Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

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Schlagwort-Archiv: Deutschland

Karl Keule gemalt Vol. 13

Ach herrje, das regt mich aber auch auf diese Fussball WM und was macht er der Michael Griessbach, also der @mgriessbach15  , er malt und malt und malt…

copyright: Michael Grießbach

copyright: Michael Grießbach

Freue mich sehr darüber und sage keulenhaften Dank.

Meine Empfehlung, schaut auch mal beim Michael Griessbach im Blog nach, da gibt es wunderbarer, treffende Twittermomentaufnahmen, gezeichnet natürlich.

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Der Jahresrückblick 2012…“

Viel ist passiert im Jahre 2012 – Michael Weyland und Karl Keule haben es für Euch zusammengefasst aus Ihrem ganz eigenen persönlichen Blickwinkel und haben bestimmt wieder viel vergessen…

hörst Du hier!

Eintrag ins Logbuch 14/06/12 10:30h

Für mich gestern der schlechteste Deutsche nicht auf dem Platz, sondern in der Reporterkabine: Béla Réthy – Kommentare aus dem Keller.

lest auch hier!

Eintrag ins Logbuch 13/06/12 15:45h

Lieber ist mir die gefüllte Gans zu Weihnachten als HohliGans zur UEFA Euro 2012!

Lebensmittelknappheit (eine Fiktion)

Liebe Sonntagsgemeinde,

„Bitte sagen sie uns ehrlich ihre Meinung zum Thema – Lebensmittelknappheit beim Rest der Welt.“

fragte wohl die UN nicht vor mehreren Jahren in einer Umfrage. Die Ergebnisse könnten wohl nie veröffentlich werden, da es immer wieder Nachfragen zur Aufgabenstellung geben würde.

Deutsche würden fragen:
„Was versteht man unter Knappheit?“

Amerikaner würden fragen:
„Was ist der Rest der Welt?“

Afrikaner würden fragen:
„Was sind Lebensmittel?“

Chinesen würden verwirrt fragen:
„Was ist Meinung sagen?“

Italiener würden verzweifelt fragen:
„Was ist Ehrlichkeit?“

So könnte es geschehen, wenn man unsinnige Umfragen startet…

In diesem Sinne noch einen schönen Restsonntag
Euer Karl Keule©

auch das kann am „WeltTag des Kusses“ passieren…

Guten Tag liebe küssende Gemeinde,

heute ist der „Tag des Kusses“ und da schnappe ich eine kleine Geschichte auf, die sich heute morgen in einem Mainzer Kindergarten zugetragen hat.

Als mein Erfinder seinen Sohnemann im Kindergarten abgibt und von ihm noch ein Abschiedsküsschen bekommt, hört er folgendes Gespräch bei anderen Papa mit, der auch sein Töchterlein mit einem Kuss in den Kindergartentag entlassen möchte:

“ Eh Baba, jetzt nicht küssen, ist doch voll peinlich…!“

Für den Papa hat der Tag des Kusses also nicht ganz so gut angefangen, bleibt zu hoffen, dass er heute noch ein wenig mehr Glück hat.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viele erfrischende Küsse am heutigen Tage!

Karl Keule©

Schade, Schade…Schland, oh Schland….

Hallo liebe DFB-Team enttäuschte Gemeinde,

da steht die Keule schon mal früh morgens um 04:30h auf, schmeißt sich in sein Gala-Hausmeisteroutfit und macht sich auf den Weg von Mainz nach Frankfurt, um mit vielen anderen Fans den Jungs der deutschen Nationalmannschaft einen gebührenden Empfang am Frankfurter Flughafen zu bereiten und dann wird die Reise ein Satz mit X, war nix mit guten Tach sagen.

Am Flughafen traf ich die Jungs von Uwu Lena, die dem Nationalteam „Schland oh Schland“ als Willkommensgruß singen wollten, aber auch die warteten, wie die anderen ca. 1000 Fans vergeblich auf ihre Jungs.
Zur Unterhaltung der angereisten Fans von ich sage mal 6 bis weit über 50 Jahren schmetterten sie freundlich ihren schlandigen Song.

wenigstens @uwu_lena sorgte für Stimmung am #Airport #Frankf... on Twitpic

Das Ankunftsgate füllte sich von Minute zu Minute mit immer mehr Fans, die bis jetzt noch glaubten, dass sie einen Blick auf ihre Jungs erhaschen könnten. Um 06:16h dann ein Raunen in der Menge, die Maschine mit dem DFB-Team war gelandet, es konnte also nicht mehr lange dauern, bis die kleine Empfangsparty beginnen sollte.

