Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: Kanzlerkandidat

Karl Keule gemalt Vol. 4

Naja, heute dann mal ein Selbstbildnis oder vielmehr eine Selbstcollage…

Ich danke dem Ex-Kanzelerkandidaten in spe und demnächst Pensionär PS für diese grosse Geste…

Weitere Bilder von mir gibt es hier

copyright: Karl Keule

copyright: Karl Keule

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Der Jahresrückblick 2012…“

Viel ist passiert im Jahre 2012 – Michael Weyland und Karl Keule haben es für Euch zusammengefasst aus Ihrem ganz eigenen persönlichen Blickwinkel und haben bestimmt wieder viel vergessen…

hörst Du hier!

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Keule goes Beck…“

Des Beck Pudels Kern und weitere Neuigkeiten erfahrt Ihr beim neuen satirischen Interview von Michael Weyland und Karl Keule

hörst Du hier!

König sticht Bauer, ähm Brück, also Stein

Der König sticht den Bauern, also der Kurt, der Beck den Steinbrück, das sind die politischen Skatregeln.

Der olle Polit-Profi Kurt Beck, eins muß man ihm ja lassen, er weiß, wie er seinen Parteigenossen die Show stiehlt: seinen Rücktritt zu streuen, fast zeitnah mit dem bekannt werden der Kandidatur zum Finanzminister von Steinbrück im Kabinett Merkel 2013, jaja von uns RLPern kann man noch was lernen, wenn es um effektvolle Aufmerksamkeitsgewinnung geht. 1:0 für die Provinz!

Deutschland du hast gewählt oder auch nicht…Keulsche Wahlnachlese

Guten Tag liebe wahlverseuchte Hausmeistergemeinde,

Deutschland hat gewählt und das ist auch gut so…!

Klare Verhältnisse, die mir persönlich nicht so gut gefallen, sind geschaffen: Wir haben eine neue alte Bundeskanzlerin und mit großer Wahrscheinlichkeit einen neuen Außenminister, der Westerwelle heißt.

Der Name Westerwelle bietet einiges an Veränderungspotential im Außenministerium, könnte man ihn doch ganz gut anpassen. Je nachdem in welche Himmelsrichtung Herr Westerwelle reist, er könnte sich je nach Bedarf in Wester-, Oster-, Norder- oder Süderwelle umbenennen. Noch nie war die deutsche Außenpolitik wandlungsfähiger. Und Herr Westerwelle wird bestimmt Frau Merkel das Regieren nicht ganz so einfach machen, überzeugt er doch nicht immer mit Argumenten, sondern versucht sich manchmal auch mit arrogantem Gehabe durchzusetzen.

Ansonsten ist es ja beruhigend, dass wir jetzt für die nächsten vier Jahre geklärte Verhältnisse haben, über die wir uns aufregen, aber hoffentlich auch manchmal freuen können.

Und es gibt eine neue Opposition aus SPD, Grünen, und ganz Roten, den LINKEN. Die Frage bleibt zumindest offen, ob es auch eine starke Opposition ist, die die Regierungskoalition genügend kontrollieren wird und eigene Ideen zum Wohle Deutschlands einbringen kann. Wäre für unsere Demokratie schon ganz schön wichtig.

Die SPD wird jetzt erstmal ihre starken Wunden nicht nur lecken müssen, sondern die deutsche Sozialdemokratie muss ganz schnell ins Reanimationszelt, braucht dringend eine Frischzellenkur, um wieder in die richtige Spur zu kommen und um nicht noch mehr Wähler in Spe zu verlieren. Eine dringende und abschließende Personal- und Ideendiskussion ist wichtiger den je.

Die LINKE hat profitiert vom Versagen der SPD und es bleibt zu hoffen, dass ihr Wahlergebnis, das bisher Beste ist und bleiben wird. Sie sollte einfach keine weitere Beachtung in Deutschland finden.

Die Grünen streben voller Tatendrang in die Opposition und fahren ihr bisher bestes Wahlergebnis ein, aber es hat nicht gereicht schwarz-gelb zu verhindern und die Argumente waren auch nicht stark genug um eine starke LINKE zu verhindern.

Verloren haben auf jeden Fall alle demokratischen Parteien, ist es doch nicht gelungen den Bürger vom Gang an die Wahlurne zu überzeugen:

„Wahlen sind manchmal die Rache des Bürgers. Der Stimmzettel ist ein Dolch aus Papier.“ (David Lloyd George)

Und bei dieser Wahl war auch der Dolch des Nichtwählers die Rache des Bürgers.

Aber ein wenig bin ich ja schon stolz auf unsere Demokratie, muss man doch erstmal in der Welt ein Land finden, welches die Möglichkeiten bietet, dass eine geschiedene, wiederverheiratete, kinderlose und evangelische Frau Regierungschefin ist und ein homosexueller Parteichef Außenminister in Spe werden kann. So bunt kann Deutschland sein.

