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Schlagwort-Archiv: Die Grünen

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Keule goes Beck…“

Des Beck Pudels Kern und weitere Neuigkeiten erfahrt Ihr beim neuen satirischen Interview von Michael Weyland und Karl Keule

hörst Du hier!

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Akte 03101990 / 20. Tag der DEUTSCHEN EINHEIT

Hallo liebe einheitsvollziehende Gemeinde….,

Hurra, 20. Tag der Deutschen Einheit nach Vollziehung der Deutschen Einheit…

Also war es doch eher die Vollziehung des StaatsAktes der Deutschen Einheit, hört sich irgendwie wie ein Begriff
aus dem Handwörterbuch der Sexualität an. Es stellt sich schon die Frage: Haben wir den Akt der Einheit überhaupt zu irgendeinem Zeitpunkt vollzogen? Nach 20 Jahren sind wir doch noch immer kein Volk, dass gemeinsam ruft: „Wir sind das Volk!“

Ich gebe zu, schlechte Musik gibt es auch noch immer, sei es aus dem Osten oder aus dem Westen.

Hier im Westen rufen wir: Weg mit dem Soli,

was man im Osten nicht gerne hört. Wir sollten eher rufen, wir brauchen einen Soli für den Westen, also für den Osten des Westen, also für solche Städte, wie ja halt, wo auch immer in Deutschland… Will also sagen die Diskussion über Sinn und Zweck des Solis für den Osten ist doch mehr als fällig.
Gut, die Argumentation wird auch nicht besser…
Aber wenn es in Deutschland erstmal eine Steuer gibt, dann gibt es sie auf immer und ewig, wie zum Beispiel die Schampussteuer. Gut in Teilen haben wir die Teilung zwischen Ost und West überwunden, aber mal ehrlich, denkt ihr manchmal nicht auch noch gerne im OSSI-WESSI Schema…aber mittlerweile ist es schlimmer geworden, es gibt ein OSSI-WESSI-NORDI-SÜDI Schema. Zum Beispiel gibt es noch immer Aldi-Nord und Aldi Süd…Deutschland wird immer mehr zum geteilten Land, zwar nicht mehr unbedingt zwischen Ost- und Westdeutschland. Die Teilung ist tiefgreifender, hat man doch mittlerweile das Gefühl, dass sich die Politik fast endgültig von den Bürgern getrennt bzw. abgeteilt hat. Und die Teilung zwischen Kapital und Armut in Deutschland schreitet immer weiter voran. Noch Fragen? Aber zum Glück gibt es ja das BILD-Einheitsquiz zum 20. Tag der Deutschen Einheit.

in diesem Sinne viel Spass beim Vollziehen des Aktes, der Einheit
Karl Keule©

NRW hat gewählt oder auch nicht…

Hallo liebe politikverdrossene Hausmeistergemeinde,

NRW hat gewählt oder auch nicht? Wer hat verloren?
Natürlich gemäß dem Trend in Deutschland die Demokratie…

Die Wahlbeteiligung sackte im Vergleich zur Wahl 2005 um 3,9% auf 59,1%. Gut man kann sagen die Mehrheit in NRW hat gewählt, aber die Frage bleibt mal wieder offen, warum so wenige Menschen den Gang zur Wahlurne geschafft haben?

Die CDU ist zwar hauchdünner Wahlgewinner an Prozenten, aber eigentlich doch der größte Wahlverlierer bei dieser Wahl. Man kann getrost von einer Denkzettelwahl für Rüttgers und die CDU sprechen. Wird Rüttgers jetzt die Rolle Rückwärts, also die Rolle Rüttgers in NRW machen? Auf jeden Fall war Rüttgers wohl um den Schlaf gebracht, als er dachte an das Wahlergebnis in der Nacht.

