Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: Politik

Vertreter-Demenz (Volksvertreter-Demenz)

Vertreter-Demenz
Substantiv, feminin – auch Volksvertreter-Demenz genannt, ist eine erworbene, auf Parteiorganischen und -organisatorischen Hirnschädigungen beruhende geistige Behinderung bei vom Volk gewählten Politikern. Gerade sehr häufig vorzufinden bei Spitzenfunktionären in Parteien und Politik. Die Vertreter-Demenz äußert sich besonders durch das Symptom, dass sich die betroffenen gewählten Personenkreise sehr oft nicht mehr an das erinnern können, wofür sie mal geststanden haben, bevor sie in ihr Amt gewählt wurden. Neuesten unbestätigten Untersuchungen nach sollen mittlerweile fast 100% der Spitzenfunktionäre an der Vertreter-Demenz leiden.

Das komplette Wörterbuch findest Du hier.

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Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Keule goes Beck…“

Des Beck Pudels Kern und weitere Neuigkeiten erfahrt Ihr beim neuen satirischen Interview von Michael Weyland und Karl Keule

hörst Du hier!

König sticht Bauer, ähm Brück, also Stein

Der König sticht den Bauern, also der Kurt, der Beck den Steinbrück, das sind die politischen Skatregeln.

Der olle Polit-Profi Kurt Beck, eins muß man ihm ja lassen, er weiß, wie er seinen Parteigenossen die Show stiehlt: seinen Rücktritt zu streuen, fast zeitnah mit dem bekannt werden der Kandidatur zum Finanzminister von Steinbrück im Kabinett Merkel 2013, jaja von uns RLPern kann man noch was lernen, wenn es um effektvolle Aufmerksamkeitsgewinnung geht. 1:0 für die Provinz!

Eintrag ins Logbuch 15/05/12, 15:08h

Was kann jetzt noch Merkel und Röttgen nach dem NRW-Debakel rehabilitieren? Ein Oder-Hochwasser?

Aschermittwoch hurra…

Liebe politisch bußverseuchte Gemeinde,

heute ist er wieder da hurra, der Aschermittwoch. Viele kennen ihn nur noch gerade in bestimmten Kreisen als politischen Aschermittwoch und da wird dieser Tag fast immer ins Gegenteil verkehrt. Die politische Klasse einigt sich schnell darauf, den jeweils anderen die Leviten zu lesen, die Gardinenpredigt zu halten und vergessen dabei sehr gerne sich bußfertig Asche aufs eigene Haupt zu streuen.

In diesem Sinne wünsche ich einen keulenhaften Beginn der Fastenzeit
Euer Karl Keule ©

Meenzer OB-Wahlkrampf 2012 Vol. 01 „MEs Auto und der Kommentar“

Hallo liebe wahlverkrampfte Meenzer Wahlgemeinde,

ich wollte es ja eigentlich nicht mehr machen, aber ich kann nicht anders,
Karl Keule muss sich einmischen in den Meenzer OB-Wahlkrampf…

Er hat noch nicht richtig begonnen und schon ist der Meenzer Wahlkrampf um eine Fastnachtsposse reicher.

Ausgangslage:

Begonnen hat die Posse mit diesem

Foto.

auf der Seite der FacebookNutzerin Sabine Flegel (CDU), die Ortsvorsteherin des Stadtteils Gonsenheim ist und kurzzeitig auch mal als OB-Kandidatin der CDU gehandelt wurde.

Das ist aber ein anderes Thema.

Was ist zu sehen?

Ein Auto parkt in einer Ladezone in Mainz, beklebt mit ganz vielen MEs. ME die Initialen des SPD-Kandidaten Michael Ebling für den Mainzer OB-Posten.

Aber auch die mehr als unglückliche ME Kampagne der SPD zur OB-Wahl ist ein anderes Thema.

Also besagtes Auto steht mit einer, so hört man von Seiten der SPD, ordnungsgemäß beantragten und bezahlten Ausnahmegenehmigung der Stadt Mainz auf eben dieser Ladezone. Es parkt dort, wo Otto Normalverbraucher in der Regel von netten Damen und Herren ein Knöllchen wegen Falschparken bekommt.

