Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

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Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Der Jahresrückblick 2012…“

Viel ist passiert im Jahre 2012 – Michael Weyland und Karl Keule haben es für Euch zusammengefasst aus Ihrem ganz eigenen persönlichen Blickwinkel und haben bestimmt wieder viel vergessen…

hörst Du hier!

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Lebensmittelknappheit (eine Fiktion)

Liebe Sonntagsgemeinde,

„Bitte sagen sie uns ehrlich ihre Meinung zum Thema – Lebensmittelknappheit beim Rest der Welt.“

fragte wohl die UN nicht vor mehreren Jahren in einer Umfrage. Die Ergebnisse könnten wohl nie veröffentlich werden, da es immer wieder Nachfragen zur Aufgabenstellung geben würde.

Deutsche würden fragen:
„Was versteht man unter Knappheit?“

Amerikaner würden fragen:
„Was ist der Rest der Welt?“

Afrikaner würden fragen:
„Was sind Lebensmittel?“

Chinesen würden verwirrt fragen:
„Was ist Meinung sagen?“

Italiener würden verzweifelt fragen:
„Was ist Ehrlichkeit?“

So könnte es geschehen, wenn man unsinnige Umfragen startet…

In diesem Sinne noch einen schönen Restsonntag
Euer Karl Keule©

Ein Tweet pro Tag Vol. 155

„Die heutige Demokratie wird sehr häufig durch die Diktatur der Dummheit und Torheit beherrscht, somit wird sie zur Stultitiakratie.“

(Karl Keule)

DER VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 – Eure Vorschläge bitte!!!

copyright: Jean Michel Malatray

Liebe keulenhafte Leserschaft, es ist wieder soweit…

Zum zweiten Mal wird der VOLLPFOSTEN DES JAHRES gewählt.

Vollpfosten gibt es viele, auch ich war schon das eine oder andere Mal einer. Ihr auch?

Jedoch zeichnen sich immer wieder Menschen oder Unternehmen durch ein besonderes Maß an Vollpfostentum aus, als wir vielbeschriebenen Otto Normalverbraucher.

Diesen VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 gilt es in keulenhafter Art zu wählen und zu küren.

Die Wahl ist nicht die meinige, sondern Ihr sollt den und die zu kürenden in Form einer natürlich keulenartigen demokratischen Abstimmung wählen.

In nächtelanger Hirnarbeit hat sich das Redaktionsteam von Karl Keule über einen geeigneten Ablauf der Wahl Gedanken gemacht.

Prozedere:

1.) Bis zum 15.12.2011, 12:00h könnt Ihr eure Nominierungen entweder durch die Kommentarfunktion im Blog, via Twitter @keulenkarl, via Facebook Karl Keule, via Google+ Karl Keule oder ganz anonym mit IMehl abgeben.

Wenn Ihr mir eine IMehl schreibt, dann weiß ich zwar euren Namen, aber den werde ich ganz vertraulich behandeln und niemanden weitergeben.

Keulsches Ehrenwort!

Natürlich könnt ihr zu eurer Nominierung auch eine kurze Begründung schreiben, die dann in den späteren Laudatiotext einfließen wird.

2.) Mehrfachnominierungen sind natürlich möglich.

3.) Nominiert und gewählt werden können alle Personen des öffentlichen Lebens, Firmen, Organisationen und Gruppierungen.

4.) Folgende Kategorien stehen in diesem Jahr zur Wahl an:

VOLLPFOSTEN 2011 MÄNNLICH NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 MÄNNLICH INTERNATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 WEIBLICH NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 WEIBLICH INTERNATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 FIRMA/ORGANISATION/GRUPPE NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 FIRMA/ORGANISATION/GRUPPE INTERNATIONAL

5.) Eure Nominierungen werden dann am 16.12.2011 zur Wahl online gestellt.

6.) Vom 16.12.2011 bis zum 05.01.2012 punkt 12:00h könnt Ihr fröhlich klicken, wer für euch der VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 in den einzelnen Kategorien war.

7.) Wählen darf jeder. Jeder der mitmacht, darf mehrere Kandidaten zum VOLLPFOSTEN 2011 in der jeweiligen Kategorie wählen.