Und die SPD, wollte sie doch voller Kraft voraus in NRW die Macht an sich reißen, auch hier Verluste von 2,6%. Ihr bleibt nur die Pattsituation an Plätzen im Landtag NRW. Wird Kraft jetzt von Rüttgers mit der Regierungsbildung beauftragt. Ist die SPD wiederaufstanden nachdem sie sich fast schon selbst bei der Bundestagswahl im letzten Jahr an sozialistische Kreuz nagelte? Es wird spannend und schwierig in NRW.
Aber wenn man es realistisch betrachtet hat die SPD in NRW die größten Möglichkeiten: Schwarz-Rot, Rot-Grün, Rot-Rot-Grün, nur mit den Gelben wird Frau Kraft wohl nicht sprechen. Blinzelt sie eher in Richtung CDU oder in Richtung Grün und ganz Links? Aber Rot-Rot-Grün geht ja gar nicht, da Frau Kraft während des Wahlkampfes immer wieder sagte, dass die Linke in NRW nicht koalitons- und regierungfähig sei. Naja bisher zumindest, aber vielleicht sieht Frau Kraft das ja heute anders, die Ypsilanti-Falle lauert.

Die FDP gewinnt, ja in NRW gewinnt sie 0,5%, aber ein Bundestagswahlergebnis war auch für die FDP in NRW nicht zu erreichen, aber wen wundert es wirklich. 10 plus X sollte das Ergebnis in NRW nach eigener Maßgabe für die FDP werden. Naja Plan nur knapp verfehlt, aber wie sagte Westerwelle so lapidar: „Man muss auch mal einen Tiefschlag einstecken können.“ In Boxerkreisen nennt man so etwas angeschlagen und angezählt. Also die FDP dann letztendlich doch auch ein Wahlverlierer. Einfacher wird das Regieren für Frau Merkel mit dem FDP Ergebnis in Berlin allerdings nicht.

Und die Grünen, ganz ruhig und mit einer guten Oppositionspolitik in Berlin und NRW fahren sie ihr bisher bestes Landtagswahlergebnis in NRW ein, werden mit 12,1% drittstärkste Partei im Düsseldorfer Landtag und damit eventuell zur Königsmacherin der SPD. Oder vielleicht doch so als Probe für die nächsten Wahlen in Deutschland eine Schwarz-Grüne Koalition in NRW? Auf jeden Fall sind die Grünen der eigentliche Wahlgewinner in NRW.

Ja und die Linke ist auch ein Gewinner, zieht sie doch zum ersten Mal mit 5,6% in den Landtag NRW ein. Ein Trend?

Ich bin gespannt, welche Gespräche in der nächsten Zeit in NRW geführt werden und wer letztendlich auf den Ministerpräsidententhron steigen wird. Nur an die Person Rüttgers als führende Kraft in NRW mag ich nicht so recht glauben.

Wie geht es weiter in NRW mit Hannelore und Jürgen?

In diesem Sinne noch einen schönen pattentierten Tag
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Deutschland du hast gewählt oder auch nicht…Keulsche Wahlnachlese

Guten Tag liebe wahlverseuchte Hausmeistergemeinde,

Deutschland hat gewählt und das ist auch gut so…!

Klare Verhältnisse, die mir persönlich nicht so gut gefallen, sind geschaffen: Wir haben eine neue alte Bundeskanzlerin und mit großer Wahrscheinlichkeit einen neuen Außenminister, der Westerwelle heißt.

Der Name Westerwelle bietet einiges an Veränderungspotential im Außenministerium, könnte man ihn doch ganz gut anpassen. Je nachdem in welche Himmelsrichtung Herr Westerwelle reist, er könnte sich je nach Bedarf in Wester-, Oster-, Norder- oder Süderwelle umbenennen. Noch nie war die deutsche Außenpolitik wandlungsfähiger. Und Herr Westerwelle wird bestimmt Frau Merkel das Regieren nicht ganz so einfach machen, überzeugt er doch nicht immer mit Argumenten, sondern versucht sich manchmal auch mit arrogantem Gehabe durchzusetzen.

