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Weyland trifft Keule – Body meets Brain „Keule goes Beck…“

Des Beck Pudels Kern und weitere Neuigkeiten erfahrt Ihr beim neuen satirischen Interview von Michael Weyland und Karl Keule

hörst Du hier!

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Quo vadis Roland Koch? Hessen was nun…?

Hallo liebe kochende Hausmeistergemeinde,

jetzt hat er den Sack geöffnet, die schleichende Großwildkatze der deutschen Politik. Sagt so einfach, er wolle sich dann doch in naher Zukunft zurückziehen, sich so gar nicht mehr politisch betätigen.

Na, können wir das denn wirklich glauben? Ganz plötzlich hat Herr Koch die Lust an der Macht verloren? Der Mann, der bestimmt gerne mal auf dem Chefsessel im Bundeskanzleramt gesessen hätte. Ein Politiker mit einem ausgeprägten Machtwillen, der auch schon mal jemanden über die politische Klinge springen lässt, wenn es brenzlig für ihn wird, zieht sich zurück. Ich kann das nicht so recht glauben. Bin mir sicher, Herr Koch wird sich bestimmt auch in Zukunft von einer hochdotierten Stelle kräftig in die deutsche Politik einmischen und so manchem das Regieren, wie auch schon in der Vergangenheit ein wenig erschweren.

Werde ich ihn vermissen? Ja, ich werde ihn vermissen diesen Brachial-Politiker, der sich nie zurückgenommen und immer in der politischen Landschaft mitgemischt hat. Bisher fragte ich mich immer, wenn in der Republik irgendwo ein politischer Pups losgelassen wurde: Na, mal schauen, was der Koch dazu sagt? Nicht weil ich die politische Einstellung von Herrn Koch so gerne teile. Nein, sondern weil ich mich immer köstlich darüber amüsierte, welche politischen Spielchen Herr Koch anzettelte. Um mit den Worten von Peter Härtling in einem Interview zu sprechen: „Ich werde ihn vermissen, aber ich bin froh, dass er weg ist.“ Genau so sieht es aus. Man könnte Herrn Koch bei seinem Abgang ja schon fast als großes Vorbild bezeichnen, an dem sich so mancher Landesfürst ein Beispiel nehmen könnte, müsste, sollte. Perfekte konsequente Inszenierung nenne ich das, am Tag des Handtuchs, dem Towel Day das schwarze Handtuch in die Ecke zu werfen. Aufzugeben, wenn man erkannt hat, in den scheinbaren Hintergrund zu treten ist besser, da man in Zukunft keine weitere Karrierechancen in der großen Bundespolitik hat. Frau Merkel war wohl doch zu standhaft. Sie hat es ihm in Teilen bestimmt auch vermasselt. Aber damit dieses Gerede erst gar nicht hochkommt, machte sich Herr Koch nach eigener Aussage schon vor einem Jahr über seinen Rücktritt Gedanken, hat sogar Frau Kanzlerin über seine Absichten informiert. Zeitlich also so kurz nach der Landtagswahl in Hessen im Jahre 2009. Seht ihr liebe Hessen, ihr wurdet schon wieder einmal an der Nase herumgeführt, ihr habt einen Mann im Ministerpräsidentenamt bestätigt, der sich bestimmt schon damals mit dem Abgang gedanklich beschäftigt haben könnte. Jetzt kommt die nächste Strafe für Hessen, das nächste Übel. Seine Nachfolge hat Herr Koch natürlich auch perfekt gestaltet. Der Kronprinz der Buffy, also der Herr Bouffier soll es richten und neuer Ministerpräsident werden. Ein Mann so ohne rechte Konturen soll das Land Hessen führen. Ganz das Gegenteil von Herrn Koch, aber bestimmt ganz schön gehorsam, hat er seinem jetzigen Chef doch einiges zu verdanken. Wenn ich Hesse wäre, dann würde ich mich ganz schön an der langen Nase herumgeführt fühlen. Aber ich kann es als Mainzer ja auch nur von der anderen Rheinseite aus beurteilen, der es gerne sehen würde, wenn Herr Beck in diesem Fall den Abtritt Herrn Kochs als Vorbild sehen würde. Herr Koch geht und ich freue mich darüber. Auch wenn ich es mit einem tränenden Auge sehe. Denn welches Feindbild wird es in den nächsten Jahren in der deutschen Politik geben, an dem man sich so köstlich reiben kann, wie man es an Herrn Koch konnte?

