Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Kategorie-Archiv: Meenzer Stadtpolitik

Meenzer OB-Wahlkrampf 2012 Vol. 01 „MEs Auto und der Kommentar“

Hallo liebe wahlverkrampfte Meenzer Wahlgemeinde,

ich wollte es ja eigentlich nicht mehr machen, aber ich kann nicht anders,
Karl Keule muss sich einmischen in den Meenzer OB-Wahlkrampf…

Er hat noch nicht richtig begonnen und schon ist der Meenzer Wahlkrampf um eine Fastnachtsposse reicher.

Ausgangslage:

Begonnen hat die Posse mit diesem

Foto.

auf der Seite der FacebookNutzerin Sabine Flegel (CDU), die Ortsvorsteherin des Stadtteils Gonsenheim ist und kurzzeitig auch mal als OB-Kandidatin der CDU gehandelt wurde.

Das ist aber ein anderes Thema.

Was ist zu sehen?

Ein Auto parkt in einer Ladezone in Mainz, beklebt mit ganz vielen MEs. ME die Initialen des SPD-Kandidaten Michael Ebling für den Mainzer OB-Posten.

Aber auch die mehr als unglückliche ME Kampagne der SPD zur OB-Wahl ist ein anderes Thema.

Also besagtes Auto steht mit einer, so hört man von Seiten der SPD, ordnungsgemäß beantragten und bezahlten Ausnahmegenehmigung der Stadt Mainz auf eben dieser Ladezone. Es parkt dort, wo Otto Normalverbraucher in der Regel von netten Damen und Herren ein Knöllchen wegen Falschparken bekommt.

Okay, alles nur halb so wild, denkt sich die gepflegte Keule, aber natürlich weit gefehlt. Denn wie jeder weiß: einmal ein solches Foto bei FB eingestellt, entwickelt solch eine Geschichte gerade in Wahlkrampfzeiten eine gewisse Eigendynamik.

Sollte man eigentlich wissen, wenn man so in diesen Zeiten im Netz unterwegs ist.

Kommentare über Kommentare werden über das Foto abgelassen, auch noch nicht so schlimm, denke ich, auch wenn so mancher Kommentar geschmacklos ist.
Es wäre bestimmt auch bei einem lustigen FB Gag geblieben, wenn so mancher ein wenig umsichtiger gehandelt hätte.

Also Kommentare über Kommentare bei FB und was passiert?

Der Redakteur Michael Erfurth der LokalMatadorenzeitung aus Mainz mit den großen Buchstaben AZ schreibt einen Kommentar über genau diese Geschichte und packt die große moralische Keule aus.

Könnte ja auch noch ganz lustig sein, nur der Schreiberling stellt in seinem Kommentar eine Behauptung auf, die einfach nicht den Tatsachen entspricht.

In dem Kommentar wird als Urheber der ganzen AutoFotoMisere ein wohl bekannter Mainzer Medienunternehmer Tobias Huch genannt.

Falsch denke ich, einfach nur falsch, da ich die Aufregung um das Foto sehr genau beobachtet hatte, fühlte sich doch auch Herr Ebling dazu veranlasst beim Lokalradio Antenne Mainz Rede und Antwort zu dem Vorfall zu stehen.

Aber im Kommentar der AZ kommt es noch dicker: nicht nur, dass Herr Huch fälschlicherweise als vermeintlicher Urheber geoutet wird, Herr Erfurth fühlt sich auch noch kraft seines Amtes dazu berechtigt, den Bekanntheitsgrad des Beschuldigten zu unterstreichen, in dem er so beiläufig, scheinbar am Rande einen Prozess erwähnt, in dem noch kein Urteil gesprochen ist, an dem Herr Huch vor Gericht beteiligt ist.

Hallo was ist das denn? Ist das die neue unabhängige Kommentarfunktion eines Chefredakteurs einer Lokalzeitung? Was hat bitte der OB-Wahlkrampf in Mainz mit einem Prozess gegen Herrn Huch zu tun, fragt man sich. Geht ja wohl gar nicht!