Okay, alles nur halb so wild, denkt sich die gepflegte Keule, aber natürlich weit gefehlt. Denn wie jeder weiß: einmal ein solches Foto bei FB eingestellt, entwickelt solch eine Geschichte gerade in Wahlkrampfzeiten eine gewisse Eigendynamik.

Sollte man eigentlich wissen, wenn man so in diesen Zeiten im Netz unterwegs ist.

Kommentare über Kommentare werden über das Foto abgelassen, auch noch nicht so schlimm, denke ich, auch wenn so mancher Kommentar geschmacklos ist.
Es wäre bestimmt auch bei einem lustigen FB Gag geblieben, wenn so mancher ein wenig umsichtiger gehandelt hätte.

Also Kommentare über Kommentare bei FB und was passiert?

Der Redakteur Michael Erfurth der LokalMatadorenzeitung aus Mainz mit den großen Buchstaben AZ schreibt einen Kommentar über genau diese Geschichte und packt die große moralische Keule aus.

Könnte ja auch noch ganz lustig sein, nur der Schreiberling stellt in seinem Kommentar eine Behauptung auf, die einfach nicht den Tatsachen entspricht.

In dem Kommentar wird als Urheber der ganzen AutoFotoMisere ein wohl bekannter Mainzer Medienunternehmer Tobias Huch genannt.

Falsch denke ich, einfach nur falsch, da ich die Aufregung um das Foto sehr genau beobachtet hatte, fühlte sich doch auch Herr Ebling dazu veranlasst beim Lokalradio Antenne Mainz Rede und Antwort zu dem Vorfall zu stehen.

Aber im Kommentar der AZ kommt es noch dicker: nicht nur, dass Herr Huch fälschlicherweise als vermeintlicher Urheber geoutet wird, Herr Erfurth fühlt sich auch noch kraft seines Amtes dazu berechtigt, den Bekanntheitsgrad des Beschuldigten zu unterstreichen, in dem er so beiläufig, scheinbar am Rande einen Prozess erwähnt, in dem noch kein Urteil gesprochen ist, an dem Herr Huch vor Gericht beteiligt ist.

Hallo was ist das denn? Ist das die neue unabhängige Kommentarfunktion eines Chefredakteurs einer Lokalzeitung? Was hat bitte der OB-Wahlkrampf in Mainz mit einem Prozess gegen Herrn Huch zu tun, fragt man sich. Geht ja wohl gar nicht!

Herr Huch fühlt sich in diesem Fall in meinen Augen natürlich berechtigt genötigt an die AZ eine Gegendarstellung zu schreiben, die jedoch von der AZ zur Veröffentlichung bis jetzt abgelehnt wird.

Absolutes Fehlverhalten in diesem Fall von diesem LokalPrintMatador und hat nichts mehr mit der in der letzten Zeit viel beschworenen Pressefreiheit zu tun.

Gewohnt war man bei Wahlkrämpfen ja schon so einiges von zur Wahl stehenden und nicht stehenden Politikern, aber diese Dusseligkeit der AZ ist schon ein rechter Hammer! Ich frage mich wirklich, ob man eine solche Berichterstattung und sei es auch nur in der Kommentarfunktion eines Redakteurs gutheißen kann.

Ich denke nein, Note sechs, setzen, Thema verfehlt für diesen Kommentar!!!

In diesem Sinne noch einen wahlverkrampften Tag
Euer
Karl Keule ©

Nachtrag am 19.01.2012, 07:45h:

Heute wurde eine Richtigstellung in der AZ veröffentlicht, gut so, Entspannung kann einkehren, die Urheberschaft des Bildes wurde jetzt richtig dargestellt, Fall abgeschlossen :).

Rücktritt ja oder nein, das ist hier die Frage…

Ein Tweet pro Tag Vol. 154

„Ich habe nie beabsichtigt, die Zeche zu prellen.“

(Jens Beutel am 21.10.2011 in der Allgemeinen Zeitung Mainz)

Jaja, unser OB Beutel ist doch immer wieder gut für Überraschungen, für eine kleine „Petitesse“. Wäre es ja auch, aber nicht bei den ganzen Sachen, die Herr Beutel schon so alles angestellt hat. Er wird es nie lernen unseren OB. Mir ist es noch nicht passiert aus Vergeßlichkeit das Zahlen einer Zeche zu prellen, ähm vergessen. Aber Lücken im Erinnerungsvermögen von Politikern sind ja nicht selten…

Und wie sagte schon Marcel Mart „Die Vergesslichkeit des Menschen ist etwas anderes als die Neigung mancher Politiker, sich nicht erinnern zu können.“

Peinlich, Peinlich Herr Beutel…

Ein Tweet pro Tag Vol. 153

„Lächelnd scheidet der Despot; denn er weiß, nach seinen Tod wechselt Willkür nur die Hände, und die Knechtschaft hat kein Ende.“

(Heinrich Heine)

Das libysche Volk freut sich, jedoch ist es noch nicht geschafft, jetzt werden die Kämpfe der Stämme beginnen und die westlichen Staaten scharren mit den Hufen, um Libyen auszubeuten und zu unterwerfen…

DER VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 – Eure Vorschläge bitte!!!

copyright: Jean Michel Malatray

Liebe keulenhafte Leserschaft, es ist wieder soweit…

Zum zweiten Mal wird der VOLLPFOSTEN DES JAHRES gewählt.

Vollpfosten gibt es viele, auch ich war schon das eine oder andere Mal einer. Ihr auch?

Jedoch zeichnen sich immer wieder Menschen oder Unternehmen durch ein besonderes Maß an Vollpfostentum aus, als wir vielbeschriebenen Otto Normalverbraucher.

Diesen VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 gilt es in keulenhafter Art zu wählen und zu küren.

Die Wahl ist nicht die meinige, sondern Ihr sollt den und die zu kürenden in Form einer natürlich keulenartigen demokratischen Abstimmung wählen.

In nächtelanger Hirnarbeit hat sich das Redaktionsteam von Karl Keule über einen geeigneten Ablauf der Wahl Gedanken gemacht.

Prozedere:

1.) Bis zum 15.12.2011, 12:00h könnt Ihr eure Nominierungen entweder durch die Kommentarfunktion im Blog, via Twitter @keulenkarl, via Facebook Karl Keule, via Google+ Karl Keule oder ganz anonym mit IMehl abgeben.

Wenn Ihr mir eine IMehl schreibt, dann weiß ich zwar euren Namen, aber den werde ich ganz vertraulich behandeln und niemanden weitergeben.

Keulsches Ehrenwort!

Natürlich könnt ihr zu eurer Nominierung auch eine kurze Begründung schreiben, die dann in den späteren Laudatiotext einfließen wird.

2.) Mehrfachnominierungen sind natürlich möglich.

3.) Nominiert und gewählt werden können alle Personen des öffentlichen Lebens, Firmen, Organisationen und Gruppierungen.

4.) Folgende Kategorien stehen in diesem Jahr zur Wahl an:

VOLLPFOSTEN 2011 MÄNNLICH NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 MÄNNLICH INTERNATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 WEIBLICH NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 WEIBLICH INTERNATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 FIRMA/ORGANISATION/GRUPPE NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 FIRMA/ORGANISATION/GRUPPE INTERNATIONAL

5.) Eure Nominierungen werden dann am 16.12.2011 zur Wahl online gestellt.

6.) Vom 16.12.2011 bis zum 05.01.2012 punkt 12:00h könnt Ihr fröhlich klicken, wer für euch der VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 in den einzelnen Kategorien war.

7.) Wählen darf jeder. Jeder der mitmacht, darf mehrere Kandidaten zum VOLLPFOSTEN 2011 in der jeweiligen Kategorie wählen.

8.) Zum VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 ist der oder die gewählt, der oder die zu diesem Zeitpunkt (05.01.2012, 12:00h) die Stimmenmehrheit in der jeweiligen Kategorie aufweist.

9.) Bei der Wahl ist der Rechtsweg in diesem Fall explizit ausgeschlossen.

Nun lasset uns die fröhliche Nominierungsphase beginnen!!!

Ich bitte Euch ausdrücklich darum die Wahl weiter zu empfehlen, denn eine Wahl lebt von einer großen Anzahl an abgegebnen Stimmen.

DANKE für eure Mithilfe!!!

Ich wünsche mir und Euch viele Klicks und freue mich schon jetzt keulenhaft auf das Ergebnis.

Euer Karl Keule©

copyright: Jean Michel Malatray

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