Aber alles Warten war vergebens, nichts tat sich, bis eine Stimme aus dem Lautsprecher darum bat, die Ankunftshalle wieder zu räumen, da die Jungs vom DFB-Team schon weg und auf der Weiterreise seien.

Unmut machte sich breit, Sprechgesänge „Wir wollen die Mannschaft sehen…“ verhallten im Airportgebäude. Aber nichts geschah seitens des DFB, nicht mal ein kleines Grußwort an die angereisten Fans. Die Spieler flogen direkt weiter oder wurden abgeschirmt in abgedunkelten Kleinbussen weitergefahren. Kein Wort von Offiziellen oder Spielern, Hauptsache Frau OB Roth aus Frankfurt konnte Shaking-Hands im VIP-Bereich des Flughafens machen.

Ich konnte gerade noch einen Blick auf Kießling und Poldi erhaschen, die jeweils getrennt in einem der Busse förmlich entfernt wurden.

Nichts habe ich an dem Abschneiden der Mannschaft zu meckern, kicken können sie, aber wie der DFB mit seinen Fans umgeht, empfinde ich als Frechheit. Es ist ein Schlag in das Gesicht eines jeden angereisten Fans. So benimmt man sich nicht gegenüber Menschen, die wochenlang mit der Mannschaft mitgefiebert hatten. Den Spielern mache ich nicht unbedingt einen Vorwurf, aber den alternden Offiziellen des DFB, die scheinbar noch immer nichts von moderner Kommunikation mit Fans verstanden haben. Ein Twitteraccount @DFB_Team macht halt noch keinen Sommer in der Kommunikation mit der Fan-Gemeinde.

Liebe Nationalmannschaft, liebes DFB-Team: Urlaub hin oder her, Traurigkeit über verpasste Chancen mal außer Acht gelassen, ihr wärt es euren Fans schuldig gewesen, dass ihr euch am Ausgang wenigstens ein paar Minuten mit dem einfachen Fanvolk abgegeben hättet. Schließlich sind es die Menschen, die euch auch bezahlen, durch die Eintrittgelder in Deutschlands Fußballstadien. So geht man nicht mit Fans um, nehmt euch mal ein Beispiel an Uwu Lena.

Ich denke eine offizielle Entschuldigung seitens des DFB an die deutschen Fans ist für dieses Fehlverhalten angebracht.

In diesem Sinne noch einen sonnigen Tag
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Nachtrag am 13.07.2010:
Und heute die Antwort vom DFB:

Lieber Fan der deutschen Nationalmannschaft,

vorab möchten wir Ihnen für die Begeisterung danken, mit der Sie unsere Mannschaft in den vergangenen Wochen unterstützt haben. Der Fußball lebt von seinen Fans. Von der Leidenschaft und von der Emotionalität, mit der Menschen wie Sie diesen Sport und die Spieler unterstützen. Auch wenn die Mannschaft zehntausend Kilometer entfernt war, hat sie in Südafrika diese Unterstützung immer gespürt. Die Bilder und die Reaktionen aus der Heimat haben ihr viel Kraft gegeben. „Wir alle sind ein Team“, hat die Nationalmannschaft deshalb in einer Grußbotschaft an ihre Fans geschrieben.

Wir können verstehen, dass Sie sich zum Abschluss dieses großartigen Turniers gewünscht hätten, dass sich das Team noch einmal seinen Fans zeigt. Der Mannschaftsrat hat sich aber nach der Halbfinal-Niederlage gegen Spanien entschieden, auf einen Empfang verzichten zu wollen. Natürlich akzeptieren wir, wenn man anderer Meinung ist. Aber es ist das Selbstverständnis dieses Teams, sich nicht für einen dritten Platz feiern lassen zu wollen. Diese Mannschaft will mehr, für sich und für ihre Fans. Dieser sportliche Ehrgeiz sollte uns alle optimistisch in die Zukunft blicken lassen.

