Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Schlagwort-Archiv: Kirche und Religion

Schon gemerkt? Ostern steht vor der Tür…

Hallo liebe Osterherumeiernde Gemeinde,

habt ihr es schon bemerkt, dass in den nächsten Tagen wieder große Ostereier ihre Schatten voraus werfen?

Mir als frei denkendes Mitglied einer großen, leider sehr römisch geprägten Glaubensgemeinschaft ist dieses natürlich nicht verborgen geblieben und zum Glück gab es ja auch noch den trocknen Hinweis des Herrn Pfarrers am Palmsonntag auf die bevorstehenden diversen Gottesdienstveranstaltungen an den Kartagen und am Osterfest. Aber wie geschrieben es war ja nur der Hinweis und nicht die herzliche Einladung daran teilzunehmen.

Na ja und die Ketzer (so bezeichnete mal ein hoher kirchlicher Würdenträger in meiner Anwesenheit alle Menschen, die nicht dieser hochherrschaftlichen katholischen Kirche aus Rom angehören) unter euch haben es bestimmt auch schon bemerkt, seitdem fast direkt nach Weihnachten diese hässlichen Schoko-Osterhasen in allen möglichen Farbvariationen und anderer Ostertinnef in den Läden stehen oder der sich nicht Gläubige auf die gesetzlich vorgeschriebenen Feier- also Ruhetage freut. Und dem letzen Bürger in diesem schönen christlich-abendländisch geprägten Lande ist spätestens seit der neu aufgeflammten Diskussion um das per Landesgesetz vorgeschriebene Tanzverbot an hohen christlichen Feiertagen (den sogenannten stillen Tagen) nicht verborgen geblieben, dass der liebe Osterhasi bald wieder sein Ei ins Nest legt.

UiUiUi, der ungläubige Mob regt sich, er lehnt sich mal wieder gegen dieses Tanzverbot auf, er plant sogar diverse Flashmobs, wie ich hörte, um auf seine heidnischen Tanzbedürfnisse aufmerksam zu machen. Die Gastronomen und Diskothekenbesitzer regen sich auch auf, man spricht von einem völlig nicht mehr zeitgemäßem Gesetzt, das in einer säkularisierten Gesellschaft keinen Platz mehr hat. Prompt kommt natürlich die Antwort der christlichen Kirchen in Deutschland, sie sehen mal wieder die Werte, die Grundfeste des christlichen Abendlandes gefährdet bei Abschaffung des Tanzverbotes an stillen Tagen.

Und schon ist wieder eine reine Lobbydiskussion entstanden mit fadenscheinigen Argumenten von allen Seiten, die zu keinem Kompromistziel führt, die ausgeht wie das Hornberger Schießen. Während es dem Partyvolk um die Freizeitgestaltung geht, geht es den kommerziellen Neinsagern um den Profit und der Kirche um die Bewahrung der christlichen Tradition. Kompromissbereitschaft in absolut keiner fernen Sicht. Ich kann bei dieser Diskussion fast alle Argumente der einzelnen Teilnehmer nachvollziehen, gut bei den Gastronomen und sonstigen Anbietern von kommerziellen Freizeitvergnügen habe ich allerdings nicht viel übrig, wenn die Argumente pekuniärer Natur entwachsen.

Ja, es sollen stille Tage sein, also für uns Christen, die Tage der Karwoche und die Osterzeit. Aber bedarf es hier wirklich noch eines so alten und völlig zu unpassenden Gesetzes? Jeder ist doch selbst seines Glückes Schmied sagt der Volksmund so schön und halte es mit der rheinische christlichen Tradition: „Jeder Jeck ist anders und man muss auch gönnen können“. Wir haben in unserem Grundgesetz eine Glaubensfreiheit fest verankert und das ist gut so. Werte, die jedoch über die Religionen vermittelt werden sollen nicht durch Gesetze reglementiert werden, solange sie keine Straftatbestände zum Ziel haben. Fadenscheinige Argumente wie zunehmende Stress- und Burnout-Erkrankungen, dem Menschen soll an solchen Tagen die Möglichkeit zur Ruhe gegeben werden, werden seitens der Kirchen wie ein Feuerwerk an Plattitüden abgeschossen. Solche Gesetze bringen in der heutigen aufgeklärten Welt doch nichts, wenn man seine Schäfchen nicht durch Worte überzeugen kann. Laßt die Menschen doch tanzen, trinken, und essen, wie es ihr Gemüt verlangt. Ich nenne es Eigenverantwortung, die sich jeder Gläubiger egal welcher Richtung oder Ungläubige stellen muss und sollte.