Ansonsten ist es ja beruhigend, dass wir jetzt für die nächsten vier Jahre geklärte Verhältnisse haben, über die wir uns aufregen, aber hoffentlich auch manchmal freuen können.

Und es gibt eine neue Opposition aus SPD, Grünen, und ganz Roten, den LINKEN. Die Frage bleibt zumindest offen, ob es auch eine starke Opposition ist, die die Regierungskoalition genügend kontrollieren wird und eigene Ideen zum Wohle Deutschlands einbringen kann. Wäre für unsere Demokratie schon ganz schön wichtig.

Die SPD wird jetzt erstmal ihre starken Wunden nicht nur lecken müssen, sondern die deutsche Sozialdemokratie muss ganz schnell ins Reanimationszelt, braucht dringend eine Frischzellenkur, um wieder in die richtige Spur zu kommen und um nicht noch mehr Wähler in Spe zu verlieren. Eine dringende und abschließende Personal- und Ideendiskussion ist wichtiger den je.

Die LINKE hat profitiert vom Versagen der SPD und es bleibt zu hoffen, dass ihr Wahlergebnis, das bisher Beste ist und bleiben wird. Sie sollte einfach keine weitere Beachtung in Deutschland finden.

Die Grünen streben voller Tatendrang in die Opposition und fahren ihr bisher bestes Wahlergebnis ein, aber es hat nicht gereicht schwarz-gelb zu verhindern und die Argumente waren auch nicht stark genug um eine starke LINKE zu verhindern.

Verloren haben auf jeden Fall alle demokratischen Parteien, ist es doch nicht gelungen den Bürger vom Gang an die Wahlurne zu überzeugen:

„Wahlen sind manchmal die Rache des Bürgers. Der Stimmzettel ist ein Dolch aus Papier.“ (David Lloyd George)

Und bei dieser Wahl war auch der Dolch des Nichtwählers die Rache des Bürgers.

Aber ein wenig bin ich ja schon stolz auf unsere Demokratie, muss man doch erstmal in der Welt ein Land finden, welches die Möglichkeiten bietet, dass eine geschiedene, wiederverheiratete, kinderlose und evangelische Frau Regierungschefin ist und ein homosexueller Parteichef Außenminister in Spe werden kann. So bunt kann Deutschland sein.

In diesem Sinne noch eine hausmeisterliche Wahlnachbetrachtung

Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Keul’sche Wahlnachlese…

Guten Tag liebe Tollhaus wählende Hausmeistergemeinde,

die letzte Wahlkrampfphase vor der Bundestagswahl am 27.09.2009 kann endlich beginnen. Welch ein Beben haben gestern die Wähler in Sachsen, Thüringen und im Saarland ausgelöst. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Machtverhältnisse in den drei Landtagen jemals so verworren und undurchsichtig waren, wie nach diesen Landtagswahlen.

Ich meine sehen wir es doch mal positiv, der Wähler hat schwarz gewählt, also so schwarz für die CDU, will also sagen, die CDU hat im Saarland und in Thüringen Verluste im 2-stelligen Prozentbereich zu verbuchen. Und in Sachsen sieht es auch nicht gerade gut aus für die schwarzen Gesellen.

Und die Roten, ach man kann ja gar nicht mehr so einfach von den Roten sprechen und automatisch die SPD meinen. Also die SPD gewinnt zwar leicht in denn  drei Ländern, aber ob man auf diesen Gewinnen jetzt für die Bundestagswahl seitens der SPD aufbauen kann, wage ich zu bezweifeln. Naja und doch jubelte man bei der SPD, aber es ist schon eine verrückte Wahlwelt, wenn man keine eigenen Gewinne bejubelt, sondern eher die Verluste der CDU. Ob das der richtige Weg für die Bundestagswahl ist?

Kann man bei der CDU und bei der SPD eigentlich noch von Volksparteien reden, wenn sie so von Volkes Stimme abgestraft werden?