Dass die Spieler nach ihrer Landung am Frankfurter Flughafen direkt die Heimreise angetreten haben, hat für Unmut und Unverständnis gesorgt. Das gesamte Team bedauert dies zutiefst. Nichts lag der Mannschaft ferner, als ihre treuen Fans zu verärgern. Aus diesem Grunde wurde im Vorfeld auch an alle Fans und Journalisten deutlich kommuniziert, dass es nach der Ankunft keinen öffentlichen Auftritt geben wird. Und auf dieser Grundlage wurden dann für das gesamte Team die weiteren Reiseabläufe und Anschlussflüge geplant. Dass trotz dieser Ankündigung dennoch einige tausend Fans spontan am frühen Morgen zum Flughafen gekommen waren, hatte die Mannschaft nicht erwartet. All diejenigen, die sich vergeblich auf den Weg gemacht hatten, bittet das Team um Entschuldigung.

Wir hoffen, Sie haben Verständnis dafür und behalten diese Weltmeisterschaft als das in Erinnerung, was sie für uns alle war: Ein wunderbares sportliches Spektakel für jeden Fan. Ein einzigartiges Fußballfest. Und ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis, dass unser Land in friedlicher Atmosphäre wieder ein Stück näher zusammengebracht hat.

Wir wünschen uns sehr, dass Sie auch weiter ihrer Nationalmannschaft treu bleiben. Und dass sie in naher Zukunft Gelegenheit haben werden, gemeinsam mit diesem jungen, hoffnungsvollen Team einen Titel feiern zu können.

Viele Grüße sendet

Ihr DFB-Team

Nachtrag am 12.07.2010:
Der DFB und seine Kommunikation sind schon lustig und absurd, beantwortet Nachfragen oder Anmerkung in Form von vorgefertigten unpersönlichen Mails, guckst du hier:

ReAntwort von Keule:
Liebes DFB-Team,

vieln Dank für ihre automatisierte Mail, die ja bestimmt in der Form an ganz viele Fans hinausgeschickt wurde.

Nur leider ist es nicht die passende Antwort auf meine Mail vom heutigen Morgen. Ihre Worte mögen ja stimmen und fast jeder Fan hat auch bestimmt für ihre Entscheidung Verständnis, dass ihnen diesmal nicht nach feiern war. Obwohl ein dritter Platz bestimmt bei einer so jungen Mannschaft Anlaß zum Feiern der Leistung gegeben hätte. Jedem Bronze-Medaille Gewinner bei olympischen Spielen oder sonstigen vergleichbaren Turnieren wird die Chance gegeben sich gebührend von seinen Fans feiern zu lassen.

Aber was sie heute morgen mit den seit den frühen Morgenstunden ausharrenden Fans gemacht haben ist eine Farce, ein Schlag in das Gesicht eines jeden angereisten Fans zum Frankfurter Flughafen, der sich erhoffte einen kurzen Blick auf die über 5 Wochen angefeuerten Spieler erhaschen zu können. Ich selbst war zum Flughafen angereist, um mit Uwu Lena und anderen Fans den Schland Song für das DFB-Team zu schmettern und was machen sie, sie mißachten den starken Wunsch der Fans die Heimkehrer zu feiern.

Sie machen lieber Shaking-Hands mit Offziellen, wie Frau OB Roth im VIP-Bereich. Einfach aus dem Staub gemacht hat sich das vielumjubelte DFB-Team. Haben sie sich eigentlich mal Gedanken über ihr Verhalten gemacht, welche Stimmung sie heute morgen am Frankfurter Flughafen hinterlassen haben. Mir persönlich begegneten einige Väter, die ihre Kiddies auf den Schultern hatten, um einmal ihre Idole zu sehen. Nein, liebes DFB-Team, so geht man nicht mit Fans um, ich nenne ihr Verhalten ignorant und arrogant. So kommuniziert man nicht mit Fans, wenn man bei ihrem Auftreten überhaupt von Kommunikation sprechen kann.

Ihr Wunsch nicht zu feiern und das dringende Verlangen nach Urlaub in Ehren, aber diese 10 Minuten Präsenz bei den Fans hätten wirklich sein können und sie hätten vielen Menschen am Frankfurter Flughafen einen schönen Start in den Tag bereitet.

