Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Ein Gedicht zur Vorweihnachtszeit

Drauß vom Spree-Wald komm ich her!

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Überall auf den MinisteriumsHausDachSpitzen

sah ich KlientelLichter blitzen.

Hoch droben aus dem Bundeskanzleramtstor

sah mit großen Augen Teflon-Angie hervor.

Ihr Outter-Adlatus der Wester, die Welle,

war mit Getöse sogleich auch zur Stelle.

Es brüllte der Guido mit hellem Organ mich an:

„Karl Keule“, rief er, „Alter Gesell!

Nimm deinen Besen, fege ganz schnell!

Besorg frische Spenden, die will ich verwenden,

zum Stopfen der Löcher vom Assönge sein Wiki,

damit Angie und ich können weiter so machen,

all die lustigen Regierungssachen…!“

Ich sprach: “Auch Hillary will einen Kuchen spendieren!“

Doch Angie wurde sauer und ließ sie erfrieren.

Traurig stand hinter dem Amt Herr Hofer vom See,

Und pullerte ein Herz für von der Leyen in den Schnee.

Er trommelte ans Tor und fing an zu weinen,

War es doch sein Wunsch, am Merkelschen Buffett zu verweilen.

Doch Guido war hart: „Du kommst hier nicht rein!“

Die Angie lädt lieber den Guttenberg, den Karl-Theodor ein,

Denn der ist viel klüger, berechenbarer und smarter als du

und jetzt geb endlich Ruh!“

Ganz schnell, ganz traurig zog Hofer vom See

zum WirtschaftsBrüderle hinüber juchhe.

Da hatten schon alle die Lampen an

und feierten das Fest mit rheinhessischem Weine,

nun war der Horst nicht mehr ganz alleine.

Bei Angie jedoch lief das Fest aus den Fugen,

Die Misere ging weiter,

Schäuble Offerbarte der Aigner,

dass er sie viel schöner fände,

als Kristina die spröde Ex-Frau Köhler.

Es tanzte mit Po und Fallara

die Schavan mit Röttgen,

und zog mit ihm um Mittenacht Leuthals

noch zum Schnarrenberg zur Wacht.

Und Guido sah zu später Stunde ein Rösler stehn,

mit Pillchen im Munde.

Er träumte in dieser Nacht,

dass er ihn zu seinem Farmreferenten macht.

Nur einer, er feierte nicht mit…

Der schräge Dirk, er saß in der Ecke

Und starrte auf den Globus an der Decke.

Er schmollte seit Tagen schon, war tierisch sauer.

Seit WikiLeaks sprudelte,

trug sein Herz nur noch Trauer.

Er wirft einen Dartpfeil und trifft ’ne Region.

„Da fahr ich jetzt hin und verschenk‘ ’ne Million.“

Es fing an zu schneien, zum Glück wurd ich wach.

Hätt mich der Alb an die Regierung in der Nacht

doch fast um den keulschen Schlaf gebracht.

Ich danke ganz besonders dem Twitterer rainerSpunkt für seine erfrischenden Zulieferungen.

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Eine Antwort zu “Ein Gedicht zur Vorweihnachtszeit

  1. Daniel Lücking 2. Dezember 2010 um 21:35

    Julian, Julian sei jetzt Bange,
    Der Russe nimmt dich in die Zange.

    Hast Onkel Putin schwer düppiert,
    was nach aussen kaum ihn irritiert.

    Doch innerlich, da sei gewiss,
    da kocht der Kerl – ein Süppchen fein
    Es dürfte wohl dein Letztes sein.

    Mit Cäsium ist’s Leben um,
    oder eins zwei drei – bist voll mit Blei.

    Schon der Journalist hat wenig Chance,
    Ist kritisch er, spürt er Revanche

    Doch Danke müssen wir dir sagen,
    und allen Menschen, die es wagen,
    für Moral und Anstand zu plädieren,
    obgleich das Leben sie verliern.

    Ich wünsche dir, dass du es schaffst,
    den Großem noch mehr Kummer machst,
    Pass auf dich auf, wir brauchen dich,
    Ein Mensch der Wahrheit auf der Schlich‘

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