Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

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Keul’sche Wahlnachlese…

Guten Tag liebe Tollhaus wählende Hausmeistergemeinde,

die letzte Wahlkrampfphase vor der Bundestagswahl am 27.09.2009 kann endlich beginnen. Welch ein Beben haben gestern die Wähler in Sachsen, Thüringen und im Saarland ausgelöst. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Machtverhältnisse in den drei Landtagen jemals so verworren und undurchsichtig waren, wie nach diesen Landtagswahlen.

Ich meine sehen wir es doch mal positiv, der Wähler hat schwarz gewählt, also so schwarz für die CDU, will also sagen, die CDU hat im Saarland und in Thüringen Verluste im 2-stelligen Prozentbereich zu verbuchen. Und in Sachsen sieht es auch nicht gerade gut aus für die schwarzen Gesellen.

Und die Roten, ach man kann ja gar nicht mehr so einfach von den Roten sprechen und automatisch die SPD meinen. Also die SPD gewinnt zwar leicht in denn  drei Ländern, aber ob man auf diesen Gewinnen jetzt für die Bundestagswahl seitens der SPD aufbauen kann, wage ich zu bezweifeln. Naja und doch jubelte man bei der SPD, aber es ist schon eine verrückte Wahlwelt, wenn man keine eigenen Gewinne bejubelt, sondern eher die Verluste der CDU. Ob das der richtige Weg für die Bundestagswahl ist?

Kann man bei der CDU und bei der SPD eigentlich noch von Volksparteien reden, wenn sie so von Volkes Stimme abgestraft werden?

Und jetzt gehen sie wieder herum die verschiedenen Farbenlehren der Koalitionen, Jamaika, Ampel, Rot-Rot-Grün usw. Es bleibt auf jeden Fall spannend und für die Bürger in den einzelnen Ländern auch sehr unruhig, bis sich die jeweiligen Koalitionen gefunden haben.

Es wird dauern bis sich regierungsfähige Koalitionen in den Ländern gefunden haben, eher besteht die Möglichkeit, dass in der nächsten Zeit ein Lottojackpot geknackt wird.

Herr Müller im Saarland und Herr Althaus in Thüringen müssen wohl gehen, dürfen sich in Zukunft mehr ihren Hobbies widmen.

Aber es gab auch Gewinner, im Saarland freut sich Herr Lafontaine über einen Zuwachs von 19 Prozentpunkten auf 21,3%. Zeigt das Wahlergebnis doch, das Die Linke im Saarland eine signifikante Anzahl an Anhängern hat und damit den Sprung zur Volkspartei schafft, also zumindest auf Landesebene. Vielleicht hat Oskar in der Nacht ja auch schon einwenig davon geträumt, dass man doch eigentlich um das Saarland eine Mauer, also nur eine kleine bauen könnte und das demnächst auch ein wenig des Solidaritätszuschlages ins Saarland fließt, da der Osten ja jetzt zum Teil auch im Westen liegt. Auf jeden Fall ist Oskars Linke seit gestern eine ernstzunehmende politische Kraft in Deutschland, mit der die ehemaligen Volksparteien rechnen müssen.

Und wer darf sich noch freuen? Ja der Guido, der Westerwelle hat er doch mit seiner FDP in allen drei Ländern Wahlerfolge bei 4% plus und mehr erzielt.

Was lernen wir für die Bundestagswahl? Der Wähler ist taktischer geworden, es geht nicht mehr darum, dass man sich seitens der großen und auch der kleinen Parteien auf  eine gewisse Stammwählerschaft verlassen kann. Der Kampf um die Zweitstimme wird wieder wichtiger. Wenn man die drei gestrigen Landtagswahlen als Test für die Bundestagswahl nimmt, dann ist dieser Test für Frau Merkel und die CDU deutlich in die Hose gegangen. Und die SPD täte besser daran, nicht die Verluste der CDU zu bejubeln, sondern sich in den nächsten Wochen endlich und ernsthaft mit Inhalten zu beschäftigen.

Bleibt nur noch die Frage: Hat Twitter die Wahlen beeinflusst?

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen NachDerWahlIstVorDerWahltag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Der Herr des Rings…eine Geschichte aus der grünen Hölle…

Guten Tag liebe ringbesetzte Hausmeistergemeinde,

ihr kennt sie doch alle die Geschichten aus Schilda und Umgebung,

aber was man so aus der tiefen Eifel hört, ist schon lange keine Geschichte mehr über die man schmunzeln könnte, nein sie ist zum Heulen, ach was schreibe ich, es ist ein Skandal! Guckst du hier.

Die grüne Hölle ist kein Spielort der legendären Tolkien Saga „Herr der Ringe“, aber doch mittlerweile genauso düster wie Mordor.

Einer der Hauptdarsteller ist ein gewisser Ring-(Träger)Herr namens Walter Kafitz.

Und das waren auch schon die Gemeinsamkeiten mit der großen Tolkien Saga.

Und nun zu den Tatsachen, Herr Kafitz ist der Ring-Boss, der Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH. Ein Freizeitparkprojekt, das in der Region erstrahlen und Publikumsmagnet werden sollte. Ein Bauprojekt, das im Jahre 2006 mit 150 Mio. Baukosten beplant war und jetzt gerade mal so schlappe 100% und mehr teurer wird.

Ja ihr lest richtig, 300 Mio. Euro und mehr wird der groß bejubelte Nürburgring den Steuerzahler kosten. Ihr lest richtig den Steuerzahler, da das Land Rheinland-Pfalz nahezu die Mehrheit an der Nürburgring GmbH hält. Und ihr regt euch noch über Dienstwagenaffären und Abendessen für Herrn Ackermann im Bundeskanzleramt auf?

Gut Baukosten können mehr werden, das weiß jeder, der schon mal gebaut hat.  Dafür plant ein privater Bauherr einen gewissen Puffer ein. Aber bei einer Kostenexplosion von über 100% müsste jeder Privatmann mehrfache Insolvenz anmelden und vor den Kadi gehen. Er hätte noch nicht mal so viele Kredite bei den Banken bekommen.

Aber beim Nürburgring geht es ja nur um Steuergelder und da können dann schon mal vom Land Kredite in Millionenhöhe herausgeschleudert werden, was das Zeug hält.

Und weil es so schön ist zu bauen und sein Bauwerk zu bewerben, wird auch noch Boris Becker für Werbezwecke eingekauft und ich bin mir sicher die Gage ist nicht gerade niedrig. Auch das aus Steuergeldern.

Ich weiß ja nicht wie die Gemeinde das sieht, aber bei einer GmbH des Landes Rheinland-Pfalz gibt es ja nicht nur einen HauptHobbit, der eigentlich die Geschäfte gut führen sollte, nein es gibt auch einen MinisterpräsidentenHobbit, genau der Kurt, der Kurt Beck. Und eigentlich sollte doch der oberste Chef schon sehr genau wissen, was bei so einem großen Bauprojekt vor sich geht.

Herr Kafitz wird wohl gehen müssen, bestimmt nicht wegen Unfähigkeit im Amt oder so. Es wird schon noch was einfallen, damit er in Abfindungswürden gehen kann.

Aber vielleicht ist Herr Kafitz auch nur das vielbeschworene dumme Bauernopfer. Aber was ist mit Herrn Beck, dem LandesvaterHobbit?

In diesem  Sinne noch einen hausmeisterlichen Baukostenträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Heidi Kabel, Hamburger Volksschauspielerin

„Höre nie auf anzufangen, fange nie an aufzuhören.“

(Lebensmotto von Heidi Kabel)

Kommentar Karl Keule:

Die Grande Dame des deutschen Volksschauspiel wird heute 95 Jahre alt. Unvergessen bleiben ihre Auftritte im Hamburger Ohnsorg-Theater. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute liebe Heidi Kabel.

Ludwig Wittgenstein, Philosoph

„Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache.“

(Ludwig Wittgenstein in einem seiner Werke)

Kommentar Karl Keule:

Recht hatte er der Wittgenstein. Und das ist das Problem vieler Politiker in den heutigen Wahlkrampfgezeiten. Entweder gebrauchen sie die falschen Worte, nehmen Worte für den falschen Gebrauch oder sprechen eine komplett andere Sprache. Tragisch ist es allemal, man glaubt und traut ihren Worten einfach nicht mehr.

Hier kommt Kurth…wer bitte?

Hallo liebe nach dem richtigen OB suchende Kölner und sonstige Hausmeistergemeinde,

da haben wir den Salat, das kommt heraus, wenn sich Kommunalpolitiker ein Beispiel in Sachen Wahlkrampf an ihren großen Politikervorbildern im Bundestagswahlkrampf nehmen: Ein rappender OB-Kandidat im Kölner KlüngelKommunalwahlkampf !

Kannten sie bisher Peter Kurth, nein, macht nix, ich auch nicht. Aber jetzt wird man ihn durch dieses Video kennenlernen:

Herr Kurth eine typische Parteikarriere, ein Mann, den niemand in der großen Politikwelt haben wollte. Zuerst Aufstieg in der CDU, vom Staatssekretär beim damaligen Finanzsenator Pieroth in Berlin, später selbst zum Finanzsenator berufen. Dann der große Sturz nach dem Bruch der großen Koalition in Berlin in die Abgeordneten- und Parteienversenkung. Bis jetzt nix mehr gehört und jetzt belästigt er den Wähler in Köln als OB-Kandidat mit einem Rapper-Video der schlechtesten Art.

Hier kommt Kurth, also der Peter und weil man in Kölle bei der CDU keinen Besseren gefunden hat, der auch wollte, nimmt man ihn als OB-Kandidaten. Ich sage in diesem Fall mal ganz bös, nicht weil er die erste Wahl war, sondern weil er einen Vorteil hat, um in Köln auch für die doch sonst so konservative CDU punkten zu können. Mit Peter Kurth rechnet sich die CDU bestimmt bei der Kommunalwahl eine beachtliche Anzahl an Wählerstimmen aus, die man sonst mit einem typischen CDU Kandidaten nicht bekommen würde. Aber auch einen Mann, der seit Jahren nichts mehr mit dem Rheinland und noch viel weniger mit Köln zu tun hat. Mal schauen, ob der Plan aufgeht.

Das Video ist der dümmste Wahlgag, den mir bisher ein Politiker serviert hat. Solch einen Menschen kann man doch nicht ernsthaft wählen, aber muss ich ja zum Glück auch nicht, da ich in Köln schon lange nicht mehr fege.

Und dann bewegt er in dem Video auch nur die Lippen und singt noch nicht mal selbst. Nun gut, da eilt das Video wohl seinem Ruf voraus. War Herr Kurth doch schon immer dafür bekannt, nicht durch eigene Ideen zu glänzen, sondern Sachen zu machen, die ihm andere auftragen.

Also dann doch wieder passend für den Kölner Klüngel.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Partyservice Merkel…

Hallo liebe partylüsternde Hausmeistergemeinde,

da ist er endlich der lang herbeigesehnte Skandal im Wahlkampf um unsere liebe Bundeskanzlerin Angela Merkel. Oder vielleicht doch kein Skandal?

Die Opposition, also genauer gesagt Die Linke regt sich auf und fragt: Wer hat das bezahlt, das Abendessen am 22. April 2008 im Bundeskanzleramt mit verschiedenen wichtigen und unwichtigen Menschen aus Journalismus, Kultur und Wirtschaft?

Ist ja eigentlich erstmal nichts Schlimmes, wenn eine Chefin, in diesem Fall sogar eine Staatschefin zum Abendessen einlädt. Ich gehe doch mal davon aus, dass der Angie als Bundeskanzlerin ein gewisses Budget zur Gästebewirtung zur Verfügung steht.

Spannend ist allerdings die Tatsache, dass der gute Herr Ackermann von Deutschen Bank just in einem ZDF Portrait über die Bundeskanzlerin behauptet, dass Frau Merkel dieses Essen nach seinem 60. Geburtstag für ihn ausgerichtet hat und er sich die 30 teilnehmenden Gäste selbst aussuchen durfte. „Es war ein wunderschöner Abend“ sagt Josef Ackermann.

Wenn dem so ist, dann möchte ich doch schon ein wenig Aufklärung in der ganzen Sache. Also ich meine, es wäre ja genauso, als wenn Ulla Schmidt ihren Krankenkassenchefs zum Geburtstag einen Ausflug mit ihrem Dienstwagen schenken würde. Und da bleibt ja schon zu hoffen, dass Angie den Josef nicht nach der Party noch mit ihrem Dienstwagen nach Hause fahren ließ. Was ein Skandal!!!

Ich hoffe nur, dass schnell ein Partylicht ins Dunkel gebracht wird, damit die Parteien noch genügend Zeit haben, sich vor der Wahl mit politischen Inhalten auseinander zusetzen. Aber da ich denke, dass die Parteien diesmal gar keine Inhalte haben, wird sich diese Aufklärung bestimmt noch was hinziehen, so bis nach der Bundestagswahl und wird dann im Treibsand der Politik versiegen bzw. unter den viel besagten Teppich gekehrt werden.

Vielleicht lädt mich Angie ja auch mal ein und ich darf mir die Gäste aussuchen, aber will ich das wirklich….?

In diesem Sinne wünsche ich noch eine hausmeisterliche Party

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Wahltag 2009 der Rheinzeitung Vol. 2, SAT1 Arena, will der Zuschauer das wirklich?

Guten Tag liebe wahlverseuchte Hausmeistergemeinde,

diese Sendung gestern Abend in SAT1 hinterlässt beim gemeinen politikverdrossenen  Fernsehzuschauer doch viele Fragen, als das sie wichtige Antworten gab.

Aber das passiert nun mal, wenn man versucht das Fernsehen neu zu erfinden. Was kam heraus? Ein bunter, aber nicht schön anzusehender Multimedia-Brei, welcher der Redaktion aus den Fugen quoll.

Wichtige Informationen für den geneigten oder noch unentschlossenen Wähler wurden nicht gegeben, Waren beiden Moderatoren doch relativ überlastet mit der neuen Medien-Welt. Ich würde sagen, außer Spesen, nix gewesen.

Hätten öffentlich-rechtliche Anstalten solch ein Medienbrei gesendet, dann wäre das Geheul groß gewesen. Aber so war es ja nur SAT1 und die schlechte Quote sollte vielen anderen Redaktionen deutlich machen, dass es in Deutschland den Wählern nicht um bloße Show geht, sondern um Inhalte. Und bei den Inhalten wurde auch in dieser Sendung mal wieder auf der gesamten Linie versagt. Fehlte nur noch Sascha Lobo als Überraschungsgast.

In diesem sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Meenzer Sprüche Vol.9 “Thomas Tuchel, Trainer 1. FSV Mainz 05″

„Ich bin heute keinen Kilometer gelaufen, ich hab kein Tor geschossen, keins verhindert. Da ham wir genug Helden…“

(Thomas Tuchel im ZDF-Interview mit Rolf Töpperwien am 22.08.2009 nach dem historischen 2: 1 Sieg der 05er gegen den 1. FC Bayern München)

Kommentar Karl Keule:

Respekt Herr Tuchel, die Ehre und damit die Einladung ins Aktuelle Sportstudio an die Mannschaft weiterzugeben. Das sie keinen Kilometer gelaufen sind, nehme ich ihnen nicht so ganz ab und das mit der Humba müssen wir nochmal üben. Aber der Fastnachtsverein is back in der 1. Liga, das Original ist wieder da. Und die armen Bayern darf man jetzt auch nicht verhöhnen, haben die doch ihren eigenen Hohnes oder so ähnlich.

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Ich sag Polit-Stänkerer sind out….

Hallo liebe stänkernde Hausmeistergemeinde,

wie sagen Fußballfans immer so schön: jetzt geht’s los…!

Und es geht los, also bei so manchen Politik A- und B-Promis, da wird gestänkert, was das Zeug hält.

Münte sagt: „Frau Merkel ist die große Zahl der Arbeitslosen egal„. Und Angie schickt ihren Bullterrier Koch vor, der Münte zurechtweist und den Ausraster als unanständig zurückweist.

Steinbrück katapultiert die Steuerpläne der CDU ins Absurde und Westerwelle fordert ein Verfalldatum für Gesetze.

Aber so eine richtige Aussage trifft kein einziger Politiker, wie in den nächsten Jahren Deutschland gestaltet werden und vorwärts kommen soll. Muss ja auch nicht sein, da sich die Union bestimmt schon sehr sicher ist, dass sie am 27.09.09 als Wahlsieger dastehen wird und mit dem zwar nicht unbedingt geliebten, aber benötigten Herrn Westerwelle und seiner FDP koalieren wird.

Und die SPD mit allen verfügbaren Kompetenzleuten stellt sich wie der größte Depp der Nation an und macht damit der Union den Wahlkrampf doch recht leicht.

In der der Zentrale des Willy-Brandt-Hauses sitzt man jetzt bestimmt schon wieder bei einer Tasse rotgeröstetem Kaffee zusammen und macht sich über neue Verbalattacken an den politischen Gegner Gedanken, anstatt endlich dem Wähler konkrete Visionen zu vermitteln, die glaubhaft sind und Stimmen bei der Wahl bringen könnten.

Und jetzt haben auch die Gewerkschaften mitbekommen, dass Wahlkampf ist und der zweite Vorsitzende der IG Metall Detlef Wetzel bezeichnet den Wirtschaftsminister zu Guttenberg als „Abwrackminister von Arbeitnehmerrechten“. Aber was erwartet man auch noch von  Gewerkschaften, da sie doch im Laufe der Jahrzehnte ein billiger Abklatsch der Politiker geworden sind.

Mittlerweile habe ich richtiges Verständnis für die immer größer werdende Anzahl Menschen, die sagen, wir gehen nicht wählen, wir haben keine Lust mehr auf dieses ganzes PolitTheater.

Ich sage liebe Politiker hört endlich auf mit diesem ganzen Schmierentheater, macht Politik und zwar solch eine Politik, die den Menschen in Deutschland Visionen eröffnet. Lasst doch endlich von eurer Profilneurose ab und wenn ihr es nicht selbst schafft, dann sucht euch ordentliche Psychologen, bei denen ihr eure Verbal-Diarrhoe ablassen könnt, aber verschont uns damit.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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