Herr Huch fühlt sich in diesem Fall in meinen Augen natürlich berechtigt genötigt an die AZ eine Gegendarstellung zu schreiben, die jedoch von der AZ zur Veröffentlichung bis jetzt abgelehnt wird.

Absolutes Fehlverhalten in diesem Fall von diesem LokalPrintMatador und hat nichts mehr mit der in der letzten Zeit viel beschworenen Pressefreiheit zu tun.

Gewohnt war man bei Wahlkrämpfen ja schon so einiges von zur Wahl stehenden und nicht stehenden Politikern, aber diese Dusseligkeit der AZ ist schon ein rechter Hammer! Ich frage mich wirklich, ob man eine solche Berichterstattung und sei es auch nur in der Kommentarfunktion eines Redakteurs gutheißen kann.

Ich denke nein, Note sechs, setzen, Thema verfehlt für diesen Kommentar!!!

In diesem Sinne noch einen wahlverkrampften Tag
Euer
Karl Keule ©

Nachtrag am 19.01.2012, 07:45h:

Heute wurde eine Richtigstellung in der AZ veröffentlicht, gut so, Entspannung kann einkehren, die Urheberschaft des Bildes wurde jetzt richtig dargestellt, Fall abgeschlossen :).

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VOLLPFOSTEN 2011 – DIE WAHL

copyright: Jean Michel Malatray


Liebe keulenhafte Gemeinde,

am 14. Oktober 2011 wurde zur Nominierung zur Wahl der Preisträger des VOLLPFOSTEN 2011 aufgerufen.
Bis zum 15.12.2011 habt Ihr keulenhaft nominiert, jetzt darf fröhlich und frei gewählt werden!!!

Prozedere:

1.) Vom 16.12.2011 bis zum 05.01.2012 punkt 12:00h könnt Ihr fröhlich klicken, wer den VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 in den einzelnen Kategorien erhalten soll.

2.) Wählen darf jeder. Jeder der mitmacht, darf mehrere Kandidaten als Preisträger für den VOLLPFOSTEN 2011 in der jeweiligen Kategorie wählen.

3.) Die Wahl ist geheim und die Ergebnisse werden erste am 05.01.2012 nach 12:00h veröffentlicht.

4.) Den VOLLPFOSTEN DES JAHRES 2011 erhält der oder die, der oder die zu diesem Zeitpunkt (05.01.2012, 12:00h) die Stimmenmehrheit in der jeweiligen Kategorie aufweist.

5.) Bei der Wahl ist der Rechtsweg in diesem Fall explizit ausgeschlossen.

Nun lasset uns keulenhaft die Wahl beginnen!!!

Ich bitte Euch ausdrücklich darum, die Wahl weiter zu empfehlen, denn eine Wahl lebt von einer großen Anzahl an abgegebenen Stimmen.

DANKE für Eure Mithilfe!!!

Ich wünsche Euch und mir viele Klicks und freue mich schon jetzt keulenhaft auf das Ergebnis.

Euer Karl Keule©

copyright: Jean Michel Malatray

Es gilt zu wählen die Preisträger für den VOLLPFOSTEN 2011 in den folgenden Kategorien:

VOLLPFOSTEN 2011 MÄNNLICH NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 MÄNNLICH INTERNATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 WEIBLICH NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 WEIBLICH INTERNATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 FIRMA/ORGANISATION/GRUPPE NATIONAL

VOLLPFOSTEN 2011 FIRMA/ORGANISATION/GRUPPE INTERNATIONAL

Ein Tweet pro Tag Vol. 154

„Ich habe nie beabsichtigt, die Zeche zu prellen.“

(Jens Beutel am 21.10.2011 in der Allgemeinen Zeitung Mainz)