8.) Zum VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 ist der oder die gewählt, der oder die zu diesem Zeitpunkt (05.01.2012, 12:00h) die Stimmenmehrheit in der jeweiligen Kategorie aufweist.

9.) Bei der Wahl ist der Rechtsweg in diesem Fall explizit ausgeschlossen.

Nun lasset uns die fröhliche Nominierungsphase beginnen!!!

Ich bitte Euch ausdrücklich darum die Wahl weiter zu empfehlen, denn eine Wahl lebt von einer großen Anzahl an abgegebnen Stimmen.

DANKE für eure Mithilfe!!!

Ich wünsche mir und Euch viele Klicks und freue mich schon jetzt keulenhaft auf das Ergebnis.

Euer Karl Keule©

copyright: Jean Michel Malatray

Ich nenne es ZoG = Zensur ohne Grund…

Liebe presseverwöhnte Gemeinde,

auch das geschieht…:

Logbuch vom 14.06.2010:

13:54h
Ich erlaube mir einen Kommentar zum Bericht von Michael Stürmer mit dem Titel „Aus Unkenntnis verirrt sich ein Nazi-Wort ins ZDF“ bei WELT-ONLINE zu schreiben.
Mein Kommentar:
„Die WELT von ihrer „besten Seite“… ich frage mich, welches Trauma Herr Stürmer und Herr Winterfeldt zu verarbeiten haben?“
Der Kommentar erscheint, wird jedoch wenige später wieder gelöscht.

14:10h
Ich erlaube mir einen Kommentar zum „satirischen“ Bericht von Jean Gnatzig mit dem Titel „Katrin Müller-Hohenstein – noch mal Glück gehabt!“ bei WELT-ONLINE zu schreiben.
Mein Kommentar:
„von Winterfeldt ins Abseits geschossen, versuchte Stürmer es mit einer Verbal-Flanke, deren schlechter Ansatz noch schlechter durch Gnatzig ins satierische Aus geschossen wurde… um mit Nuhr zu schrieben: „…wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten…““

Der Kommentar erscheint, wird jedoch kurz danach wieder gelöscht. Nachdem ich mich ein wenig anklagend über Twitter bei @weltonline beschwerte, wurde dieser Kommentar wieder freigeschaltet, aber bestimmt auch nur deshalb, weil ich einen ernstzunehmenden Kabarettisten Herrn Dieter Nuhr zitierte.
Der andere Kommentar zu Stürmer bleibt aber weiterhin offline. Auf meine gutgemeinte weitere Nachfrage nach dem warum bei @weltonline kam die lapidare Auskunft:
„Wenn Kommentare nicht mit der Netiquette zusammenpassen, werden sie gelöscht. Das ist unser System.“

Fazit:
Soso, es hatte mich erwischt, das System @Weltonline hatte zugeschlagen, hatte gnadenlos einen Kommentar von mir gelöscht, weil er wohl nicht mit den Benutzerregeln für Kommentare bei @weltonline konform ging. Andere Kommentare blieben online und ich fragte mich warum, waren doch diverse von verunglimpfender als meiner. Und dann klickte es, natürlich hatte ich einen Fehler gemacht bei meinem Kommentar, ich hatte ein Organ des Springer-Verlages direkt ins Mark getroffen, weil ich wohl den ketzerischen Satz schrieb: „Die WELT von ihrer besten Seite…“ und dann stellte ich auch noch diese unverschämte Frage nach einem Trauma bei den beiden Redakteuren Winterfeldt und Stürmer…unglaublich welche Todsünde ich hier begangen hatte. Ich wollte mich noch mit @weltonline über meinen verbalen Fauxpas auseinandersetzen, aber auch zwei weitere Kommentare wurde vom System Springer gelöscht und bei Twitter keine Antwort mehr auf meine Nachfragen. Also ich weiß ja nicht wie das die Gemeinde sieht, aber ich nenne es jetzt mal ganz einfach Leserzensur…aber hätte man es in diesem Fall anders erwartet? Ich lasse mich gerne vom Gegenteil und von WELT-ONLINE überzeugen.
Es lebe die freie Meinungsvielfalt und dem Springer-Verlag gönne ich ganz viel davon.