Und jetzt gehen sie wieder herum die verschiedenen Farbenlehren der Koalitionen, Jamaika, Ampel, Rot-Rot-Grün usw. Es bleibt auf jeden Fall spannend und für die Bürger in den einzelnen Ländern auch sehr unruhig, bis sich die jeweiligen Koalitionen gefunden haben.

Es wird dauern bis sich regierungsfähige Koalitionen in den Ländern gefunden haben, eher besteht die Möglichkeit, dass in der nächsten Zeit ein Lottojackpot geknackt wird.

Herr Müller im Saarland und Herr Althaus in Thüringen müssen wohl gehen, dürfen sich in Zukunft mehr ihren Hobbies widmen.

Aber es gab auch Gewinner, im Saarland freut sich Herr Lafontaine über einen Zuwachs von 19 Prozentpunkten auf 21,3%. Zeigt das Wahlergebnis doch, das Die Linke im Saarland eine signifikante Anzahl an Anhängern hat und damit den Sprung zur Volkspartei schafft, also zumindest auf Landesebene. Vielleicht hat Oskar in der Nacht ja auch schon einwenig davon geträumt, dass man doch eigentlich um das Saarland eine Mauer, also nur eine kleine bauen könnte und das demnächst auch ein wenig des Solidaritätszuschlages ins Saarland fließt, da der Osten ja jetzt zum Teil auch im Westen liegt. Auf jeden Fall ist Oskars Linke seit gestern eine ernstzunehmende politische Kraft in Deutschland, mit der die ehemaligen Volksparteien rechnen müssen.

Und wer darf sich noch freuen? Ja der Guido, der Westerwelle hat er doch mit seiner FDP in allen drei Ländern Wahlerfolge bei 4% plus und mehr erzielt.

Was lernen wir für die Bundestagswahl? Der Wähler ist taktischer geworden, es geht nicht mehr darum, dass man sich seitens der großen und auch der kleinen Parteien auf  eine gewisse Stammwählerschaft verlassen kann. Der Kampf um die Zweitstimme wird wieder wichtiger. Wenn man die drei gestrigen Landtagswahlen als Test für die Bundestagswahl nimmt, dann ist dieser Test für Frau Merkel und die CDU deutlich in die Hose gegangen. Und die SPD täte besser daran, nicht die Verluste der CDU zu bejubeln, sondern sich in den nächsten Wochen endlich und ernsthaft mit Inhalten zu beschäftigen.

Bleibt nur noch die Frage: Hat Twitter die Wahlen beeinflusst?

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen NachDerWahlIstVorDerWahltag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Wahlkrampf und noch kein Ende….

Hallo liebe Wahlkrampfverseuchte Hausmeistergemeinde,

langsam kommen ja die Parteien aus ihren politischen Schneckenhäusern heraus und haben ihren Wahlkrampf begonnen.

Die Materialschlacht kann beginnen, die Wahlkampfbusse sind bis oben hin mit diversen Parteidevotionalien voll gepackt und die Kandidaten touren durch die Republik.

Die CDU hat den Wahlspruch „Sex sells“ entdeckt, wirbt mit Dekolleté und hat auch sonst die Kraft für sich gepachtet. Versucht die Wähler mit Chats in Internetforen und mit CDUTV zu erreichen.

Die SPD versucht sich nicht selbst zu zerlegen, bevor die Wahl vorbei ist  und wird doch langsam, aber sicher zu SteinmeiersPolitikDebakel. Ins Kompetenzteam kommt wer will, selbst wenn sie Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen dienstlichen und privaten Fahrten hat. Es reicht, wenn die Absolution durch den Bundesrechnungshof erteilt wurde. Ist doch FrankyBoy froh für jeden, der ihm in diesen schweren Stunden beisteht. Bei der SPD heißt es jetzt nicht mehr Agenda 2010, sondern Deutschland-Plan. Aber zweifeln kann der Wähler schon, ob in der guten alten Mutterpartei der Genossen überhaupt jemand einen Plan hat.