Ich verbringe die Tage zu Hause im Kreise meiner Familie, nicht weil es mir ein Gesetz oder gar meine Religion vorschreibt, sondern weil ich es für mich persönlich so beschlossen habe und die Ruhe an den stillen Tagen gemäß meiner Glaubenswerte vorziehe.

Schaffen wir doch einfach alle religiösen Feiertage ab und wandeln sie in ein TagesFreizeitKontigent für religiöse Feiern, das käme auch anderen nicht christlichen Religionen und auch Ketzern zu Gute…

Auch ein nicht durchdachtes Argument, schön populistisch, aber nicht unbedingt durchführbar.

Wie ist eure Meinung dazu?

Und noch ein Hinweis für die kirchlichen Befürworter des gesetzlichen Tanzverbotes, wir Christen haben in der Osternacht viel zu feiern, warum nicht auch ein Religionsübergreifendes Volksfest daraus machen und wer tanzen will, kann auch ruhig tanzen…egal, auch wenn er aus Trauer oder Freude tanzt…, weil wie schon erwähnt jeder Jeck ist anders.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Osterfest und freue mich auf meine eigenverantwortliche nachdenkliche Ruhe.

Karl Keule©

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Der Zoo am Meer … wahres Homo-Glück für Pinguine?!

Guten Tag liebe Zootierliebende Hausmeistergemeinde,

ich verstehe gar nicht, dass man sich vor einigen Jahren in der Homo-Szene (ich weiß, dieser Begriff ist bestimmt mal wieder politisch nicht korrekt) aufgeregt hat, als der Zoo in Bremerhaven den Sextest für schwule Pinguine einführte. Ja, sie lesen richtig! Sechs schwule Pinguine sollten im besagten Zoo mit Hilfe von extra aus Schweden importierten weiblichen Pinguinen zum „richtigen“ heterosexuellen Pinguinleben bekehrt werden. Bei diesem Experiment ging es nicht um Diskriminierung Homosexueller, wie damals von diversen Kreisen geschimpft wurde, sondern um die Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Tierart.

Aber was so ein richtig schwuler Pinguin ist, also genau wie im menschlichen Dasein, lässt sich nicht so einfach eines „Besseren“ belehren. Dabei sahen die Schwedinnen doch so hübsch sexy aus.

Doch alles wird gut, fast wie im wahren menschlichen Homoleben, endlich war der langersehnte Nachwuchs da. Ein Pinguin-Ei wurde von einem schwulen Pinguinpärchen gemeinsam ausgebrütet und zur Zeit wird sich liebevoll von den beiden Herren um den Nachwuchs gekümmert.

Beim Menschen ist es ja schon seit einiger Zeit möglich in gleichgeschlechtlichen Beziehungen Nachwuchs zu adoptieren. Beispiele gibt es, denken sie nur an Siegfried und Roy, die Tiger zu ihrem Nachwuchs zählen. So sind nun endlich auch homosexuelle Pinguine in die allgemeine Pinguingesellschaft aufgenommen. Müssen sie doch endlich nicht mehr nur auf dem heißen Stein brüten, sondern können sich jetzt auch vollgesellschaftsfähig ein fremdes Ei unterjubeln lassen und es selbst ausbrüten. Gut das Problem der gleichgeschlechtlichen Lebenszeugung ist damit noch nicht behoben, aber das kann ja noch werden.

Und ich finde es wurde auch Zeit, dass mit der Fortsetzung des schwulen Pinguin-Lebens in Bremerhaven ein Zeichen gesetzt wurde, mit dem homosexuelle Tiere aus dem tierischen gesellschaftlichen Abseits geholt wurden.