In diesem Sinne noch einen keulenhaften Tag
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Nachtrag vom 14.06.2010, 20:23h:

Stimmt die WELT-ONLINE hat mir per Mail um 16:20h geschrieben, guckst du:

„Lieber Herr XXX,

da Sie uns nicht folgen, können wir Ihnen keine DM schicken, darum schreibe ich Ihnen hier auf diesem Wege. Warum Ihr Kommentar gelöscht wurde, lässt sich relativ einfach beantworten. Er ist beleidigend gegenüber den beiden von Ihnen genannten Autoren. Wenn ich das richtig sehe, haben Sie gefragt, welches Trauma die Herrschaften denn zu verkraften hätten. „Welches“ impliziert ja, dass es bereits ein Trauma gibt, und diese Unterstellung hat doch eher beleidigenden Charakter als einen netten Ton. Das mag jetzt für Sie nach Haarspaltereien klingen, aber so war offenbar die Bewertung Ihres Kommentars – auch wenn das womöglich gar nicht Ihre Absicht war. Vielleicht habe ich Ihnen helfen können.

Gerne beantworte ich weitere Rückfragen.

Viele Grüße,

XXX XXX

WELT ONLINE“

und ich antwortete natürlich um 20:21h zur Absicherung nach Rücksprache mit meiner Redaktion:

„Lieber Herr XXX,

vielen Dank für ihre ehrliche Antwort, aber ich hätte wirklich nicht gedacht,
dass eine einfache Fragestellung von ihrer Redaktion als Beleidigung betrachtet wird,
schon gar nicht bei den haarspaltenden Vergleichen, die von ihren Redakteuren Winterfeldt und Stürmer
in der Berichterstattung zu Frau Müller-Hohenstein herangezogen wurden. Gut ich hätte fragen können: „Ob die Redakteure
an irgendeinem Trauma leiden?“ Hätte ihrer Redaktion diese Fragestellung die Veröffentlichung meines Kommentares erleichtert? Wenn ja, dann werde ich meinen Kommentar in dieser Form nochmals einstellen, sie können es mir ja mitteilen. Im übrigen war mein Kommentar satirischer Natur, aber das konnten Sie mit ihren Mitteln zu diesem Zeitpunkt narürlich nicht wissen. Ansonsten erlaube ich mir unseren Mailverkehr zu meinem Blog hinzuzufügen. Ich pflege den offenen Mailverkehr in meinem Blog.
Mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule“

Nachtrag vom 16.06.2010, 09:00h:

Und dann kam erstmal lange nichts mehr. Ich erlaubte mir dann gestern nochmals einen Tweet in Richting @weltonline zu schicken. Ich kann ganz schön haarspaltend sein, aber immerhin hatte ich in meiner Mail ja eine Frage gestellt.

Heute morgen dann eine Rückantwort von der WELT-ONLINE in meinem Postfach, deren Inhalt mich nunmehr etwas irritiert. Nicht wegen der nicht mehr stattfindenen Formalien, wie persönliche Anrede und Grußformel, darauf wird ja heute von der Jugend sehr häufig leider verzichtet.Es war vielmehr die Nachfrage, woraus ich schließen mußte, dass der Schreibende nicht nur die offizielle Form vergaß, (TwitterStil geht in Mails schon mal gar nicht), sondern meine Mail wurde entweder nicht richtig gelesen oder gar nicht erst verstanden. Guckst du hier:

„Welche Frage haben Sie mir denn gestellt.
Sie haben doch lediglich angekündigt, einen neuen Kommentar zu schreiben.
Oder irre ich mich jetzt.“

Und dabei hatte ich doch nur eine einfache Frage gestellt (siehe Nachtrag vom 14.06.2010).
Also kurze Rede, hier meine Antwort vom heutigen Tage an den Schreibenden der WELT-ONLINE:

„Lieber Herr XXX,

ja Sie irren sich, aber macht nichts, hier nochmal die Frage:
„Hätte ihrer Redaktion diese Fragestellung die Veröffentlichung meines Kommentares erleichtert?“
Die Einstellung eines neuen Kommentares würde ja nur Sinn machen, wenn ich mit meinen Worten nicht das Ehrengefühl der Redaktion verletzen würde.
Mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule“

