Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

The Day AfterHomoPoliticusAschermittwochsBreakfast in der Bundestagskantine …(eine fiktive Friktion…)

Die anwesenden Merkel, Westerwelle, Seehofer, Gabriel, Özdemir und Ernst stehen in lockerer Runde beim Schampus um das Buffet herum.
Merkel:
Moin meine Herren, erstmal möchte ich jedem persönlich meine mudderliche Hochachtung vor ihren Phrasen bei ihrer aller gestrigen politischen Aschermittwochsveranstaltungen ausdrücken. Da haben wir aber alle mal wieder Spaß gehabt.

Seehofer:
Ja Frau Merkel, es hat sich halt ausgezahlt, dass ich mit meinem Freund Guido gegenseitig unsere Reden redigiert habe. Hat mir echt Spaß gemacht Guido, der Faschingsdienstag, als wir zusammen unsere Reden geschrieben haben, auch wenn du nicht gerade ein Tsunami warst.

Westerwelle:
Ach Horsti ich finde schon, dass bei uns abends ganz schön die Alpen gewackelt haben und dein Chiemsee ganz schön geschäumt hat.

Seehofer raunzt zu Westerwelle:
Guido, ich sagte doch schon mal, lass diesen privaten Kram hier aus der Kantine heraus, Muddi hört doch zu.

Özdemir:
Aber Frau Merkel, meine Rede war doch auch nicht so schlecht. Besonders mein Hinweis, dass sie so tun, als hätten sie gar nix mit der schwarz-gelben Regierung zu tun war ein genialer grüner Schachzug von mir, also fand ich zumindest. So habe ich den Wähler doch schon gut auf eine Neuwahl vorbereitet und auf ein Schwarz-Grünes Regierungsbündnis. Haben sie das bemerkt Angela.

Westerwelle lacht:
Naja Cem, mit deiner Rede hast du dich ja noch nicht mal für eine privilegierte Partnerschaft mit Frau Merkel qualifiziert, hihihi, du Milchbubi. Und um so einen schwammigen Drahtseiltanzakt wie ich gestern hinzubekommen, musst du noch viel dekadenter werden. Ich kann dir da mal ein gutes Buch über römische Kaiser ausleihen, denn ich bleibe dabei, was ich gesagt habe. Aber ich werde diese ganzen HartzIV Faulenzer nicht mehr so rüpelig beim Namen nennen. Ich gebe zu, das war nicht sehr diplomatisch, aber im Grundsatz debattiere ich richtig.

Merkel:
Herr Westerwelle jetzt ist aber mal gut, ich weiß ja auch, dass sie recht haben und eigentlich das aussprechen, was ich mit meinem Duktus nicht aussprechen kann.

Ernst:
Hallo ich würde jetzt auch mal gerne was sagen!

Alle lachen

Ernst:
Also Herr Westerwelle, auch wenn sie mit Herrn Seehofer saufen und herumhuren nach alter römischer Tradition, dann sind sie trotz dessen nicht mehr als die deutsche Steuersünderelite, oder so was ähnliches.

Westerwelle:
Hach Herr Ernst, ich kann ja auch nicht dafür, dass sie und ihre Partei zu blöd sind, um ihr eigenes Wahlprogramm umzusetzen. Ich konnte zum Glück die Hotelsteuern senken und das ist doch nur ihr Neid, dass die Spenden jetzt auf unsere Konten fließen.

Gabriel:
Jaja Herr Westerwelle sie zündeln halt noch immer gerne! Wegen ihren gezündeten Bier- ähm Benzinfässer kam Frau Merkel doch erst in die missliche Lage und muss jetzt ein Brandschutzseminar belegen.

Özdemir:
Genau Sigmar, der Guido ist ja nur so dicke mit dem Herrn Seehofer, weil der ihm so gut den Defiliermarsch blasen kann. Frau Merkel dürfte ich bitte noch ein Tässchen Milch haben?

Merkel:
Lieber Cem, ich finde es ja sehr schön, dass sie sich mit unseren geliebten Milchbauern solidarisieren, aber manchmal beflügelt auch so ein Gläschen Schampus. Fragen sie mal bei Herrn Brüderle nach, das ist dem sein Schwätzelixier.

Gabriel:
Also ich muss schon sagen, so langsam macht mir die Oppositionsrolle Spaß. Ich vertrete wenigstens nicht diese asoziale Klientel von diesem FastDreiProzent Westerwelle. – Wie sieht es denn mit unserer beider Parteien jetzt aus Cem bei der nächsten Bundestagswahl? Ich wollt ja schon….

Ernst:
´tschuldigung Herr Gabriel aber sie wollten doch mit uns…

Seehofer:
Des ich net lache Herr Ernst! Wovon träumen sie den nachts? Solange die Grünen noch die roten Unterhosen tragen, können sie noch im PhantasiaLand Achterbahn fahren. Hahaha, der war gut gell, Frau Merkel…!

Özdemir:
Aber Herr Seehofer, ich kann ihnen scheinheilig versprechen, dass ich die schwarz-grünen Unterhosen schon mal anprobiert habe und ich habe mich nicht unwohl darin gefühlt…!

Merkel beendet verlegen die Unterhaltung:
Also meine Herren jetzt ist es aber mal gut! Ich kann ihre ganze Buhlerei nicht mehr ertragen! Das gab es früher in der großen Koalition nicht. –

Hat eigentlich jemand meinen Pharmareferenten Herrn Rößler gesehen? Den hatte ich letzte Woche losgeschickt, um mir endlich diese dubiose SteuersünderDatenCD zu besorgen. Und er kommt einfach nicht herbei damit.

Meine Herren jetzt ist genug mit feiern, ran an die Arbeit!

Seehofer und Westerwelle, ich brauche dringend noch mehr Selbstanzeigen aus unseren Reihen! Nicht dass es noch Herrn Gabriel und anderen Konsorten auffällt, dass die Geschichte mit der CD ein ganz großer Fake war.

Prösterchen!!!

Tja liebe Hausmeistergemeinde, so oder auch anders hätte es sich heute in der Bundestagkantine abspielen können oder müssen, aber egal ich bleibe dabei. Ach ja und noch ein Hinweis, falls sich jemand beschweren möchte, die Textteile in dieser Fiktion stammen fast zu 100% aus den Reden der Politiker zum politischen Aschermittwoch in diesem Jahr und so kann man sich über die Sinnhaftigkeit der Zusammensetzung der Worte streiten, aber gerne doch.

Ich wünsche noch einen verkaterten Day After!
Karl Keule
„KeulenKalle©“

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