In diesem Sinne noch eine hausmeisterliche Wahlnachbetrachtung

Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Das TV-Duell, Merkel vs. Steinmeier und was blieb übrig?

Guten Tag liebe duellierte und duettierte Hausmeistergemeinde,

nein, bitte nicht wecken, lassen sie mich bitte noch ein wenig schlafen, ich muss ausgeruht sein, wenn gleich das große TV-Duell Merkel vs. Steinmeier zur Bundestagswahl 2009 beginnt. Wie schon vorbei? Habe ich was verpasst? Nein? Wirklich nicht, na dann ist es ja gut!

So kam ich mir gestern Abend vor, nachdem das Duell beendet war. Sagen wir mal, ich habe ein Duell erwartet, ja wirklich, manchmal hat der Hausmeister noch Träume, die dann leider mal wieder nicht in Erfüllung gingen.

Ein Duell ist laut Wikipedia „ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen potenziell tödlichen Waffen“.

Die einzige tödliche Waffe war die Langeweile, die beim Aufeinandertreffen von Frau Merkel und Herrn Steinmeier bei vielen Zuschauern bestimmt erhebliche Wunden im Wachbleiben hinterließ. Erinnerte das vermeintliche TV-Duell doch eher an ein auswendig gelerntes TV-Duett zwischen den beiden Kontrahenten.

Es hätte auch gut folgender Dialog zwischen Angie und Fränkie gereicht:

Merkel: Hallo ich bin die Bundeskanzlerin und werde es auch bleiben, Entschuldigung ich möchte es bleiben.

Steinmeier: Hallo und ich bin der Vizekanzler. Äh, der Bundesaußenminister und möchte es auch gerne bleiben. Hallo Chefin, da haben wir doch in den letzten vier Jahren gar nicht so schlecht zusammen gearbeitet, können wir doch eigentlich so weitermachen, aber ich versuche auch mal selbst Chef zu werden, weil ich mich für die bessere Alternative halte.

Merkel: Ja, Herr Steinmeier, so schlecht waren wir wirklich nicht und das mit dem Herrn Westerwelle meine ich auch gar nicht so ernst.

Steinmeier: Liebe Wählerinnen und Wähler, wählen sie mich und die SPD wir sind die bessere Alternative. Zu wem kann ich ihnen allerdings nicht so genau beantworten, aber ich bin auch wieder mit dem Posten des Vizekanzlers zufrieden.

Merkel: Der Herr Steinmeier hat ja Recht, ich bin auch die bessere Alternative zu mir und zu den anderen und außerdem eine östliche Quotenfrau im internationalen Geschäft.

Und die Sache wäre in maximal 5 Minuten erledigt gewesen! Langweiliger geht es wirklich nicht mehr. Es erinnerte mehr an ein Ringelpietz ohne Anfassen, beide Protagonisten ersparten sich gewaltig gegenseitig Peinlichkeiten, da es ja sein kann, dass sie noch mal vier Jahre zusammenarbeiten müssen.

Und die Moderatoren hätte man sich sparen könnten, zahnlos, fleischlos und zum Teil dumme bis dümmere Fragen.

Wichtige Themen, wie Klimawandel und Familienpolitik wurden gar nicht erst
behandelt und Herr Plasberg müsste dringend mal wieder zum Frisör.

Außer Spesen nix gewesen, und wen wählen sie? Den farblosen Steinmeier
(hätte er doch mal besser was von dem Zeug genommen, das Schröder nach der
letzten Wahl in der Berliner Elefantenrunde geritten hatte) oder die
konfliktscheue Merkel, oder dann doch den neuen Koalitionspartner von wem
auch immer?

Ich befürchte es läuft schon wieder auf die große Tigerentenkoalition hinaus.

In diesem Sinne, machen wir weiter bis zum 27.09.09 und geht wählen!

Hausmeisterlichen Gruß
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Ich sag Polit-Stänkerer sind out….

Hallo liebe stänkernde Hausmeistergemeinde,

wie sagen Fußballfans immer so schön: jetzt geht’s los…!

Und es geht los, also bei so manchen Politik A- und B-Promis, da wird gestänkert, was das Zeug hält.

Münte sagt: „Frau Merkel ist die große Zahl der Arbeitslosen egal„. Und Angie schickt ihren Bullterrier Koch vor, der Münte zurechtweist und den Ausraster als unanständig zurückweist.

Steinbrück katapultiert die Steuerpläne der CDU ins Absurde und Westerwelle fordert ein Verfalldatum für Gesetze.

Aber so eine richtige Aussage trifft kein einziger Politiker, wie in den nächsten Jahren Deutschland gestaltet werden und vorwärts kommen soll. Muss ja auch nicht sein, da sich die Union bestimmt schon sehr sicher ist, dass sie am 27.09.09 als Wahlsieger dastehen wird und mit dem zwar nicht unbedingt geliebten, aber benötigten Herrn Westerwelle und seiner FDP koalieren wird.

