Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

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Eintrag ins Logbuch, 21/02/14, 16:15h

Wie blöd ist das denn, dopen und dann noch nicht mal Gold holen…den Arzt würde ich verklagen… 

Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Der Jahresrückblick 2012…“

Viel ist passiert im Jahre 2012 – Michael Weyland und Karl Keule haben es für Euch zusammengefasst aus Ihrem ganz eigenen persönlichen Blickwinkel und haben bestimmt wieder viel vergessen…

hörst Du hier!

Ihr, dein, mein, unser innerer Reichsparteitag…

Liebe aufgeregte und sich auch wieder beruhigende RedensartFußballGemeinde,

unglaublich wie das ZNDF (die Bedeutung von N kann sich jeder aussuchen) diese propagandistische Sportmoderatorin Müller-Hohenstein überhaupt auf den Sender heben konnte und somit auf die Zuschauer loslassen konnte…ein Skandal schreien Teile von Fußball-Deutschland und die WELT-ONLINE. Nazi-Verbalismus aus dem Munde einer deutschen Sportmoderatorin…das geht doch nicht…schon gar nicht wenn der Torschütze polnische Wurzeln hat.
Sie hat es doch tatsächlich gesagt:

„innerer Reichsparteitag“…unglaublich…tröttröttröt…nie wieder darf solch kolonialistisches Verhalten auf einem deutschen Fernsehsender zu hören, geschweige denn zu sehen sein.

So und jetzt ganz ruhig liebe Gemeinde, lehnen sie sich wieder zurück. Lieber Herr Winterfeldt von der WELT-ONLINE, atmen sie doch mal wieder tief durch, in solchen Situationen hat schon manchmal Baldrian oder Yoga geholfen.

Stimmt, Frau Müller-Hohenstein hat eine sehr häufig gebrauchte Redensart benutzt, die ein satirischer Ausdruck von Schadenfreude oder von Freude ist, über etwas erreichtes, was keiner geglaubt hätte. Eher eine verbale Verballhornung der NSDAP Reichstage, aber bei weitem kein Naziskandal beim Zweiten Deutschen Fernsehen. Gut es war ungeschickt, Stammtischredensarten sind nicht unbedingt fernsehtauglich und dafür hat sich das ZDF ja auch entschuldigt, und ich denke es ist jetzt auch gut.

Mir machen ja eher die Vergleiche des Herrn Winterfeldt Sorgen, die er in seinem Beitrag heranzieht: „Traditionell haben Frauen es im medialen Fußball-Umfeld schwer…“ und „…aggressiv vermarkten zu versucht…“. Ich weiß ja nicht welches Trauma Herr Winterfeldt zu verarbeiten hat, aber ich denke die historischen Vergleiche und die Herabwürdigung der ansonsten guten Moderation von Müller-Hohenstein sind ein journalistischer Fauxpas, der mit neutraler, objektiver Berichterstattung nichts zu tun hat. Schauen sie doch bitte auch mal in diverse Berichte der WELT und auch anderer Medien des Springerverlages, ich würde mich sehr freuen, wenn sie sich hier und da mal über die Wortwahl aufregen, die eventuell rechte Tendenzen vermuten lassen. Und ein Schlimmer, der hierbei Böses denkt.
Also, wie war das noch mal mit dem Glashaus…

In diesem Sinne noch einen schönen verbalistischen Fußballtag…

Ein Tweet pro Tag Vol. 122

»Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!«

(Rudi Völler)

Kommentar Karl Keule:

Ja es kann nur einen geben, es gibt nur ein Rudi Völler. Tante Käthe wird heute 50. Der Mann, der bei seiner Frisur immer Realist war, hat Geburtstag und ich wünsche keulenhaften Glückwunsch. Das Senioren Fußball As, der schonmal gerne über andere nicht das Knie bricht und manchmal genau den gleichen Käse, wie alle anderen Trainer erzählt, lebe hoch. Und gerade am heutigen Tage wird er sich grundsätzlich überlegen müssen, ob er dann weitermachen wird, wo andere aufhören. Aber auch bei dieser Entscheidung wird er sich Zeit lassen, da er kurzfristig denkt. Der Verfechter der Leverkusener Sauerkrautlocken, der Calmund mal als Alcoholic bezeichnet hat, da dieser von morgens bis abends arbeitet und auch mal gerne dem Waldi Hartmann eine Schelte erteilt, weil er nach drei Weizenbier so schön locker ist, ja dieser Mann wird auch in den nächsten 50 Jahren sich und seinen Spielern das Gefühl geben, dass sie, ich du, er und es Fehler machen dürfen. Und man wird sie auch bis auf einige Ausnahmen gut machen. Ohne seine schönen Zitate hätte ich diesen Geburtstagskommentar nicht schreiben können, danke Tante Käthe und mach weiter so, denn es kann nur einen geben. Genau es gibt nur einen Rudi Völler und ich finde ihn klasse. Aber eine Frage stellt sich mir noch, kommt Frank Rijkaard zur Geburtstagsfeier und spuckt die 50 Kerzen aus?

Ein Tweet pro Tag Vol. 44

„Liebe kann Probleme nicht lösen, aber sie kann Kraft geben … bis über den Tod hinaus.“

(Karl Keule)

Mensch Schumi muss das wirklich sein?

Hallo liebe von schnellen Autos verwöhnte Hausmeistergemeinde,

jetzt ist er doch in die Fußstapfen von vielen anderen Promis getreten: Michael, das Kinn, Schumacher tritt wieder an in der Formel 1, guckst du hier.

Er hat sich selbst zurückrückgetreten. Hat man bei der Deutschen Bahn wieder den SEV (Schienenersatzverkehr) eingeführt, wird Schumacher nun der MEF, der MassaErsatzFahrer.

Muss das denn wirklich sein Herr Schumacher?

Ich hatte nach ihrem Abgang aus der Formel 1 wieder richtig Spaß Autorennen zu gucken. Nein, ich habe nichts gegen das Kinn aus Kerpen, nur ist die Formel 1 ohne ihn viel spannender und enger geworden. Ich hege so meine Befürchtungen, dass die letzten sieben Rennen durch Schumi sehr stark geprägt werden. Auf jeden Fall wird  Michael Schumacher der teuerste Ersatzfahrer in den Rennställen der Formel 1 ist.

Und mit seinem Rücktritt vom Rücktritt gehört er jetzt ja auch in die erste Riege der sportlichen Promiwelt: Erst wenn man einmal vom Rücktritt zurückgetreten ist, kann man wirklich abtreten.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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