Jaja, unser OB Beutel ist doch immer wieder gut für Überraschungen, für eine kleine „Petitesse“. Wäre es ja auch, aber nicht bei den ganzen Sachen, die Herr Beutel schon so alles angestellt hat. Er wird es nie lernen unseren OB. Mir ist es noch nicht passiert aus Vergeßlichkeit das Zahlen einer Zeche zu prellen, ähm vergessen. Aber Lücken im Erinnerungsvermögen von Politikern sind ja nicht selten…

Und wie sagte schon Marcel Mart „Die Vergesslichkeit des Menschen ist etwas anderes als die Neigung mancher Politiker, sich nicht erinnern zu können.“

Peinlich, Peinlich Herr Beutel…

Meenzer Sprüche Vol.7 “Jens Beutel, OB Mainz”

„Das alles nimmt Züge einer Hexenjagd an.“

(Jens Beutel in einer Presseerklärung am 07.08.09 anläßlich neuer Vorwürfe in der Mainzer Wohnbauaffäre gegen den Oberbürgermeister der Stadt Mainz.)

Kommentar Karl Keule:

Eigentlich kein Kommentar für Herrn Beutel, wurden doch Hexen und Hexer in einer alten Zeit aus fadenscheinigen religiösen Gründen verfolgt, weil sie einem System hätten vielleicht gefährlich werden können. Hier geht es um ein evtl. Fehlverhalten im Amt, dem von öffentlicher Seite nachgegangen werden muß. Wo die Hexenverfolgung zur Wehr in Anspruch genommen wird, scheint mir ein Rücktritt in naher Zukunft nicht mehr allzu weit weg zu sein.

Los Amigos, Los Meenzelos, Los Beutelos, Los Banditos…

Hallo liebe Meenzer und sonstige Hausmeistergemeinde,

man kann ja sagen, was man will, aber irgendjemand kann unseren Obersten Beutel, also unseren Oberbürgermeister (OB) Jens Beutel gar nicht leiden, kommt doch immer mehr auf geheimen Wegen über die fürstliche Verhaltensart des obersten Mainzer Stadtherren ans Pressetageslicht.

Hat Herr Beutel wirklich in den eigenen Beutel gewirtschaftet, als er den Erbbaupachtvertrag mit der Mainzer Wohnbau abgeschlossen hat? (Artikel guckst du hier)

Immer wieder Fragen über Fragen zur Vorteilsannahme im Amt an Herrn Beutel. Und ich sage ihnen, Herr Beutel ist doch nur das berühmte Bauernopfer, glaubt man doch nicht wirklich, dass er der einzige Stadtpolitiker ist, der besonders günstige Konditionen beim Häuslebau bekommen hat.

Da sind in den letzten Jahren doch ein paar schöne Grundstücke an hochkarätige Politiker gegangen und das nicht nur auf Stadtebene. Denken wir doch mal an das begehrte Wohnbaugrundstück, das ein Herr Brüderle (FDP) in bester Mainz-Gonsenheimer Lage von der Wohnbau ergattert hat.

Da wird in der nächsten Zeit noch mehr Dreck in Mainz ans Tageslicht kommen.

Herr Beutel verweilt im Urlaub, aber macht auch nix, sollte er sich wirklich gut erholen, denn die Tage für ihn als Oberster Beutel (OB) werden nicht einfacher und sind meiner Meinung nach gezählt.

Vielleicht war das gefeierte Projekt „Kölle goes Mainz“ doch nicht so gut für Mainz, ist dann doch eventuell zu viel vom Kölner Klüngel an den Rhein nach Mainz geschwappt.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen BauTag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

Ja, so macht man richtig Wahlkrampf Herr Heil…!

Hallo liebe wählende und nichtwählende Hausmeistergemeinde,

dachte ich doch heute den ganzen Tag, es wird kein Futter für den Hausmeister geben, lese ich doch gerade folgende Meldung, guckst du hier.

Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD, ist unterwegs auf Wahlkampftour in Mainz. Nicht alleine traut er sich unter das Wahlvolk, sondern er hat sich zur Unterstützung die RTL „Super-Nanny“ Katharina Saalfrank mitgenommen, die sich ja bekanntermaßen mit erziehungsbedürftigen und –schweren Kindern auskennt. Saalfrank forderte einen selbstverständlicheren Umgang mit Erziehungshilfen für Eltern.

Gut so Herr Heil, dass er sich eine anerkannte Fachfrau zur Hilfe genommen hat. Vielleicht kann die „Super-Nanny“ die SPD ja auch beraten, wie man mit schwer erziehbaren BundesministerInnen umgeht. Der Dienstwagenskandal der lieben Ulla zeigt ja, dass die SPD unbedingt Bedarf nach neuen Erziehungsmethoden für SPD GenossenInnen hat. Ich würde vorschlagen, wer einmal böse war und Widerworte gibt kommt erstmal in die Ecke und darf sich erst wieder melden, wenn er dazu aufgefordert wird.

Oder wollte Herr Heil mit Frau Saalfrank ein wenig die Mainzer SPD disziplinieren, die sich ja zur Zeit auch das Leben nicht gerade einfach macht.

Naja, ist ja eigentlich auch egal, aber die Idee „Wahlkrampf mit Super-Nanny“ finde ich toll, sollte sich eigentlich jede Partei, nicht nur in Wahlkampfzeiten zu Herzen nehmen. Jeder Politiker oder Politikerin, die schwer erziehbar sind, bekommt eine Frau Saalfrank an die Seite gestellt.

Ich befürchte nur, dass es nicht ganz so viele „Super-Nannies“ gibt, wie der Bedarf sich abzeichnet.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Tag
Karl Keule©
„KeulenKalle©“

Minderheitenrecht für die SPD / FDP – eine neue Art der Politik im Mainzer Stadtrat?

Hallo liebe Mainzer Hausmeistergemeinde,

da lese ich doch soeben die Ergebnisse der ersten Mainzer Stadtratssitzung am gestrigen Tage, guckst du hier. Sofort stolpere ich über das Wort Minderheitenrecht, womit die SPD und FDP einen Antrag mit einer Minderheit der Gesamtstimmen im Stadtrat durchsetzen konnten.

Ich frage mich ja jetzt schon, ob das eine neue Art der Mainzer SPD- und FDP-Stadtratsfraktionen werden kann, um in der anstehenden Legislaturperiode in der Oppositionsrolle bestehen zu können. Ja ich weiß, noch gibt es keine Koalitionsaussagen von Seiten der Grünen in irgendeine Richtung, aber ich gehe mal schwer davon aus, das die SPD und die FDP im Stadtrat die Oppositionsrolle übernehmen werden müssen, da mit den beiden keiner so richtig spielen bzw. regieren möchte.

Also wird fröhlich vom Minderheitenrecht Gebrauch gemacht, um andere Anträge zu blockieren bzw. zu verzögern. Mal schauen wie sich die anderen Parteien das gefallen lassen.

Vielleicht will die SPD in Mainz ja auch Vorreiter für die Bundes-SPD sein, die sich auch langsam, aber für mich doch ziemlich sicher, auf die Oppositionsrolle vorbereiten sollte. Die Genossen sehen es zwar noch etwas anders, aber ich könnte wetten, es wird so kommen.

Oder will die SPD evtl. doch langsam den Ausstieg aus der bisher verfolgten Kohlekraftwerkshaltung durch Ausübung des Minderheitenrechts vorbereiten, weil sie merkt dass der Druck auch seitens der Bürger zu groß wird.

Ich hoffe allerdings, dass das Minderheitenrecht nicht zu häufig in Anspruch genommen wird. Liegt mir doch der Gedanke nahe, dass man die SPD direkt unter Arten- oder Minderheitenschutz stellen sollte oder könnte.

Achtung liebe Genossen, bald will keiner mehr mit euch spielen!

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Resttag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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