Nachtrag vom 16.06.2010, 12:50h:

Da hatte ich ja noch nicht mal den ersten Kaffee getrunken, schon war die ReAntwort von meinem persönlichen Betreuer bei der WELT-ONLINE da, guckst du hier:

„Lieber Herr XXX
es geht hier nicht um Ehrengefühl. Sondern um Beleidigungen. Es ist doch einfach keine Art, jemandem solche Dinge zu unterstellen.
Sehen Sie das nicht auch so?
Ich unterstelle Ihnen ja auch nichts, was Ihre Person angreift. In dem Artikel haben die Herrschaften auch nichts unterstellt, sondern wiedergegeben, was geschehen war und eingeordnet. Das ist die übliche Aufgabe des Journalisten. Gerade der Artikel von Herrn Stürmer hat die Aussage von KMH relativiert und aufgezeigt, wie viele unbewusste „Nazi-Phrasen“ in unserer Alltagssprache versteckt sind. Sein Artikel ist weniger als Schmäh- denn mehr als Erklärstück zu verstehen.
Ihr Kommentar, auch der modifizierte Alternativvorschlag, ist keine Grundlage für eine ordentliche Diskussion. Man könnte ihn eher in die Schublade „Pöbelei“ stecken, oder?

Mit freundlichen Grüßen,
XXX

Ihr vermutet es sicher schon, bei den ganzen implizierten Fragen sah ich mich genötigt zu antworten:

Lieber Herr XXX,

vielen Dank für Ihre jetzt doch sehr schnelle und wieder sehr ehrliche Antwort. Lassen wir doch jetzt mal die Bewertung, ob verletztes Ehrgefühl oder Beleidigung, das eine scheint manchmal im Leben das andere zu bedingen. Sie haben natürlich vollkommen recht, dass es keine Art ist jemandem Dinge zu unterstellen. Das ist in der Print-Welt ja auch noch nie vorgekommen, oder? So würde ich mir auch nicht erlauben einen Kommentar, der eine einfache Frage stellt, weder in eine Schublade „Pöbelei“ zu stecken, noch dem Schreiber eine implizierte Beleidigung vorzuwerfen.

Die Frage, ob der Artikel von Herrn Stürmer nun als Schmäh- oder als Erklärstück zu verstehen bzw. zu bewerten ist, bleibt ja immer noch in der Betrachtung jedes einzelnen Lesers. Für mich ist er um in ihrem Wortlaut zu bleiben in keine der beiden Schubladen zu stecken. Aber danke für die freundliche Aufklärung. Somit ist der Beitrag Stürmer für mich abgehakt.

Ich würde ja gerne nochmal auf den Artikel „Müller-Hohenstein spricht von Reichsparteitag““ von Herrn Winterfeldt eingehen, den ich dann schon eher als unbedachten und unreflektierten Schmähbeitrag in Richtung ZDF und KMH verstehen würde. Leider kann ich bei diesem Beitrag aber nicht mehr ins Detail eingehen, da er auf http://www.welt-online.de nicht mehr online steht. Hier meine Frage: Gibt es einen bestimmten redaktionellen Grund für das Aussetzen des Beitrages?
Ich freue mich wieder von Ihnen zu hören und verbleibe bis dahin
mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule

Nachtrag vom 16.06.2010, 14:00h:

Post von WELT-ONLINE ist da guckst du hier:

„Lieber Herr XXX,

da Sie unseren Schriftverkehr weiterhin in Ihrem Blog komplett veröffentlichen, möchte ich unsere Diskussion nicht weiter fortführen.