Für die Grünen geht es um das Ganze, versuchen sie sich doch auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen, weil es ihnen in der heutigen Zeit Erfolg verspricht, aber so ganz glauben mag ich ihnen nicht.

Die FDP propagiert „Aufwärts Deutschland“, will der CDU allerdings noch nicht so ganz die Hand zur Koalition reichen. Noch schließt Herr Westerwelle eine Ampelkoalition aus, aber nicht mit einem Brustton der Überzeugung, muss die FDP doch erst den Wahltag abwarten.

Manchmal fragt man sich wirklich, wo sind die Denker, die kreativen Köpfe geblieben? Die Wahlprogramme enthalten leere Worthülsen ohne Plan, egal ob die Partei rot, grün, schwarz oder welche Farbe auch immer mit sich führt.

Richtige Visionen scheint es keine mehr zu geben! Zu hoffen bleibt, dass die extremen Randparteien nicht zu sehr aus dem Versagen der Bundestagsparteien profitieren werden.

Denkt der Hausmeister an Deutschland in der Wahlnacht, ist er um den Schlaf gebracht.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen wahlkrampfträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Minderheitenrecht für die SPD / FDP – eine neue Art der Politik im Mainzer Stadtrat?

Hallo liebe Mainzer Hausmeistergemeinde,

da lese ich doch soeben die Ergebnisse der ersten Mainzer Stadtratssitzung am gestrigen Tage, guckst du hier. Sofort stolpere ich über das Wort Minderheitenrecht, womit die SPD und FDP einen Antrag mit einer Minderheit der Gesamtstimmen im Stadtrat durchsetzen konnten.

Ich frage mich ja jetzt schon, ob das eine neue Art der Mainzer SPD- und FDP-Stadtratsfraktionen werden kann, um in der anstehenden Legislaturperiode in der Oppositionsrolle bestehen zu können. Ja ich weiß, noch gibt es keine Koalitionsaussagen von Seiten der Grünen in irgendeine Richtung, aber ich gehe mal schwer davon aus, das die SPD und die FDP im Stadtrat die Oppositionsrolle übernehmen werden müssen, da mit den beiden keiner so richtig spielen bzw. regieren möchte.

Also wird fröhlich vom Minderheitenrecht Gebrauch gemacht, um andere Anträge zu blockieren bzw. zu verzögern. Mal schauen wie sich die anderen Parteien das gefallen lassen.

Vielleicht will die SPD in Mainz ja auch Vorreiter für die Bundes-SPD sein, die sich auch langsam, aber für mich doch ziemlich sicher, auf die Oppositionsrolle vorbereiten sollte. Die Genossen sehen es zwar noch etwas anders, aber ich könnte wetten, es wird so kommen.

Oder will die SPD evtl. doch langsam den Ausstieg aus der bisher verfolgten Kohlekraftwerkshaltung durch Ausübung des Minderheitenrechts vorbereiten, weil sie merkt dass der Druck auch seitens der Bürger zu groß wird.

Ich hoffe allerdings, dass das Minderheitenrecht nicht zu häufig in Anspruch genommen wird. Liegt mir doch der Gedanke nahe, dass man die SPD direkt unter Arten- oder Minderheitenschutz stellen sollte oder könnte.

Achtung liebe Genossen, bald will keiner mehr mit euch spielen!

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Resttag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Meenzer Sprüche Vol.3 „Günther Beck, Die Grünen“

„Mainz ist gefühlt heute morgen eine andere Stadt“

(Günter Beck am Morgen nach dem riesigen Wahlerfolg der Grünen bei der Mainzer Stadtratwahl 2009)

Kommentar Karl Keule:

„Herr Beck aufwachen bitte, sie befinden sich noch immer in unserem goldisch Meenz, naja vielleicht ja jetzt in unseren grünen goldisch Meenz.“

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