei Ländern Wahlerfolge bei 4% plus und mehr erzielt.

Was lernen wir für die Bundestagswahl? Der Wähler ist taktischer geworden, es geht nicht mehr darum, dass man sich seitens der großen und auch der kleinen Parteien auf  eine gewisse Stammwählerschaft verlassen kann. Der Kampf um die Zweitstimme wird wieder wichtiger. Wenn man die drei gestrigen Landtagswahlen als Test für die Bundestagswahl nimmt, dann ist dieser Test für Frau Merkel und die CDU deutlich in die Hose gegangen. Und die SPD täte besser daran, nicht die Verluste der CDU zu bejubeln, sondern sich in den nächsten Wochen endlich und ernsthaft mit Inhalten zu beschäftigen.

Bleibt nur noch die Frage: Hat Twitter die Wahlen beeinflusst?

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen NachDerWahlIstVorDerWahltag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Ich sag Polit-Stänkerer sind out….

Hallo liebe stänkernde Hausmeistergemeinde,

wie sagen Fußballfans immer so schön: jetzt geht’s los…!

Und es geht los, also bei so manchen Politik A- und B-Promis, da wird gestänkert, was das Zeug hält.

Münte sagt: „Frau Merkel ist die große Zahl der Arbeitslosen egal„. Und Angie schickt ihren Bullterrier Koch vor, der Münte zurechtweist und den Ausraster als unanständig zurückweist.

Steinbrück katapultiert die Steuerpläne der CDU ins Absurde und Westerwelle fordert ein Verfalldatum für Gesetze.

Aber so eine richtige Aussage trifft kein einziger Politiker, wie in den nächsten Jahren Deutschland gestaltet werden und vorwärts kommen soll. Muss ja auch nicht sein, da sich die Union bestimmt schon sehr sicher ist, dass sie am 27.09.09 als Wahlsieger dastehen wird und mit dem zwar nicht unbedingt geliebten, aber benötigten Herrn Westerwelle und seiner FDP koalieren wird.

Und die SPD mit allen verfügbaren Kompetenzleuten stellt sich wie der größte Depp der Nation an und macht damit der Union den Wahlkrampf doch recht leicht.

In der der Zentrale des Willy-Brandt-Hauses sitzt man jetzt bestimmt schon wieder bei einer Tasse rotgeröstetem Kaffee zusammen und macht sich über neue Verbalattacken an den politischen Gegner Gedanken, anstatt endlich dem Wähler konkrete Visionen zu vermitteln, die glaubhaft sind und Stimmen bei der Wahl bringen könnten.

Und jetzt haben auch die Gewerkschaften mitbekommen, dass Wahlkampf ist und der zweite Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel bezeichnet den Wirtschaftsminister zu Guttenberg als „Abwrackminister von Arbeitnehmerrechten“. Aber was erwartet man auch noch von  Gewerkschaften, da sie doch im Laufe der Jahrzehnte ein billiger Abklatsch der Politiker geworden sind.

Mittlerweile habe ich richtiges Verständnis für die immer größer werdende Anzahl Menschen, die sagen, wir gehen nicht wählen, wir haben keine Lust mehr auf dieses ganzes PolitTheater.

Ich sage liebe Politiker hört endlich auf mit diesem ganzen Schmierentheater, macht Politik und zwar solch eine Politik, die den Menschen in Deutschland Visionen eröffnet. Lasst doch endlich von eurer Profilneurose ab und wenn ihr es nicht selbst schafft, dann sucht euch ordentliche Psychologen, bei denen ihr eure Verbal-Diarrhoe ablassen könnt, aber verschont uns damit.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Wahlkrampf und noch kein Ende….

Hallo liebe Wahlkrampfverseuchte Hausmeistergemeinde,

langsam kommen ja die Parteien aus ihren politischen Schneckenhäusern heraus und haben ihren Wahlkrampf begonnen.

Die Materialschlacht kann beginnen, die Wahlkampfbusse sind bis oben hin mit diversen Parteidevotionalien voll gepackt und die Kandidaten touren durch die Republik.

Die CDU hat den Wahlspruch „Sex sells“ entdeckt, wirbt mit Dekolleté und hat auch sonst die Kraft für sich gepachtet. Versucht die Wähler mit Chats in Internetforen und mit CDUTV zu erreichen.

Die SPD versucht sich nicht selbst zu zerlegen, bevor die Wahl vorbei ist  und wird doch langsam, aber sicher zu SteinmeiersPolitikDebakel. Ins Kompetenzteam kommt wer will, selbst wenn sie Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen dienstlichen und privaten Fahrten hat. Es reicht, wenn die Absolution durch den Bundesrechnungshof erteilt wurde. Ist doch FrankyBoy froh für jeden, der ihm in diesen schweren Stunden beisteht. Bei der SPD heißt es jetzt nicht mehr Agenda 2010, sondern Deutschland-Plan. Aber zweifeln kann der Wähler schon, ob in der guten alten Mutterpartei der Genossen überhaupt jemand einen Plan hat.

Für die Grünen geht es um das Ganze, versuchen sie sich doch auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen, weil es ihnen in der heutigen Zeit Erfolg verspricht, aber so ganz glauben mag ich ihnen nicht.

Die FDP propagiert „Aufwärts Deutschland“, will der CDU allerdings noch nicht so ganz die Hand zur Koalition reichen. Noch schließt Herr Westerwelle eine Ampelkoalition aus, aber nicht mit einem Brustton der Überzeugung, muss die FDP doch erst den Wahltag abwarten.

Manchmal fragt man sich wirklich, wo sind die Denker, die kreativen Köpfe geblieben? Die Wahlprogramme enthalten leere Worthülsen ohne Plan, egal ob die Partei rot, grün, schwarz oder welche Farbe auch immer mit sich führt.

Richtige Visionen scheint es keine mehr zu geben! Zu hoffen bleibt, dass die extremen Randparteien nicht zu sehr aus dem Versagen der Bundestagsparteien profitieren werden.

Denkt der Hausmeister an Deutschland in der Wahlnacht, ist er um den Schlaf gebracht.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen wahlkrampfträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Begrüssungsgedicht für Ulla Schmidt…

Liebe Ulla Schmidt,

da bist Du wieder,

kannst singen mit Franky Wahlkampflieder,

Der Dienstwagen ist wieder da, hurra,

doch wenn die Schweinegrippe naht, dann  ist es doch klar,

steht wieder der Ärger mit den Kassen ins Haus,

oh Ulla welch ein Graus,

doch bald kommt für dich die Wende,

bei 20% minus hat der Stress ein Ende…

dann sitzt du wieder hinten,

Du Vollblutweib aus dem Land der Printen!!!

 Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Franz Müntefering, SPD-Parteivorsitzender

„Schluss mit lustig, es wird ernst.“

(Schlusswort von Franz Müntefering in einem Interview mit meiner hausmeisterlichen Satirezeitung mit den vier Buchstaben)

Kommentar Karl Keule:

Wie Münte, Schluss mit lustig? Ach bisher hat die SPD und Herr Steinmeier noch gar keinen Wahlkampf gemacht? Und ich dachte schon, es war Wahlkampf, aber ich war nur in einer drittklassigen ComedyShow gelandet. Macht nix, sind ja auch noch 50 Tage Zeit, um den Ernst des Wahlkampflebens zu gestalten. Also lieber Herr Münte „Glück auf“ wünscht KeulenKalle©.

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