Beste Grüße,
XXX“

Meine Antwort:

„Lieber Herr XXX,
schade, dabei hatte ich doch nur eine Nachfrage, die jetzt leider unbeantwortet bleibt. Ich hatte Sie in meiner ersten Antwort davon in Kenntnis gesetzt, dass ich den offenen Mailverkehr pflege. Ein Hinweis von Ihnen und ich hätte Ihnen natürlich grössere Geheimhaltung zugesagt, hatte unseren Schriftverkehr allerdings nicht als so vertraulich erachtet.. Ich finde es sehr wichtig, dass solche Diskussionen öffentlich geführt werden. Das Sie sich jetzt solch einer Diskussion verweigern, finde ich sehr bedauerlich. Es hätte bestimmt noch mehr Leser interessiert, warum der Winterfeldt-Beitrag nicht mehr online ist. Aber falls Sie oder jemand anderes an einer Diskussion interessiert sind, ich wäre offen für einen offenen Austausch.

Mit freundlichen Grüßen
XXX aka Karl Keule“

Fazit:

Man fragt freundlich nach und schon wird man zur Persona non grata gestempelt, weil man trotz Hinweis die Diskussion öffentlich führt. Jetzt verstehe ich das System von WELT-ONLINE, hält man sich nicht an deren Spielregeln, dann sowas, Diskussion beendet. Wie sagte mein Nachbar: Erst poltern und dann nicht mit Kritik umgehen können. Aber macht nix, solch ein Verhalten sind wir ja seid langer Zeit von solchen Medien gewohnt.

Kleiner Hinweis noch: aus Datenschutzgründen habe ich natürlich die Originalnamen weggeXXXt…

Ihr, dein, mein, unser innerer Reichsparteitag…

Liebe aufgeregte und sich auch wieder beruhigende RedensartFußballGemeinde,

unglaublich wie das ZNDF (die Bedeutung von N kann sich jeder aussuchen) diese propagandistische Sportmoderatorin Müller-Hohenstein überhaupt auf den Sender heben konnte und somit auf die Zuschauer loslassen konnte…ein Skandal schreien Teile von Fußball-Deutschland und die WELT-ONLINE. Nazi-Verbalismus aus dem Munde einer deutschen Sportmoderatorin…das geht doch nicht…schon gar nicht wenn der Torschütze polnische Wurzeln hat.
Sie hat es doch tatsächlich gesagt:

„innerer Reichsparteitag“…unglaublich…tröttröttröt…nie wieder darf solch kolonialistisches Verhalten auf einem deutschen Fernsehsender zu hören, geschweige denn zu sehen sein.

So und jetzt ganz ruhig liebe Gemeinde, lehnen sie sich wieder zurück. Lieber Herr Winterfeldt von der WELT-ONLINE, atmen sie doch mal wieder tief durch, in solchen Situationen hat schon manchmal Baldrian oder Yoga geholfen.

Stimmt, Frau Müller-Hohenstein hat eine sehr häufig gebrauchte Redensart benutzt, die ein satirischer Ausdruck von Schadenfreude oder von Freude ist, über etwas erreichtes, was keiner geglaubt hätte. Eher eine verbale Verballhornung der NSDAP Reichstage, aber bei weitem kein Naziskandal beim Zweiten Deutschen Fernsehen. Gut es war ungeschickt, Stammtischredensarten sind nicht unbedingt fernsehtauglich und dafür hat sich das ZDF ja auch entschuldigt, und ich denke es ist jetzt auch gut.

Mir machen ja eher die Vergleiche des Herrn Winterfeldt Sorgen, die er in seinem Beitrag heranzieht: „Traditionell haben Frauen es im medialen Fußball-Umfeld schwer…“ und „…aggressiv vermarkten zu versucht…“. Ich weiß ja nicht welches Trauma Herr Winterfeldt zu verarbeiten hat, aber ich denke die historischen Vergleiche und die Herabwürdigung der ansonsten guten Moderation von Müller-Hohenstein sind ein journalistischer Fauxpas, der mit neutraler, objektiver Berichterstattung nichts zu tun hat. Schauen sie doch bitte auch mal in diverse Berichte der WELT und auch anderer Medien des Springerverlages, ich würde mich sehr freuen, wenn sie sich hier und da mal über die Wortwahl aufregen, die eventuell rechte Tendenzen vermuten lassen. Und ein Schlimmer, der hierbei Böses denkt.
Also, wie war das noch mal mit dem Glashaus…

In diesem Sinne noch einen schönen verbalistischen Fußballtag…