Schade für Schland …

Mit freundlichen Grüßen

Karl Keule

Antwort DFB-Team:
Liebe Fußballfans,

vielen Dank für die unzähligen E-Mails, die seit dem letzten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2010 am Samstagabend gegen Uruguay bei uns einlaufen. Vielen Dank für die vielen Glückwünsche zum 3. Platz!

Wir freuen uns unglaublich über die zahllosen Mails, in denen jetzt von „Stolz“, „Kopf hoch“, „tolle und entwicklungsfähige junge Mannschaft“, „die WM und unsere Mannschaft haben uns Spaß gemacht“ und „wir bleiben treue Fans“ gesprochen wird. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön! Und ein weiterer Dank auch für die tolle Unterstützung des Teams während der gesamten WM!

Natürlich mischt sich auch der ein oder andere kritische Ton unter die Rückkopplungen, aber das ist in Ordnung. Jede Mail wird von uns gelesen und ausgewertet, so dass wir danach ein Gesamtbild zusammenfassen können, dass intern auch kommuniziert wird.

Wir freuen uns unausgesprochen über die Begeisterung im Land. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir nach den Empfängen 2006 und 2008 entschieden haben, nur dann zu feiern, wenn wir den Titel gewinnen. Das bedeutet ja nicht, dass wir uns nicht trotzdem über den WM-Erfolg freuen und für die überwältigende Unterstützung von Millionen toller Fans sehr dankbar sind. Viele Spieler waren nach dem langen Turnier und der weiten Rückreise auch einfach sehr erschöpft. Wir hoffen Sie haben dafür Verständnis.

Zudem hoffen wir, dass Sie dem DFB verbunden bleiben und der Nationalmannschaft auch in Zukunft die Daumen drücken.

Ihr DFB-Team
Mail von Keule an DFB:

Betreff: Empörung über das Verhalten der Nationalmannschaft

Sehr geehrte Herren vom DFB,

auch ich stand heute morgen am Frankfurter Airport, wie viele andere Fans der Nationalmannschaft,

um den Jungs einen gebührenden Empfang zu bereiten. Aber leider wurde jeder Fan einzeln enttäuscht.

Meine Empörung habe ich in meinem Blog festgehalten:

https://keulenkalle.wordpress.com/2010/07/12/schade-schade%e2%80%a6schland-oh-schland%e2%80%a6/

Vielleicht interessiert es Sie ja, wie die Fans heute morgen vor Ort empfunden haben.

Und ich beschreibe keine einzelne Enttäuschung, habe mich vor Ort mit vielen anwesenden Fans unterhalten.

Ich empfinde das Verhalten der Nationalmannschaft gegenüber den Fans sehr schade und bedauerlich.


Beste Grüße aus Mainz
Karl Keule

Keule’s Monatsrückblick Januar Akte 01/2010

Hallo liebe schneegeplagte Hausmeistergemeinde,

der Januar, ja er war sehr kalt und schneeverseucht. Die Schneewalze überrollt Jermähnie. Für so manche Stadt in Deutschland kam der Wintereinbruch mal wieder total überraschend, selbst die Deutsche Bahn wurde wieder völlig vom Winter überfallen, aber wer hätte es bei denen auch anders erwartet.

Politik / Wirtschaft / Gesundheit
Direkt zum Jahresbeginn wurden die EC-Karten für viele Bankkunden zur Stolperfalle. Wollte doch so mancher Geldautomat partout nicht im Jahre 2010 ankommen und verweigerte die Auszahlung von Geld. Welch Blamage für die doch im letzten Jahr schon genug geschüttelte Bankenwelt. Ich plädiere wieder für die Einführung der guten alten Lohntüte aus Großvaters Zeiten. Das hätte dann wenigstens auch den Vorteil, dass man am Monatsende auch wirklich mitbekommt, wenn kein Geld mehr in der Tüte ist.

Apropos Gehalt, da gab es doch sogenannte Wirtschaftsexperten, die schlugen vor, dass alle Deutschen ihr Gehalt offen legen sollen, also die Finanzämter sollen diese im Internet veröffentlichen. Nur liebe Experten, das bringt doch nichts, da in Deutschland die Finanzämter von gewissen Personen gar nicht die wirklichen Gehälter zu erfassen bekommen.

Frau Merkel und Herr Schäuble versuchen mit betroffener Miene ihren neuen Haushalt an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Ich habe mal gelernt Haushalt kommt vom Verb haushalten, bei dieser Regierung sollte man allerdings den Haushalt besser in Schuldmach umbenennen. Aber es ist ja alles nur wegen der Wirtschaftskrise, wer es gebetsmühlenartig herunterbetet, wird es bald auch selbst glauben. Es wird besser oder auch nicht? Genau wissen kann man es nicht, laber, laber….

Ist ja auch egal, jedenfalls geht dem Staat das Geld aus oder es ist keins mehr vorhanden, aber macht nix, wir können ja ruhig weiter Schulden aufnehmen. Ich meine das ist ja auch gut so, denn Schulden aufnehmen ist ja mittlerweile so was wie ein Statussymbol geworden. Einfache Formel: desto mehr Schulden ein Land aufnimmt, umso reicher ist ein Land. Ergo muss Deutschland verdammt reich sein. Und bei der nächsten Bundestagswahl heißt dann der Wahlspruch von CDU/CSU und FDP „Zinsen statt Zukunft“. Aber Herr Schäuble kündigt schon mal vorsichtshalber einen harten Sparkurs für 2011 an, soll ja nicht heißen, man hätte dem Bürger nix gesagt.

Und es ist auch ein ungeschriebenes Gesetz, wenn dem Papa Staat das Geld ausgeht, darf freimütig die Hatz auf Arbeitslose, also in unserem Land auf Hartz IV – Empfänger eröffnet werden. Sie nutzen das System gnadenlos aus und sind faul, so hört man. Wenn das wirklich so ist, warum die ganze Aufregung? Dann unterscheiden sie sich doch gar nicht so sehr von einigen Personenkreisen. Da meldet sich ja dann auch noch dieser Hesse-Berlusconi, ähm nein politisch nicht korrekt, der Herr Koch zu Wort und fordert eine Arbeitspflicht für Hartz IV – Empfänger. Diese könnten auch niedere öffentliche Arbeiten übernehmen. Aber Herr Koch ich bitte sie, wenn man keine Ahnung hat einfach mal den Mund halten, so viele Ministerpräsidentenjobs gibt es doch gar nicht in Deutschland. Hilfe seitens der CDU für Hartz IV Empfänger ist in Sicht? Entpuppt sich Frau von der Leyen gerade in diesem Monat als rote Ursula und will eine komplette Überarbeitung von Hartz IV. Komisch auch die SPD will jetzt Korrekturen…

Die Krankenkassen werden teurer, also noch nicht alle, aber manche und bald viele verlangen demnächst Zusatzbeiträge. Na ja jetzt mal ganz ehrlich, hätte jemand was anderes erwartet? Wir werden ja auch immer älter und gehen eben viel zu häufig zum Arzt, wie wir diesen Monat gelernt haben. Mit 18 Arztbesuchen im Jahr sind wir wenigstens auf diesem Feld im internationalen Vergleich mal wieder Spitze. Ich empfehle: weniger zum Arzt gehen, vielleicht geht die Lebenserwartung in Deutschland dann wieder runter. Das wäre dann doch schon mal ein Anfang, um den lädierten Krankenkassen zu helfen. Aber hört, der Herr BundesKrankheitsKassenminister Rößler (FielmannDurchPlick) ermahnt die Kassen, sie sollen doch nicht so unsozial sein. Nützt nix Herr Minister, holen sie sich doch bitte mal den Rat ihrer Vorgängerin ein, ja genau die Ulla Schmidt hat sich an den Kassen und den Ärzten auch schon die Zähne ausgebissen.

Oskar, ja der Lafontaine will nicht mehr, er zieht sich mal wieder zurück, aus der Bundespolitik und aus dem aktiven Parteigeschäft. Ach Oskar, dein Krebs war für dich der Warnschuss und für so manchen Parteifreund bzw. –feind der letzte Schuss vor den politischen Bug. Wer wohl Lafo beerben wird? Eine Ossi-Wessi-Doppelspitze?

Naja und überhaupt gleicht die politische Landschaft in diesem Monat eher einer Diaspora, von wirklicher Stilblüte nichts zu sehen. Die FDP schlägt auf die CSU ein und umgekehrt, gemeinsam machen sie der Frau Merkel das Leben schwer. Aber wenn Angie eins gelernt hat in ihrem politischen Leben, dann ist es das Motto des Dicken, also dem Herrn Kohl: Nicht viel reden oder handeln, sondern einfach aussitzen! Deshalb spricht Frau Merkel auch kein Machtwort, denn sonst müsste sie ja mal was machen und Position beziehen. Im Allgemeinen scheint mir die CDU/CSU eher auf der Suche nach sich selbst zu sein, findet sich dann aber doch nicht so richtig. Die FDP mit dem Vorsitzenden LobbyWesterwelle entwickelt sich in Regierungsverantwortung immer mehr zur FinanzDienstleistungsPartei für ihr Klientel, aber mit Erfolg, die von Möwen gesPickten Spenden fließen. Und Schreiber? Nö, Schreiber kenne ich nicht, aber das ist ja auch längst fast verjährt…
Aber alles wird gut, wenn erstmal Guidos Aussteigerprogramm für Talibanis kommt…hätte es das doch schon mal damals zu RAF-Zeiten gegeben, wäre uns die FDP auch nicht erspart geblieben. Hoffe nur, dass es bald auch ein Aussteigerprogramm für Kinder von Hartz IV Empfängern gibt, denn für die wäre es wünschenswert. Aber vielleicht wird es ja auch ein Jobprogramm der Agentur für Arbeit geben: „Rent a Taliban“.

Aber die Regierung fängt so langsam an ihr wahres Lobbygesicht zu zeigen und verkündet den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Klar nur vorerst, aber wer es glaubt wird bekanntermaßen selig und der Glaube kann Berge versetzen.

Von der Opposition wurde auch nicht viel gesehen in diesem Monat, aber ich gebe nicht auf sie zu suchen, es muss sie doch irgendwo geben.

Auf jeden Fall erheiterte uns Herr Ex-Minister und Neulicht der EU Oettinger mit seinem nju wäh off jermähn schwäbisch inglish. Guido Westerwelle soll sich auch köstlich darüber amüsiert haben. Aber der Herr Oettinger ist lernwillig und will in Brüssel einen Sprachkurs machen, ob es was nützt, ich glaube nicht den wir wissen: die BadeWürddemberger könne alles, außer hochdeutsch und…aber sind wir doch ehrlich, es ist nicht das schlechte Englisch warum wir Oettingers und Westerwelles mit unserer Häme überschütten, eigentlich wollen wir doch nur sagen: How Up, Do High Knee, also Hau ab du Heini. Ich denke alles nicht so schlimm, denn wie sagte schon der berühmte OB Jockel Fuchs meiner Wahlheimat-Stadt Mainz: „Majesty, and now we go enunner in the Druckwerkstatt.“ Und das bei der Queen Lisbeth….vunn Grät Britän….

Und wie lernten wir diesen Monat auch, Wasser ist manchmal doch stärker als Blut und wenn du erstmal in den richtigen Kreisen verkehrst, wirst du auch, trotz Verurteilung im Magna Rahmen des Althaus aufgefangen.

Ach ja Obama gibt es ja auch noch: Der VorschußLorbeerenFriedensnobelpreisträger hält die erste Rede zur Lage der Nation in diesem Jahr … Kernaussage: Wandel, Neuanfang, Laber, Laber … also hier auch nichts Neues.

Der Westen verspricht auf der Konferenz in London die Wende für Afghanistan, da kann man nichts gegen sagen, hieß es doch schon früher: im Westen nix neues…also können wir mal den Osten wenden.

Kirche
Häufig legt sich ja der Papst gerne ex Cathedra mit den weltlichen Fraktionen an. Dieser hat sich jedoch gut im Griff und vom Angriff der heiligen Nacht erholt und betet in diesem Monat lieber in Synagogen. Aber er hat ja auf der anderen kirchlichen Seite, also in der evangelischen Kirche eine gute Vertreterin bekommen. Da meldet sich doch Frau Bischöfin Käßmann und kritisiert mal so ganz einfach den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Die Wellen schlugen hoch, unglaublich dachte sich so mancher Politiker, reicht uns doch eine evangelische Bundeskanzlerin, die uns ins Handwerk pfuscht und jetzt auch noch das. Aber so langsam verträgt sich die Bischöfin wieder mit der Politik und wird demnächst bei unseren Jungs an der Front mit Verteidigungsminister von Strahlemann zu Guttenberg im Cafe Harmonie einen Kaffee oder Tee trinken. Darf man eigentlich Front sagen? Oder muss es eher wie kriegsähnlicher Zustand, frontähnlicher Ort heißen?

Buntes
In Dubai ist der Scheich zwar pleite, aber er eröffnet das höchste Gebäude der Welt. Ist auch besser so für den Scheich, den aus 828 m Höhe lässt sich die Ölwirtschaft doch viel besser im Auge behalten. Warum erinnert mich dieser Burdsch Chalifa nur an den Turmbau zu Babel?

Die Simone, also die Ex von Herrn Assauer, also Frau Thomalla zieht sich mit 44 Jahren für ein großes deutsches HerrenSpieljungenmagazin aus. Sie lesen richtig ganz nackig machte sich die Dame, was ja auch nicht schlimm ist. Nur dumm gelaufen für Frau Thomalla, kaum sieht man sie nackt im Magazin, knutscht der neue junge Lover im Hausflur mit einer Jüngeren herum. Vielleicht hat Frau Thomalla ihrem jungen Freund zu häufig den alten Werbetext: „Nur gucken, nicht anfassen…“ ins Ohr geflüstert.

Und dann war da noch eine betrogene Frau, in diesem Fall eine Ehefrau, also Caroline, genau die Prinzessin von Monaco, die Ehefrau vom PPP, also vom Pinkel und Prügel Prinzen. Während sich der Welfenprinz auf Phuket mit einer anderen Frau amüsierte und fremdplanschte, hatte die Prinzessin die Größe für ihren Mann auszusagen. Es waren nur zwei Ohrfeigen bestätigte sie. Selbst in ehelichen Krisensituationen hält man sich an höfische Richtlinien, das war schon immer so und wird auch so blaublütig bleiben.

Tränen mal wieder! Wurde aus Raider Twix, so wird diesem Monat aus Brangelina wieder Brad und Angelina. Aus und vorbei mit dem Traumpaar. Wird es jetzt einen Rosenkrieg geben, an dem wir uns in der nächsten Zeit ergötzen können? Und müssen jetzt weltweit Adoptionsbüros schließen? Ist doch alles Lady Gaga oder was?

Ach ja, by the way sozusagen: Loddar, also der Matthäus ist auch wieder solo, einfach so und vollkommen überraschend.

Der Begriff „Betriebsratsverseucht“ wird zum Unwort des Jahres 2009 gekürt, aber sind wir dadurch klüger geworden?

Bonanza gehört nun endgültig der Vergangenheit an, starb doch der letzte noch lebende Cartwright, genau der Adam, nebst seinem Darsteller Pernell Roberts. Schon wieder eine Erinnerung an meine Kindheit weg, was gab es damals für Jungs Schöneres am Samstagnachmittag? Zuerst das obligatorische ArbeitnehmerKindBad und dann ab vor die Glotze um die Heldentaten der Männer von der Ponderosa-Ranch zu verfolgen.

Ja und die Avatar versenkte die Titanic, ich weiß zwar nicht in welchem Krieg, aber so stand es geschrieben.

Und Steve Jobs stellt nach dem iPhone, die neuste Entwicklung von Apple vor, das iPad. Wird es uns weiter bringen, den Frieden in der Welt schaffen? Ich persönlich finde es ja etwas zu groß, um es mir ans Ohr zu halten. Aber mal ehrlich denkt man beim EyePad nicht eher an einen Kosmetikartikel?

Haiti
War und ist sehr schlimm, die Bilder, die wir gesehen haben erschreckten uns sehr und machten betroffen, Durch Medien gepuscht wurde mal wieder eine wahre Spendenflut in Deutschland ausgelöst. Eine Spendenshow vom Gebührenzahler finanziert, ließ den Euro reichlich rollen. Die Amerikaner wollten helfen, blockierten aber eher die eingespielten Hilfsaktionen der gut zusammenarbeitenden europäischen Hilfsorganisationen, weil sie sich wie gewohnt eher als Besatzungsmacht benehmen und alles unter ihre Kontrolle bringen wollen. Vielleicht träumen sie ja schon von einem neuen Bundesstaat für die USA. Die Lage in Haiti bleibt schlimm und den Menschen muss weiter geholfen werden.