Und die SPD mit allen verfügbaren Kompetenzleuten stellt sich wie der größte Depp der Nation an und macht damit der Union den Wahlkrampf doch recht leicht.

In der der Zentrale des Willy-Brandt-Hauses sitzt man jetzt bestimmt schon wieder bei einer Tasse rotgeröstetem Kaffee zusammen und macht sich über neue Verbalattacken an den politischen Gegner Gedanken, anstatt endlich dem Wähler konkrete Visionen zu vermitteln, die glaubhaft sind und Stimmen bei der Wahl bringen könnten.

Und jetzt haben auch die Gewerkschaften mitbekommen, dass Wahlkampf ist und der zweite Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel bezeichnet den Wirtschaftsminister zu Guttenberg als „Abwrackminister von Arbeitnehmerrechten“. Aber was erwartet man auch noch von  Gewerkschaften, da sie doch im Laufe der Jahrzehnte ein billiger Abklatsch der Politiker geworden sind.

Mittlerweile habe ich richtiges Verständnis für die immer größer werdende Anzahl Menschen, die sagen, wir gehen nicht wählen, wir haben keine Lust mehr auf dieses ganzes PolitTheater.

Ich sage liebe Politiker hört endlich auf mit diesem ganzen Schmierentheater, macht Politik und zwar solch eine Politik, die den Menschen in Deutschland Visionen eröffnet. Lasst doch endlich von eurer Profilneurose ab und wenn ihr es nicht selbst schafft, dann sucht euch ordentliche Psychologen, bei denen ihr eure Verbal-Diarrhoe ablassen könnt, aber verschont uns damit.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Wahlkrampf und noch kein Ende….

Hallo liebe Wahlkrampfverseuchte Hausmeistergemeinde,

langsam kommen ja die Parteien aus ihren politischen Schneckenhäusern heraus und haben ihren Wahlkrampf begonnen.

Die Materialschlacht kann beginnen, die Wahlkampfbusse sind bis oben hin mit diversen Parteidevotionalien voll gepackt und die Kandidaten touren durch die Republik.

Die CDU hat den Wahlspruch „Sex sells“ entdeckt, wirbt mit Dekolleté und hat auch sonst die Kraft für sich gepachtet. Versucht die Wähler mit Chats in Internetforen und mit CDUTV zu erreichen.

Die SPD versucht sich nicht selbst zu zerlegen, bevor die Wahl vorbei ist  und wird doch langsam, aber sicher zu SteinmeiersPolitikDebakel. Ins Kompetenzteam kommt wer will, selbst wenn sie Schwierigkeiten in der Abgrenzung zwischen dienstlichen und privaten Fahrten hat. Es reicht, wenn die Absolution durch den Bundesrechnungshof erteilt wurde. Ist doch FrankyBoy froh für jeden, der ihm in diesen schweren Stunden beisteht. Bei der SPD heißt es jetzt nicht mehr Agenda 2010, sondern Deutschland-Plan. Aber zweifeln kann der Wähler schon, ob in der guten alten Mutterpartei der Genossen überhaupt jemand einen Plan hat.

Für die Grünen geht es um das Ganze, versuchen sie sich doch auf ihre Kernkompetenzen zu besinnen, weil es ihnen in der heutigen Zeit Erfolg verspricht, aber so ganz glauben mag ich ihnen nicht.

Die FDP propagiert „Aufwärts Deutschland“, will der CDU allerdings noch nicht so ganz die Hand zur Koalition reichen. Noch schließt Herr Westerwelle eine Ampelkoalition aus, aber nicht mit einem Brustton der Überzeugung, muss die FDP doch erst den Wahltag abwarten.

Manchmal fragt man sich wirklich, wo sind die Denker, die kreativen Köpfe geblieben? Die Wahlprogramme enthalten leere Worthülsen ohne Plan, egal ob die Partei rot, grün, schwarz oder welche Farbe auch immer mit sich führt.

Richtige Visionen scheint es keine mehr zu geben! Zu hoffen bleibt, dass die extremen Randparteien nicht zu sehr aus dem Versagen der Bundestagsparteien profitieren werden.

Denkt der Hausmeister an Deutschland in der Wahlnacht, ist er um den Schlaf gebracht.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen wahlkrampfträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Begrüssungsgedicht für Ulla Schmidt…

Liebe Ulla Schmidt,

da bist Du wieder,

kannst singen mit Franky Wahlkampflieder,

Der Dienstwagen ist wieder da, hurra,

doch wenn die Schweinegrippe naht, dann  ist es doch klar,

steht wieder der Ärger mit den Kassen ins Haus,

oh Ulla welch ein Graus,

doch bald kommt für dich die Wende,

bei 20% minus hat der Stress ein Ende…

dann sitzt du wieder hinten,

Du Vollblutweib aus dem Land der Printen!!!

 Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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