Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: Wahlkampf

KK erkärt den Bundestagswahlkrampf 2013 für beendet

Hallo liebe wahlkrampfverseuchte Gemeinde,

ich erkläre hiermit den Bundestagswahlkrampf 2013 für beendet!

Ja, kann er das denn so einfach der Herr Keule, werden sie sich bestimmt fragen?
Ja, ich kann es, weil ich es will. Dieser Bundestagswahlkrampf geht mir gehörig auf den keulschen Sack. Und wenn Herr Pofalla die NSA-Affäre beenden kann, dann darf ich doch auch diesen Bundeswahlkrampf beenden. Außerdem ist doch schon alles entschieden, Herr Steinbrück hat sich doch schon einige Male wiederholt, er legt die ganze Sache in ihre Hand. Also welche Rolle spiele ich denn noch bei der ganzen Wahl. Überhaupt keine mehr.

Ich mag nicht mehr dieses Geplänkel, was als Wahlkampf von allen Seiten bezeichnet wird, diese ganze weichgespülte Verbaldiarhoe, die wir seit Wochen um die Ohren und Augen gepfeffert bekommen.

Hahaha, was haben wir alle über die Merkel Raute gelacht und über das Nichtwissen von manchem Politiker oder Politiker, was wir schon lange gewusst haben.

Hahaha, was haben wir über Pippi Nahles gelacht, aber jetzt ist Schluss, es langweilt mich zu Tode.

TV-Duell nannte sich diese nichtgekonnte Showeinlage von zwei Spitzenkandidaten mit drei JournalistInnen und einem schlagenden Raab. Weichgespülte Hühnerkacke sage ich dazu.

Wo sind sie denn die visionären PolitikerInnen, nix, aber auch gar nix weit und breit zu sehen.

Dieser Bundestagswahlkrampf zeigt, wir sind schon lange nicht mehr das Land der Dichter und Denker, wir sind ein Land der Weichspüler und machen uns lieber Gedanken über die Schlandkette der Kanzlerin und über die ach so rührigen Tränen von Steinbrück.
Alles weichgespült, selbst die verstorbenen Politiker, wie Strauss, Brandt und Wehner raufen sich auch noch die letzten Haare aus bei diesem Softwaschgang.

Aber egal, was auch noch nicht gesagt wird in den nächsten Tagen vor der Bundestagswahl, es ist gut, dass wir wählen dürfen, dass wir die Freiheit haben unsere Regierung in freien Wahlen für die nächsten vier Jahren zu bestimmen oder zumindest das Gefühl haben können, dass wir es bestimmen können.

Ich sage gehen sie wählen, es ist so wichtig, jede abgegebene Stimme ist eine Zustimmung zu unserer Demokratie. Machen sie von ihrem Wahlrecht gebraucht.

Stellen sie die Politiker des neuen Bundestages vor die Aufgabe, dass man sich über eine sinnvolle Koalition unterhalten und entscheiden muss, die eine sinnvolle Politik für die nächsten vier Jahre für unser Land macht.

Denken sie daran, vor der Wahl ist nach der vor der Wahl und bald ist auch schon wieder Weihnachten…

In diesem Sinne wünsche ich ihnen noch eine sinnlose wahlkrampfverseuchte Zeit.

Ihr
Karl Keule ©

wahlversprechen

wahlversprechen
Verb – eine Tätigkeit, die häufig im Wahlkrampf ausgeführt wird. Beim Sprechen wird in Wahlkrampfzeiten meist versehentlich oder auch bewußt etwas anderes gesagt oder ausgesprochen als beabsichtigt wird, wirklich nach der Wahl zu handeln oder auszuführen. Dem Wahlkrampf geschuldet wird dieses Versprechen häufig von PolitikerInnen getätigt.

Das komplette Wörterbuch findest Du hier.

Quo vadis FDP?

„Papa, wer ist eigentlich dieser Rösler und was ist FDP.“ – „Ich weiß es nicht mein Sohn. Frag mal deine Geschichtslehrerin.“

Ich denke, ich schreibe eine lustige Geschichte vom Froschtöter, der aus der Provinz in die grosse Stadt ging und selbst zum Frosch wurde.

