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Abschiedsgedicht für Franz Josef Jung, ExMinister für Arbeit und Soziales

Lieber Franz Josef,

du Rheingauer Schunkelbruder,
gibst endlich ab das Ruder.

Hattest die Truppe nicht im Griff,
fährt Muddi Angie dich jetzt ans Riff.

Durftest zum Schluss noch Zahlen der Arbeitslosen machen,
kannst in Zukunft darüber nur lachen.

Bist damals nach Lourdes gefahren,
jetzt wird über dich das Kreuz geschlagen,

Wolltest das Heer als Zuschauer in Stadien haben,
wird es dich jetzt nicht mehr länger plagen.

Manchmal wäre es besser Papiere nicht nur zu überfliegen,
lässt sie jetzt einfach bei Guttenberg liegen.

Den Koch wird es freuen, jetzt ist er dich los,
denn in der Politik wirst du nicht mehr groß.

Drum genieße in Zukunft rheinhessischen Wein,
denn damit bleibt auch beim Rheingauer das Gewissen rein.

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Servus Glühbirne….

Liebe Glühbirne,

heute am 01.09.2009 wirst du verboten, ich finde es traurig und es macht mich sentimental, wenn ich an die schönen Stunden zurückdenke, die du mir Freude bereitet hast.

Es gab dich in vielen Variationen, mal als Birne, als Kerze oder in Tropfenform. Grazil und ästhetisch war deine Form. Einmal den Lichtschalter umgelegt und du erstrahltest in voller Kraft.

Wärme hast du mir gespendet, hast geglüht und wenn ich dich abends wieder ausschaltete, hat dein zierlicher Glühfaden noch ein wenig nachgeglüht. Gerne habe ich dieses filigrane Lichtspiel angeschaut.

Jetzt sollst du verschwinden, weil vermeintlich kluge Menschen meinen, du würdest zu viel Energie verbrauchen. Du wirst einfach ersetzt durch die Energiesparlampe, durch dieses kalte grelle Licht, das erst nach einer gewissen Zeit seine volle Leuchtkraft erreicht.

Habe ich mir doch einige Male in meiner Kindheit die Finger an dir verbrannt, weil ich nicht auf Mama und Papa hören wollte, dass du doch so heiß sein kannst.

Mit dir konnte ich gut in meiner Schulzeit im Winter die Hausaufgaben machen. Immer wenn ich nicht mehr weiterwusste, hast du mir ein Licht aufgehen lassen.

In der Jugend dann im Winter, wenn ich heimlich am offenen Fenster rauchte, hast du mir immer meine Hände gewärmt. Du warst mein buntes Discolicht bei so manch wilder Party.

Und dann, als ich meine erste Freundin hatte, habe ich dich gedimmt, weil du solltest ja dabei sein, aber nicht alles mitbekommen, was eine junge Liebe so alles erlebt.

Und als meine Kinder geboren wurden, hast du ihnen in der Nacht Sicherheit gegeben mit deinem warmen Licht in der Schlaflampe.

Fast 44 Jahre hast du mich begleitet und jetzt muss ich langsam aber sicher von dir Abschied nehmen. Ob dein Nachfolger mir soviel Freude bereitet wie du, ich wage es zu bezweifeln. Sie ist vielleicht im Verbrauch sparsamer, aber in der Herstellung und Entsorgung bestimmt auch ganz schön Energie verschwendend. Und ob sie so gut für meine Gesundheit und die meiner Kinder ist, weiß ich auch nicht so genau.

Ein hausmeisterliche Tschüß und Servus liebe Glühbirne.

Dein Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Abschiedsgedicht für Frau Ulla Schmidt…

Liebe Ulla,

Du Vollblutweib aus dem Land der Printen,

sitzt du doch bald wieder ganz hinten.

Dein Näseln wird mir sehr fehlen bei den neuen Reformen,

konntest dich leider nicht halten an die bürgerlichen Normen.

Der Dienstwagen, da war er weg,

jetzt ist er wieder da, hurra.

Doch deinen Job den bist du wohl los,

Mensch Ulla, was für ein hartes Los.

Es weint dir keiner nach, welch ein Jammer,

die Krankenkassen sagen, weg ist die Ulla, welch ein Hammer.

Die Ärzte sie freuen sich, das ist klar,

wurdest du doch verachtet von ihnen all die Jahr.

Und Frank-Walter hat von dir die Nase so voll,

findet er jetzt ganz andere Frauen toll.

Die Wähler, die klatschen in die Hände,

hat die Qual mit dir ein Ende.

Ulla ich werd dich vermissen,

wirst jetzt leider überall verrissen.

Tschüß Ulla, mach so weiter

Rente mit 60 ist doch auch ganz heiter.

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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