Ich bin mir sicher Herr Koch wird weiterhin seine Marionetten aus dem Hintergrund steuern, denn solch ein Machtmensch kann sich nicht so einfach zurückziehen…
Mal schauen welche Posten in der freien Wirtschaft in der nächsten Zeit für Herrn Koch auf den Leib geschnitten werden. Ich bin mir sicher, man wird wieder von Herrn Koch hören. Oder bereitet er im geheimen Kämmerlein zu Bildenbergen die Kanzlerschaft vor?

In diesem Sinne noch einen köchelnden verschwörungstheoretischen Tag
Karl Keule
„KeulenKalle©“

Der Herr des Rings…eine Geschichte aus der grünen Hölle…

Guten Tag liebe ringbesetzte Hausmeistergemeinde,

ihr kennt sie doch alle die Geschichten aus Schilda und Umgebung,

aber was man so aus der tiefen Eifel hört, ist schon lange keine Geschichte mehr über die man schmunzeln könnte, nein sie ist zum Heulen, ach was schreibe ich, es ist ein Skandal! Guckst du hier.

Die grüne Hölle ist kein Spielort der legendären Tolkien Saga „Herr der Ringe“, aber doch mittlerweile genauso düster wie Mordor.

Einer der Hauptdarsteller ist ein gewisser Ring-(Träger)Herr namens Walter Kafitz.

Und das waren auch schon die Gemeinsamkeiten mit der großen Tolkien Saga.

Und nun zu den Tatsachen, Herr Kafitz ist der Ring-Boss, der Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH. Ein Freizeitparkprojekt, das in der Region erstrahlen und Publikumsmagnet werden sollte. Ein Bauprojekt, das im Jahre 2006 mit 150 Mio. Baukosten beplant war und jetzt gerade mal so schlappe 100% und mehr teurer wird.

Ja ihr lest richtig, 300 Mio. Euro und mehr wird der groß bejubelte Nürburgring den Steuerzahler kosten. Ihr lest richtig den Steuerzahler, da das Land Rheinland-Pfalz nahezu die Mehrheit an der Nürburgring GmbH hält. Und ihr regt euch noch über Dienstwagenaffären und Abendessen für Herrn Ackermann im Bundeskanzleramt auf?

Gut Baukosten können mehr werden, das weiß jeder, der schon mal gebaut hat.  Dafür plant ein privater Bauherr einen gewissen Puffer ein. Aber bei einer Kostenexplosion von über 100% müsste jeder Privatmann mehrfache Insolvenz anmelden und vor den Kadi gehen. Er hätte noch nicht mal so viele Kredite bei den Banken bekommen.

Aber beim Nürburgring geht es ja nur um Steuergelder und da können dann schon mal vom Land Kredite in Millionenhöhe herausgeschleudert werden, was das Zeug hält.

Und weil es so schön ist zu bauen und sein Bauwerk zu bewerben, wird auch noch Boris Becker für Werbezwecke eingekauft und ich bin mir sicher die Gage ist nicht gerade niedrig. Auch das aus Steuergeldern.

Ich weiß ja nicht wie die Gemeinde das sieht, aber bei einer GmbH des Landes Rheinland-Pfalz gibt es ja nicht nur einen HauptHobbit, der eigentlich die Geschäfte gut führen sollte, nein es gibt auch einen MinisterpräsidentenHobbit, genau der Kurt, der Kurt Beck. Und eigentlich sollte doch der oberste Chef schon sehr genau wissen, was bei so einem großen Bauprojekt vor sich geht.

Herr Kafitz wird wohl gehen müssen, bestimmt nicht wegen Unfähigkeit im Amt oder so. Es wird schon noch was einfallen, damit er in Abfindungswürden gehen kann.

Aber vielleicht ist Herr Kafitz auch nur das vielbeschworene dumme Bauernopfer. Aber was ist mit Herrn Beck, dem LandesvaterHobbit?

In diesem  Sinne noch einen hausmeisterlichen Baukostenträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Horst Lorenz Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern (CSU)

„Herr Westerwelle ist manchmal ein Sensibelchen…“

(Horst Seehofer in einem Interview mit meiner hausmeisterlichen Satirezeitung mit den vier Buchstaben.)

Kommentar Karl Keule:

Herr Seehofer, der schon im Vorfeld beschworenen Koalitionsaussage der Union kann doch ein Sensibelchen nur gut tun. Bringt doch, falls es so kommt, wie es sich die Union wünscht, Herr Westerwelle eine gewisse Feinfühligkeit mit in die neu zu wählende Bundesregierung. Gut Herr Seewelle in Bayern hat man es  nicht so sehr mit Feinfühlligkeit, ist die bayrische Politik doch noch immer  von einergewissen  Grobschlächtrigkeit geprägt. Ich glaube, ihnen macht eher eine andere Seite von Guido zu schaffen.

 

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