Aber was ist jetzt los im Zoo, ein herber Rückschlag für die Gay-Gesellschaft und in Bremerhaven schreit man Hurra. Hat doch tatsächlich ein schwuler Pinguin im Zoo von San Francisco seinen männlichen Partner für ein Weibchen verlassen. Den Papst und die allseits rechthaberische Kirche in Rom wird es freuen, kann man doch in den nächsten Predigten den Pinguin als Beispiel nehmen, um die homosexuelle Gesellschaft zu der „besseren, richtigen“ Lebensweise zu bekehren

Ich warte jetzt nur noch auf das nächste Experiment des Zoos, um die schwulen Tierchen bei Laune zu halten. Vielleicht gibt es ja bald den ersten Christopher Street Day (CSD) für homosexuelle Tiere. Man darf gespannt sein, welche hübschen Verkleidungen sich die süßen Tierchen aussuchen werden.

In diesem Sinne noch hausmeisterlichen Spaß beim Brüten

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Knochenfund in Rom…die PR-Maschine des Vatikans rollt an!

Guten Tag liebe KnochenFündigeHausmeistergemeinde,

langsam aber sicher entwickelt sich der gute alte Vatikan doch noch zu einem richtigen Medienunternehmen mit guter PR-Abteilung.

Kaum findet der gute Herr Ratzinger, also ich meine Papst Benedikt XVI. Knochenreste im Grab des Heiligen Apostels Paulus, schon verkündet der Heilige Vater just zum Abschluß des Paulus-Jahres zum 2000. Geburtstages des Apostels, dass es sich um die Reste des guten alten Paulus bzw. Saulus handelt.

Hammerhart sage ich! Was da noch alles zu Tage kommen wird, wenn der Papst in der nächsten Zeit mit Schäufelchen und Eimerchen in diversen Kirchen buddelt oder buddeln lässt.

Ich denke, dass ist erst der Anfang und stelle mir die Frage, woher der Papst die guten Tipps bekommt, an welcher Stelle er graben soll. Muß wohl irgendwas mit Engelsdurchsagen  zu tun haben oder vielleicht meldet sich ja auch hier und da mal sein Vorgänger Papst Johannes Paul II. zu Wort, frei nach dem Motto:

„Hallo Joseph Alois, grab doch mal da!“.

Auf jeden Fall ist der Papst so gerührt („Diese Entdeckung berührt uns zutiefst“), dass er die ganze PR-Maschine des Vatikans zum Dampfen bringt. Aber was bleibt ihm auch anderes übrig, jetzt wo gerade erst Herr Michael Jackson in die ewigen Jagdgründe abgetreten ist? Ich meine der Vatikan musste schnell handeln mit diesem Sensationsfund, um die Aufmerksamkeit von Jacko auf sich zu lenken. War man sich doch darüber im Klaren, dass Herr Jackson hätte auch nach drei Tagen auferstehen können und das wäre für die Kirche sehr schwer geworden, eine Massenabwanderung zur neuen HolyJacksonChurch zu verhindern. Also was tun, bevor es zu spät ist? Man findet die Paulusknochen und macht ein gute PR damit.

Uff, das Unglück wurde abgewendet, dank neuer moderner multimedialer Pressearbeit des Vatikan!!!

Mal schauen was sich der Heilige Vater und seine PR-Verantwortlichen noch so alles einfallen lassen, um wieder auf die Römisch-Katholische Kirche aufmerksam zu machen. Anbieten würde sich doch ein neuer Knochenfund, zum Beispiel die Rippe von Adam, aus dem Eva erschaffen wurde. Dann könnte man endlich mal Schluß machen mit dem ganzen Evolutionsgerede, das der Kirche schon seit Jahrhunderten auf den Geist geht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Alter Krempel

Hallo liebe HausmeisterfanGemeinde,

es gab eine Zeit vor meinem Umzug zu WordPress.
Damals hatte ich mein Bloggerheim bei blogger.de
Da es zu kompliziert war, alle Artikel hier hin zu schieben,
guckst du hier:

Altes Zeug

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