Meenzer OB-Wahlkrampf 2012 Vol. 01 „MEs Auto und der Kommentar“

Hallo liebe wahlverkrampfte Meenzer Wahlgemeinde,

ich wollte es ja eigentlich nicht mehr machen, aber ich kann nicht anders,
Karl Keule muss sich einmischen in den Meenzer OB-Wahlkrampf…

Er hat noch nicht richtig begonnen und schon ist der Meenzer Wahlkrampf um eine Fastnachtsposse reicher.

Ausgangslage:

Begonnen hat die Posse mit diesem

Foto.

auf der Seite der FacebookNutzerin Sabine Flegel (CDU), die Ortsvorsteherin des Stadtteils Gonsenheim ist und kurzzeitig auch mal als OB-Kandidatin der CDU gehandelt wurde.

Das ist aber ein anderes Thema.

Was ist zu sehen?

Ein Auto parkt in einer Ladezone in Mainz, beklebt mit ganz vielen MEs. ME die Initialen des SPD-Kandidaten Michael Ebling für den Mainzer OB-Posten.

Aber auch die mehr als unglückliche ME Kampagne der SPD zur OB-Wahl ist ein anderes Thema.

Also besagtes Auto steht mit einer, so hört man von Seiten der SPD, ordnungsgemäß beantragten und bezahlten Ausnahmegenehmigung der Stadt Mainz auf eben dieser Ladezone. Es parkt dort, wo Otto Normalverbraucher in der Regel von netten Damen und Herren ein Knöllchen wegen Falschparken bekommt.

Okay, alles nur halb so wild, denkt sich die gepflegte Keule, aber natürlich weit gefehlt. Denn wie jeder weiß: einmal ein solches Foto bei FB eingestellt, entwickelt solch eine Geschichte gerade in Wahlkrampfzeiten eine gewisse Eigendynamik.

Sollte man eigentlich wissen, wenn man so in diesen Zeiten im Netz unterwegs ist.

Kommentare über Kommentare werden über das Foto abgelassen, auch noch nicht so schlimm, denke ich, auch wenn so mancher Kommentar geschmacklos ist.
Es wäre bestimmt auch bei einem lustigen FB Gag geblieben, wenn so mancher ein wenig umsichtiger gehandelt hätte.

Also Kommentare über Kommentare bei FB und was passiert?

Der Redakteur Michael Erfurth der LokalMatadorenzeitung aus Mainz mit den großen Buchstaben AZ schreibt einen Kommentar über genau diese Geschichte und packt die große moralische Keule aus.

Könnte ja auch noch ganz lustig sein, nur der Schreiberling stellt in seinem Kommentar eine Behauptung auf, die einfach nicht den Tatsachen entspricht.

In dem Kommentar wird als Urheber der ganzen AutoFotoMisere ein wohl bekannter Mainzer Medienunternehmer Tobias Huch genannt.

Falsch denke ich, einfach nur falsch, da ich die Aufregung um das Foto sehr genau beobachtet hatte, fühlte sich doch auch Herr Ebling dazu veranlasst beim Lokalradio Antenne Mainz Rede und Antwort zu dem Vorfall zu stehen.

Aber im Kommentar der AZ kommt es noch dicker: nicht nur, dass Herr Huch fälschlicherweise als vermeintlicher Urheber geoutet wird, Herr Erfurth fühlt sich auch noch kraft seines Amtes dazu berechtigt, den Bekanntheitsgrad des Beschuldigten zu unterstreichen, in dem er so beiläufig, scheinbar am Rande einen Prozess erwähnt, in dem noch kein Urteil gesprochen ist, an dem Herr Huch vor Gericht beteiligt ist.

Hallo was ist das denn? Ist das die neue unabhängige Kommentarfunktion eines Chefredakteurs einer Lokalzeitung? Was hat bitte der OB-Wahlkrampf in Mainz mit einem Prozess gegen Herrn Huch zu tun, fragt man sich. Geht ja wohl gar nicht!

Herr Huch fühlt sich in diesem Fall in meinen Augen natürlich berechtigt genötigt an die AZ eine Gegendarstellung zu schreiben, die jedoch von der AZ zur Veröffentlichung bis jetzt abgelehnt wird.

Absolutes Fehlverhalten in diesem Fall von diesem LokalPrintMatador und hat nichts mehr mit der in der letzten Zeit viel beschworenen Pressefreiheit zu tun.

Gewohnt war man bei Wahlkrämpfen ja schon so einiges von zur Wahl stehenden und nicht stehenden Politikern, aber diese Dusseligkeit der AZ ist schon ein rechter Hammer! Ich frage mich wirklich, ob man eine solche Berichterstattung und sei es auch nur in der Kommentarfunktion eines Redakteurs gutheißen kann.