Letzte Meldung

Frau Merkel und ihr Regierungsteam bekommen von Emnid ihr 100 Tage Zeugnis, 100 Tage Pleiten, Pech und Panne, ausser Spesen nix gewesen…

Habe ich was vergessen? Aber klar doch, das hier ist ja auch nur eine kleine Keul’sche Auswahl an Themen, die mich so in diesem Monat beschäftigt haben, frei nach Keules Motto:

Geschichten von überall und aus aller Welt, nachdenklich, satirisch, ehrlich, manchmal häufig politisch unkorrekt…
In diesem Sinne wünsche ich einen hausmeisterlichen Februar mit viel Helau und Alaaf!
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Deutschland du hast gewählt oder auch nicht…Keulsche Wahlnachlese

Guten Tag liebe wahlverseuchte Hausmeistergemeinde,

Deutschland hat gewählt und das ist auch gut so…!

Klare Verhältnisse, die mir persönlich nicht so gut gefallen, sind geschaffen: Wir haben eine neue alte Bundeskanzlerin und mit großer Wahrscheinlichkeit einen neuen Außenminister, der Westerwelle heißt.

Der Name Westerwelle bietet einiges an Veränderungspotential im Außenministerium, könnte man ihn doch ganz gut anpassen. Je nachdem in welche Himmelsrichtung Herr Westerwelle reist, er könnte sich je nach Bedarf in Wester-, Oster-, Norder- oder Süderwelle umbenennen. Noch nie war die deutsche Außenpolitik wandlungsfähiger. Und Herr Westerwelle wird bestimmt Frau Merkel das Regieren nicht ganz so einfach machen, überzeugt er doch nicht immer mit Argumenten, sondern versucht sich manchmal auch mit arrogantem Gehabe durchzusetzen.

Ansonsten ist es ja beruhigend, dass wir jetzt für die nächsten vier Jahre geklärte Verhältnisse haben, über die wir uns aufregen, aber hoffentlich auch manchmal freuen können.

Und es gibt eine neue Opposition aus SPD, Grünen, und ganz Roten, den LINKEN. Die Frage bleibt zumindest offen, ob es auch eine starke Opposition ist, die die Regierungskoalition genügend kontrollieren wird und eigene Ideen zum Wohle Deutschlands einbringen kann. Wäre für unsere Demokratie schon ganz schön wichtig.

Die SPD wird jetzt erstmal ihre starken Wunden nicht nur lecken müssen, sondern die deutsche Sozialdemokratie muss ganz schnell ins Reanimationszelt, braucht dringend eine Frischzellenkur, um wieder in die richtige Spur zu kommen und um nicht noch mehr Wähler in Spe zu verlieren. Eine dringende und abschließende Personal- und Ideendiskussion ist wichtiger den je.

Die LINKE hat profitiert vom Versagen der SPD und es bleibt zu hoffen, dass ihr Wahlergebnis, das bisher Beste ist und bleiben wird. Sie sollte einfach keine weitere Beachtung in Deutschland finden.

Die Grünen streben voller Tatendrang in die Opposition und fahren ihr bisher bestes Wahlergebnis ein, aber es hat nicht gereicht schwarz-gelb zu verhindern und die Argumente waren auch nicht stark genug um eine starke LINKE zu verhindern.

Verloren haben auf jeden Fall alle demokratischen Parteien, ist es doch nicht gelungen den Bürger vom Gang an die Wahlurne zu überzeugen:

„Wahlen sind manchmal die Rache des Bürgers. Der Stimmzettel ist ein Dolch aus Papier.“ (David Lloyd George)

Und bei dieser Wahl war auch der Dolch des Nichtwählers die Rache des Bürgers.

Aber ein wenig bin ich ja schon stolz auf unsere Demokratie, muss man doch erstmal in der Welt ein Land finden, welches die Möglichkeiten bietet, dass eine geschiedene, wiederverheiratete, kinderlose und evangelische Frau Regierungschefin ist und ein homosexueller Parteichef Außenminister in Spe werden kann. So bunt kann Deutschland sein.

In diesem Sinne noch eine hausmeisterliche Wahlnachbetrachtung

Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Ein Tweet pro Tag Vol. 7

DEUTSCHLAND hat verpennt gewählt und wo warst Du, Du NichtWähler?

(Karl Keule)