Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

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auch das kann am „WeltTag des Kusses“ passieren…

Guten Tag liebe küssende Gemeinde,

heute ist der „Tag des Kusses“ und da schnappe ich eine kleine Geschichte auf, die sich heute morgen in einem Mainzer Kindergarten zugetragen hat.

Als mein Erfinder seinen Sohnemann im Kindergarten abgibt und von ihm noch ein Abschiedsküsschen bekommt, hört er folgendes Gespräch bei anderen Papa mit, der auch sein Töchterlein mit einem Kuss in den Kindergartentag entlassen möchte:

“ Eh Baba, jetzt nicht küssen, ist doch voll peinlich…!“

Für den Papa hat der Tag des Kusses also nicht ganz so gut angefangen, bleibt zu hoffen, dass er heute noch ein wenig mehr Glück hat.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viele erfrischende Küsse am heutigen Tage!

Karl Keule©

Meenzer Sprüche Vol.9 “Thomas Tuchel, Trainer 1. FSV Mainz 05″

„Ich bin heute keinen Kilometer gelaufen, ich hab kein Tor geschossen, keins verhindert. Da ham wir genug Helden…“

(Thomas Tuchel im ZDF-Interview mit Rolf Töpperwien am 22.08.2009 nach dem historischen 2: 1 Sieg der 05er gegen den 1. FC Bayern München)

Kommentar Karl Keule:

Respekt Herr Tuchel, die Ehre und damit die Einladung ins Aktuelle Sportstudio an die Mannschaft weiterzugeben. Das sie keinen Kilometer gelaufen sind, nehme ich ihnen nicht so ganz ab und das mit der Humba müssen wir nochmal üben. Aber der Fastnachtsverein is back in der 1. Liga, das Original ist wieder da. Und die armen Bayern darf man jetzt auch nicht verhöhnen, haben die doch ihren eigenen Hohnes oder so ähnlich.

Meenzer Sprüche Vol.8 “Karl Keule, Meenzer KunstKultfigur”

„60 Jahre Currywurst, bei manchen Imbissen hat man das Gefühl, die liegen wirklich schon 60 Jahre da. Herzlichen Glückwunsch!“

(KarlKeule verkündet über Twitter am 10.08.09 seine Glückwünsche an die Currywurst)

 

Kommentar Karl Keule:

Keine Sorge, bevor Beschwerden kommen es gibt auch göttliche Currywürste…

 

Meenzer Sprüche Vol.7 “Jens Beutel, OB Mainz”

„Das alles nimmt Züge einer Hexenjagd an.“

(Jens Beutel in einer Presseerklärung am 07.08.09 anläßlich neuer Vorwürfe in der Mainzer Wohnbauaffäre gegen den Oberbürgermeister der Stadt Mainz.)

Kommentar Karl Keule:

Eigentlich kein Kommentar für Herrn Beutel, wurden doch Hexen und Hexer in einer alten Zeit aus fadenscheinigen religiösen Gründen verfolgt, weil sie einem System hätten vielleicht gefährlich werden können. Hier geht es um ein evtl. Fehlverhalten im Amt, dem von öffentlicher Seite nachgegangen werden muß. Wo die Hexenverfolgung zur Wehr in Anspruch genommen wird, scheint mir ein Rücktritt in naher Zukunft nicht mehr allzu weit weg zu sein.

Los Amigos, Los Meenzelos, Los Beutelos, Los Banditos…

Hallo liebe Meenzer und sonstige Hausmeistergemeinde,

man kann ja sagen, was man will, aber irgendjemand kann unseren Obersten Beutel, also unseren Oberbürgermeister (OB) Jens Beutel gar nicht leiden, kommt doch immer mehr auf geheimen Wegen über die fürstliche Verhaltensart des obersten Mainzer Stadtherren ans Pressetageslicht.

Hat Herr Beutel wirklich in den eigenen Beutel gewirtschaftet, als er den Erbbaupachtvertrag mit der Mainzer Wohnbau abgeschlossen hat? (Artikel guckst du hier)

Immer wieder Fragen über Fragen zur Vorteilsannahme im Amt an Herrn Beutel. Und ich sage ihnen, Herr Beutel ist doch nur das berühmte Bauernopfer, glaubt man doch nicht wirklich, dass er der einzige Stadtpolitiker ist, der besonders günstige Konditionen beim Häuslebau bekommen hat.

Da sind in den letzten Jahren doch ein paar schöne Grundstücke an hochkarätige Politiker gegangen und das nicht nur auf Stadtebene. Denken wir doch mal an das begehrte Wohnbaugrundstück, das ein Herr Brüderle (FDP) in bester Mainz-Gonsenheimer Lage von der Wohnbau ergattert hat.

Da wird in der nächsten Zeit noch mehr Dreck in Mainz ans Tageslicht kommen.

Herr Beutel verweilt im Urlaub, aber macht auch nix, sollte er sich wirklich gut erholen, denn die Tage für ihn als Oberster Beutel (OB) werden nicht einfacher und sind meiner Meinung nach gezählt.

Vielleicht war das gefeierte Projekt „Kölle goes Mainz“ doch nicht so gut für Mainz, ist dann doch eventuell zu viel vom Kölner Klüngel an den Rhein nach Mainz geschwappt.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen BauTag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Sind wir jetzt ein Karnevalsverein oder nicht…?

Hallo liebe Mainz 05 verrückte bzw. entzückte Hausmeistergemeinde,

was für ein Paukenschlag in meinem goldisch Meenz, der selbsternannte Karnevalsverein, der 1.FSV Mainz 05 entlässt noch vor dem ersten Spieltag in die frisch aufgestiegene erste Bundesliga seinen Trainer Jörn Andersen.

Das ist typisch Mainz, so wie ich es liebe bzw. wie es singt und lacht. Hier feiert man Aschermittwoch am Montag und sagt zum neuen Trainer Thomas Tuchel „Ab August(Rosen)montag bist du der Trainer…“.

Der Typ Tuchel passt zu Mainz und zu den 05ern, jung, spritzig und dynamisch, alles Qualitäten, die es für einen auf- und weiterstrebenden Fußballverein braucht.

Herr Andersen,  das war es dann in Mainz! Tschüß Jörn und bitte nicht Wiedersehen in Mainz!

Ich muss sagen traurig bin ich nicht über diese Personalentscheidung, hat man dem großen Norweger hier nie so ganz über den Weg getraut. Gut er hat die 05er in die erste Liga geführt, aber wenn man sich die letzten Wochen der Vorsaison anschaut, konnte man am Bruchweg bei jedem Heimspiel förmlich spüren, dass bei Kader und Trainer nicht alles im Lot war.

Und der Dank geht an den Vorstand von Mainz 05, der nach dem DFB-Pokal Debakel direkt die richtige Richtung für die Bundesligasaison eingeschlagen Hat.

Das nenne ich Marketing pur, heute hat sich 05 einen Namen im harten Geschäft der 1. Liga gemacht, erste Trainerentlassung in der Vorsaison, das klingt rekordverdächtig.

Und in Mainz schreibt man Geschichte, wenn ich richtig nachgerechnet habe, war es die 333.ste Trainerentlassung seit Bestehen der ersten Bundesliga.

Ich liebe meinen Karnevalsverein und freue mich auf die neue Saison.

In diesem Sinne ein hausmeisterliches Humba, Humba

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Na, da freut man sich doch…!

Hallo liebe Hausmeistergemeinde,

heute möchte ich ihnen gerne mal nicht satirisch kommen, sondern von einer kleinen netten Geschichte schreiben, die sich heute zugetragen hat.

Töchterchen eines nahen Freundes hat demnächst Einschulung. Aus diesem Grund hat Papa einen Schreibtisch bei einem Büroausstatter bestellt. Die Firma hatte er auf Empfehlung eines Freundes kontaktiert.

Verwunderung herrschte schon darüber, dass die Firma, die ihren Sitz im niederen Rheinland hat, alle Preise, die man bisher im Rhein-Main-Gebiet recherchiert hatte, bei weitem unterbot und das inklusive Lieferung und Montage. Also der Schreibtisch nebst Drehstuhl wurde bestellt und heute war der Auslieferungstermin.

Nicht schlecht verwundert war der Papa, als pünktlich wie ausgemacht die Firma auf den Hof fuhr. Es stieg ein älteres Ehepaar so um die 70 Lenze aus und hatte den vormontierten Schreibtisch im Transporter.

Besser könnte man sich keinen Oma und Opa vorstellen, stellte der Papa im Laufe eines angenehmen Plausches fest. Die Herrschaften hatten zu Arbeitszeiten eine Büromöbelfirma und betreiben diese in kleinem Rahmen noch immer, aber nicht weil sie das Geld unbedingt verdienen müssten, sondern weil sie es sich zum Hobby gemacht haben deutschlandweit die Möbel selbst auszuliefern und dann noch ein oder zwei Tage in der jeweiligen Stadt zu verweilen. Für sie wäre das in etwa so wie Glücksreisen, weil sie in Gegenden kommen, die sie sonst nicht bereist hätten.

Der Schreibtisch wurde zur vollsten Zufriedenheit des Papas aufgebaut, aber der krönende Abschluss der sehr freundlichen Begegnung war:

Nach vollbrachter Arbeit, wollten die beiden auch ganz schnell wieder verschwinden, um sich Mainz und Frankfurt anzuschauen. Und dann kam der Knaller, gab die ältere Dame doch dem Papa noch einen kleinen Euroschein für das Töchterlein zur Einschulung.

Haben sie schon mal einen Lieferanten oder Monteur erlebt, der ihnen was schenkt oder einen Geldschein fürs Kind in die Hand drückt?

Ich fand es sehr rührend, als ich die Geschichte hörte und muss sagen, es gibt doch noch sehr nette liebenswürdige Menschen.

In diesem Sinne hausmeisterlichen Gruß

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Ja, so macht man richtig Wahlkrampf Herr Heil…!

Hallo liebe wählende und nichtwählende Hausmeistergemeinde,

dachte ich doch heute den ganzen Tag, es wird kein Futter für den Hausmeister geben, lese ich doch gerade folgende Meldung, guckst du hier.

Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD, ist unterwegs auf Wahlkampftour in Mainz. Nicht alleine traut er sich unter das Wahlvolk, sondern er hat sich zur Unterstützung die RTL „Super-Nanny“ Katharina Saalfrank mitgenommen, die sich ja bekanntermaßen mit erziehungsbedürftigen und –schweren Kindern auskennt. Saalfrank forderte einen selbstverständlicheren Umgang mit Erziehungshilfen für Eltern.

Gut so Herr Heil, dass er sich eine anerkannte Fachfrau zur Hilfe genommen hat. Vielleicht kann die „Super-Nanny“ die SPD ja auch beraten, wie man mit schwer erziehbaren BundesministerInnen umgeht. Der Dienstwagenskandal der lieben Ulla zeigt ja, dass die SPD unbedingt Bedarf nach neuen Erziehungsmethoden für SPD GenossenInnen hat. Ich würde vorschlagen, wer einmal böse war und Widerworte gibt kommt erstmal in die Ecke und darf sich erst wieder melden, wenn er dazu aufgefordert wird.

Oder wollte Herr Heil mit Frau Saalfrank ein wenig die Mainzer SPD disziplinieren, die sich ja zur Zeit auch das Leben nicht gerade einfach macht.

Naja, ist ja eigentlich auch egal, aber die Idee „Wahlkrampf mit Super-Nanny“ finde ich toll, sollte sich eigentlich jede Partei, nicht nur in Wahlkampfzeiten zu Herzen nehmen. Jeder Politiker oder Politikerin, die schwer erziehbar sind, bekommt eine Frau Saalfrank an die Seite gestellt.

Ich befürchte nur, dass es nicht ganz so viele „Super-Nannies“ gibt, wie der Bedarf sich abzeichnet.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Meenzer Sprüche Vol.6 „Karl Keule, Hausmeister“

„Ab jetzt nenne ich das Rebblütenfest nur noch Regenblütenfest!“

(Keulekalle am 18.07.09 auf dem Rebblütenfest in Mainz-Laubenheim, nachdem ihm zum dritten Mal der Rieslingschoppe verregnet wurde.)

Kommentar Karl Keule:

„Wie kann man nur so empfindlich sein, typisch Künstler…“

Los geht die Reise in die grüne Hölle…

Guten Tag liebe virtuelle Hausmeistergemeinde,

wir schreiben das Jahr 2009, heute Abend ist es soweit, auf dem Mainzer Lerchenberg geht eine neue Raumfahrtstation in Betrieb.

Das Raumschiff „heute“ von der öffentlich-rechtlichen NachrichtenRaumfahrtBehörde ZDF wird seine Reise, wie gewohnt um 19:00h erstmals zu seiner Reise in die noch unerforschten Welten der „Grünen Hölle“ starten. Geleitet wird die neue Expedition von „heute“ Commander Captain Jean-Luc Steffen Picard-Seibert, der als erstes das neue Holodeck des ZDF erkunden darf. Alles wird anders, unendliche Nachrichtenweiten soll das Raumschiff ansteuern.

Direkt folgen wird ihm das auch neue Raumschiff „NewsStar heute-Journal“ mit der neuen oder doch alten Besatzung unter der Leitung von ModerationsCommander Captain Claus James T. Kirk-Kleber. Begleiten wird den Captain in alter Tradition die traumhafte Lt. Nyota Gundula Gause-Uhura, wie gewohnt aus alten Zeiten mit Knopf im Ohr.

Werden die beiden Raumschiffe ihre Reise in die virtuelle NewsZukunft bestehen können, werden die Techniker die richtigen Knöpfe zu rechten Zeit drücken und nicht auf einmal die Besatzung dummerweise wegbeamen?

Der Zuschauer darf gespannt sein, noch dürfen Wetten abgeschlossen werden, welcher der Nachrichtenmoderatoren sich als erstes in der grünen Hölle auf dem Mainzer Lerchenberg verlaufen und gegen die Wand laufen wird. Wird es Captain Kleber oder Commander Dr. Beverly Petra Gerster-Crusher sein. Man wird sehen, wie die neuen Space-Nachrichten auf uns völlig unerfahrenen Weltallzuschauer wirken werden.

Es wird spannend, ich werde mir den Start auf jeden Fall ansehen. Es bleibt für die doch schon etwas betagte NachrichtenRaumfahrtBehörde ZDF zu hoffen, dass nicht schon bald in der virtuellen Nachrichtenwelt eine neue Parodie produziert wird mit dem Titel: „NachrichtenSchweine im Weltall“ mit Captain Link Ringelschwanz Kleber, Miss Piggy-Gerster und Dr. Julius Speckschwarte-Seibert in den Hauptrollen.

In diesem Sinne einen hausmeisterlichen virtuellen NachrichtenTag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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