Ich denke nein, Note sechs, setzen, Thema verfehlt für diesen Kommentar!!!

In diesem Sinne noch einen wahlverkrampften Tag
Euer
Karl Keule ©

Nachtrag am 19.01.2012, 07:45h:

Heute wurde eine Richtigstellung in der AZ veröffentlicht, gut so, Entspannung kann einkehren, die Urheberschaft des Bildes wurde jetzt richtig dargestellt, Fall abgeschlossen :).

Karl Keule’s RegierungsErklärung

Hallo liebe Sommerloch geplagte Gemeinde,

die Regierung ist im Urlaub, so scheint es, aber es ist nicht so. Verweilen sie zwar alle in verschiedenen Urlaubsorten, können es aber trotzdem nicht lassen, uns mit ihrer Meinung zu behelligen. Also wurde es Zeit für den keulschen Gegenschlag. Ich hatte Gelegenheit mit Michael Weyland der Stimme von www.was-audio.de meine eigene Regierungserklärung, vielmehr die Erklärung der Regierung abzugeben:

Karl Keules Regierungserklärung hörst du hier

Viel Spass damit und noch ein schönes Sommerloch wünscht euch

Karl Keule
„KeulenKalle©“

Was können deutsche Politiker von Britney Spears lernen?

Guten Tag liebe musikverwöhnte PolitikHausmeistergemeinde,

also erstmal mal vorweg: das was sie jetzt lesen ist nicht live geschrieben, sondern wurde vorher auf Band aufgenommen, von Nebengeräuschen gereinigt, astrein fürs Netz gepegelt und kommt jetzt  „Writeback“ (neue Möglichkeit für Blogger analog zu „Playback“) von Band direkt auf ihren werten Monitor.

Ich muss ihnen ganz ehrlich schreiben, ich weiß gar nicht warum sich meine hausmeisterliche Satirezeitung mit den vier Buchstaben so über den Auftritt von Frau Spears in Berlin aufregt. Endlich macht es ein Suppenstar doch mal richtig, bevor es in der Konzertgemeinde zu Verstimmungen wegen verstimmter Töne kommt.

Man geht ins Studio nimmt sauber auf und gibt eine MiniPlaybackShow zum Besten. Naja das Mini im Playback ist ein wenig untertrieben, wenn ich mir die Fotos von Frau Spears so betrachte. Aber sind wir doch mal ehrlich, endlich tritt mal nicht so ein Hungerhaken auf. Gefällt mir doch viel besser, als die letzten Probenaufnahmen vom nasenlosen Klappergestell  Michael Jackson, der jetzt wohl endlich seinen Frieden auf dem Wertstofffriedhof gefunden hat.

Und mit dem Playback finde ich das nicht so verkehrt, könnte doch ein Trend für unsere lieben deutschen Politiker im begonnenen Bundestagswahlkampf werden.

Die Wahlkampfreden werden im Vorfeld in einer super Dolby Digital Qualität im Studio aufgenommen und könnten dann direkt mit tosendem Publikumsapplaus abgemischt werden. Das hätte doch für viele Herren und Damen Wahlkandidaten einige Vorteile:

Man braucht nur noch zu einem vorgefertigten Band die Lippen zu bewegen, was im Wahlkampf bestimmt die Stimmbänder schonen würde.

Das vorproduzierte Band hat den Vorteil, dass man sich in der Hitze des Wahlkampfgefechtes nicht zu Äußerungen hinreißen lässt, für die man sich im Nachhinein wieder durch aufwendige Presseerklärungen entschuldigen muss.

Bei Terminengpässen könnte ein Double ganz einfach die Playbackshow abhalten, käme bestimmt so mancher Politikerin entgegen, die eventuell nicht pünktlich am Start sein kann, weil ihr der Dienstwagen abhanden gekommen ist.

Die Berichterstattung für das Radio könnte viel günstiger produziert werden, da man schon im Vorfeld die Bänder der auftretenden Herren und Damen im Studio hätte und somit Außenreporter einsparen könnte.

Gute Gründe für ein Politikerplayback könnte ich noch mehr finden.

Sie sehen selbst, so schlecht und neu war der Vorstoß von Speckney Spears gar nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag wünscht

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

%d Bloggern gefällt das: