Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: Politiker

Eintrag ins Logbuch, 19/02/14, 14:12h

Wenn man Diäten und deren Erhöhungen als Mindestlohn definiert, dann fallen PolitikerInnen unter den pekuniären Minderheitenschutz.

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Inaussichtsteller

Inaussichtsteller
Substantiv, maskulin – Synonym für Politiker. Korrekterweise müßte man von der“in Aussicht stellenden Person“ sprechen. Gemeint sind damit Menschen, die vor den so genannten „Wahlen“ bestimmte Dinge „in Aussicht stellen“, von denen sie wissen oder zu wissen glauben, dass diese Dinge, wenn sie denn kämen, die Wähler (Menschen, die für das auskömmliche Leben der so genannten Inaussichtsteller sehr wichtig sind) dazu veranlassen könnten, genau diesen „Inaussichtsteller“ bzw. seine Partei zu wählen. 

Das komplette Wörterbuch findest Du hier.

KK erkärt den Bundestagswahlkrampf 2013 für beendet

Hallo liebe wahlkrampfverseuchte Gemeinde,

ich erkläre hiermit den Bundestagswahlkrampf 2013 für beendet!

Ja, kann er das denn so einfach der Herr Keule, werden sie sich bestimmt fragen?
Ja, ich kann es, weil ich es will. Dieser Bundestagswahlkrampf geht mir gehörig auf den keulschen Sack. Und wenn Herr Pofalla die NSA-Affäre beenden kann, dann darf ich doch auch diesen Bundeswahlkrampf beenden. Außerdem ist doch schon alles entschieden, Herr Steinbrück hat sich doch schon einige Male wiederholt, er legt die ganze Sache in ihre Hand. Also welche Rolle spiele ich denn noch bei der ganzen Wahl. Überhaupt keine mehr.

Ich mag nicht mehr dieses Geplänkel, was als Wahlkampf von allen Seiten bezeichnet wird, diese ganze weichgespülte Verbaldiarhoe, die wir seit Wochen um die Ohren und Augen gepfeffert bekommen.

Hahaha, was haben wir alle über die Merkel Raute gelacht und über das Nichtwissen von manchem Politiker oder Politiker, was wir schon lange gewusst haben.

Hahaha, was haben wir über Pippi Nahles gelacht, aber jetzt ist Schluss, es langweilt mich zu Tode.

TV-Duell nannte sich diese nichtgekonnte Showeinlage von zwei Spitzenkandidaten mit drei JournalistInnen und einem schlagenden Raab. Weichgespülte Hühnerkacke sage ich dazu.

Wo sind sie denn die visionären PolitikerInnen, nix, aber auch gar nix weit und breit zu sehen.

Dieser Bundestagswahlkrampf zeigt, wir sind schon lange nicht mehr das Land der Dichter und Denker, wir sind ein Land der Weichspüler und machen uns lieber Gedanken über die Schlandkette der Kanzlerin und über die ach so rührigen Tränen von Steinbrück.
Alles weichgespült, selbst die verstorbenen Politiker, wie Strauss, Brandt und Wehner raufen sich auch noch die letzten Haare aus bei diesem Softwaschgang.

Aber egal, was auch noch nicht gesagt wird in den nächsten Tagen vor der Bundestagswahl, es ist gut, dass wir wählen dürfen, dass wir die Freiheit haben unsere Regierung in freien Wahlen für die nächsten vier Jahren zu bestimmen oder zumindest das Gefühl haben können, dass wir es bestimmen können.

Ich sage gehen sie wählen, es ist so wichtig, jede abgegebene Stimme ist eine Zustimmung zu unserer Demokratie. Machen sie von ihrem Wahlrecht gebraucht.

Stellen sie die Politiker des neuen Bundestages vor die Aufgabe, dass man sich über eine sinnvolle Koalition unterhalten und entscheiden muss, die eine sinnvolle Politik für die nächsten vier Jahre für unser Land macht.

Denken sie daran, vor der Wahl ist nach der vor der Wahl und bald ist auch schon wieder Weihnachten…

In diesem Sinne wünsche ich ihnen noch eine sinnlose wahlkrampfverseuchte Zeit.

Ihr
Karl Keule ©

wahlversprechen

wahlversprechen
Verb – eine Tätigkeit, die häufig im Wahlkrampf ausgeführt wird. Beim Sprechen wird in Wahlkrampfzeiten meist versehentlich oder auch bewußt etwas anderes gesagt oder ausgesprochen als beabsichtigt wird, wirklich nach der Wahl zu handeln oder auszuführen. Dem Wahlkrampf geschuldet wird dieses Versprechen häufig von PolitikerInnen getätigt.

Das komplette Wörterbuch findest Du hier.

Bundeskanzlerinnenvertrauen

Bundeskanzlerinnenvertrauen
Substantiv, neutrum – das Bundeskanzlerinnenvertrauen wird sehr oft Ministern oder Ministerinnen ausgesprochen  zur öffentlichen Bestätigung, dass diese in ihrem Amt bei mindestens einer Amtshandlung  völligen Bockmist gebaut haben. Es kommt einer mündlichen öffentlichen Abmahnung gleich. Wird das volle Bundeskanzlerinnenvertrauen ausgesprochen, so ist dieses häufig einhergehend mit der eigenständigen Kündigung, also mit dem Rücktritt des angesprochenen Ministers bzw. der Ministerin. Die höchste Steigerung ist das vollste Bundeskanzlerinnenvertrauen, was einem Rausschmiss aus dem Kabinett gleich kommt.

Das komplette Wörterbuch findest Du hier.

Ein Tweet pro Tag Vol. 152

Melusine

Krawel! Krawel!

Taubtrüber Ginst am Musenhain;

Trübtauber Hain am Musenginst.

Krawel! Krawel!

(Loriot) R.I.P.

Der Großmeister der wortgewaltigen Humorattacken ist tot…ein Vorbild meines humoristischen Bildes ist nicht mehr da…jetzt können wir wohl nur noch über Politiker lachen…Danke Loriot!

Ein Gedicht zur Vorweihnachtszeit

Drauß vom Spree-Wald komm ich her!

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Überall auf den MinisteriumsHausDachSpitzen

sah ich KlientelLichter blitzen.

Hoch droben aus dem Bundeskanzleramtstor

sah mit großen Augen Teflon-Angie hervor.

Ihr Outter-Adlatus der Wester, die Welle,

war mit Getöse sogleich auch zur Stelle.

Es brüllte der Guido mit hellem Organ mich an:

„Karl Keule“, rief er, „Alter Gesell!

Nimm deinen Besen, fege ganz schnell!

Besorg frische Spenden, die will ich verwenden,

zum Stopfen der Löcher vom Assönge sein Wiki,

damit Angie und ich können weiter so machen,

all die lustigen Regierungssachen…!“

Ich sprach: “Auch Hillary will einen Kuchen spendieren!“

Doch Angie wurde sauer und ließ sie erfrieren.

Traurig stand hinter dem Amt Herr Hofer vom See,

Und pullerte ein Herz für von der Leyen in den Schnee.

Er trommelte ans Tor und fing an zu weinen,

War es doch sein Wunsch, am Merkelschen Buffett zu verweilen.

Doch Guido war hart: „Du kommst hier nicht rein!“

Die Angie lädt lieber den Guttenberg, den Karl-Theodor ein,

Denn der ist viel klüger, berechenbarer und smarter als du

und jetzt geb endlich Ruh!“

Ganz schnell, ganz traurig zog Hofer vom See

zum WirtschaftsBrüderle hinüber juchhe.

Da hatten schon alle die Lampen an

und feierten das Fest mit rheinhessischem Weine,

nun war der Horst nicht mehr ganz alleine.

Bei Angie jedoch lief das Fest aus den Fugen,

Die Misere ging weiter,

Schäuble Offerbarte der Aigner,

dass er sie viel schöner fände,

als Kristina die spröde Ex-Frau Köhler.

Es tanzte mit Po und Fallara

die Schavan mit Röttgen,

und zog mit ihm um Mittenacht Leuthals

noch zum Schnarrenberg zur Wacht.

Und Guido sah zu später Stunde ein Rösler stehn,

mit Pillchen im Munde.

Er träumte in dieser Nacht,

dass er ihn zu seinem Farmreferenten macht.

Nur einer, er feierte nicht mit…

Der schräge Dirk, er saß in der Ecke

Und starrte auf den Globus an der Decke.

Er schmollte seit Tagen schon, war tierisch sauer.

Seit WikiLeaks sprudelte,

trug sein Herz nur noch Trauer.

Er wirft einen Dartpfeil und trifft ’ne Region.

„Da fahr ich jetzt hin und verschenk‘ ’ne Million.“

Es fing an zu schneien, zum Glück wurd ich wach.

Hätt mich der Alb an die Regierung in der Nacht

doch fast um den keulschen Schlaf gebracht.

Ich danke ganz besonders dem Twitterer rainerSpunkt für seine erfrischenden Zulieferungen.

Quo vadis Roland Koch? Hessen was nun…?

Hallo liebe kochende Hausmeistergemeinde,

jetzt hat er den Sack geöffnet, die schleichende Großwildkatze der deutschen Politik. Sagt so einfach, er wolle sich dann doch in naher Zukunft zurückziehen, sich so gar nicht mehr politisch betätigen.

Na, können wir das denn wirklich glauben? Ganz plötzlich hat Herr Koch die Lust an der Macht verloren? Der Mann, der bestimmt gerne mal auf dem Chefsessel im Bundeskanzleramt gesessen hätte. Ein Politiker mit einem ausgeprägten Machtwillen, der auch schon mal jemanden über die politische Klinge springen lässt, wenn es brenzlig für ihn wird, zieht sich zurück. Ich kann das nicht so recht glauben. Bin mir sicher, Herr Koch wird sich bestimmt auch in Zukunft von einer hochdotierten Stelle kräftig in die deutsche Politik einmischen und so manchem das Regieren, wie auch schon in der Vergangenheit ein wenig erschweren.

Werde ich ihn vermissen? Ja, ich werde ihn vermissen diesen Brachial-Politiker, der sich nie zurückgenommen und immer in der politischen Landschaft mitgemischt hat. Bisher fragte ich mich immer, wenn in der Republik irgendwo ein politischer Pups losgelassen wurde: Na, mal schauen, was der Koch dazu sagt? Nicht weil ich die politische Einstellung von Herrn Koch so gerne teile. Nein, sondern weil ich mich immer köstlich darüber amüsierte, welche politischen Spielchen Herr Koch anzettelte. Um mit den Worten von Peter Härtling in einem Interview zu sprechen: „Ich werde ihn vermissen, aber ich bin froh, dass er weg ist.“ Genau so sieht es aus. Man könnte Herrn Koch bei seinem Abgang ja schon fast als großes Vorbild bezeichnen, an dem sich so mancher Landesfürst ein Beispiel nehmen könnte, müsste, sollte. Perfekte konsequente Inszenierung nenne ich das, am Tag des Handtuchs, dem Towel Day das schwarze Handtuch in die Ecke zu werfen. Aufzugeben, wenn man erkannt hat, in den scheinbaren Hintergrund zu treten ist besser, da man in Zukunft keine weitere Karrierechancen in der großen Bundespolitik hat. Frau Merkel war wohl doch zu standhaft. Sie hat es ihm in Teilen bestimmt auch vermasselt. Aber damit dieses Gerede erst gar nicht hochkommt, machte sich Herr Koch nach eigener Aussage schon vor einem Jahr über seinen Rücktritt Gedanken, hat sogar Frau Kanzlerin über seine Absichten informiert. Zeitlich also so kurz nach der Landtagswahl in Hessen im Jahre 2009. Seht ihr liebe Hessen, ihr wurdet schon wieder einmal an der Nase herumgeführt, ihr habt einen Mann im Ministerpräsidentenamt bestätigt, der sich bestimmt schon damals mit dem Abgang gedanklich beschäftigt haben könnte. Jetzt kommt die nächste Strafe für Hessen, das nächste Übel. Seine Nachfolge hat Herr Koch natürlich auch perfekt gestaltet. Der Kronprinz der Buffy, also der Herr Bouffier soll es richten und neuer Ministerpräsident werden. Ein Mann so ohne rechte Konturen soll das Land Hessen führen. Ganz das Gegenteil von Herrn Koch, aber bestimmt ganz schön gehorsam, hat er seinem jetzigen Chef doch einiges zu verdanken. Wenn ich Hesse wäre, dann würde ich mich ganz schön an der langen Nase herumgeführt fühlen. Aber ich kann es als Mainzer ja auch nur von der anderen Rheinseite aus beurteilen, der es gerne sehen würde, wenn Herr Beck in diesem Fall den Abtritt Herrn Kochs als Vorbild sehen würde. Herr Koch geht und ich freue mich darüber. Auch wenn ich es mit einem tränenden Auge sehe. Denn welches Feindbild wird es in den nächsten Jahren in der deutschen Politik geben, an dem man sich so köstlich reiben kann, wie man es an Herrn Koch konnte?

Ich bin mir sicher Herr Koch wird weiterhin seine Marionetten aus dem Hintergrund steuern, denn solch ein Machtmensch kann sich nicht so einfach zurückziehen…
Mal schauen welche Posten in der freien Wirtschaft in der nächsten Zeit für Herrn Koch auf den Leib geschnitten werden. Ich bin mir sicher, man wird wieder von Herrn Koch hören. Oder bereitet er im geheimen Kämmerlein zu Bildenbergen die Kanzlerschaft vor?

In diesem Sinne noch einen köchelnden verschwörungstheoretischen Tag
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Ein Tweet pro Tag Vol. 119

„Die Vergesslichkeit des Menschen ist etwas anderes als die Neigung mancher Politiker, sich nicht erinnern zu können.“

(Marcel Mart)

Bemerkung Karl Keule:Keule ich sage euch, in der nächsten Zeit werden wieder einige Politiker unter temporärem Gedächtnisverlust leiden und ich frage mich noch immer wo meine Autoschlüssel sind…

Ein Tweet pro Tag Vol. 18

„Der freie PoliTiker braucht eine starke Lobby, wird diese doch zu stark, wird der freie ganz schnell zum gefangenen ProLobbyTiker“

(Karl Keule)

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