Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Der Herr des Rings…eine Geschichte aus der grünen Hölle…

Guten Tag liebe ringbesetzte Hausmeistergemeinde,

ihr kennt sie doch alle die Geschichten aus Schilda und Umgebung,

aber was man so aus der tiefen Eifel hört, ist schon lange keine Geschichte mehr über die man schmunzeln könnte, nein sie ist zum Heulen, ach was schreibe ich, es ist ein Skandal! Guckst du hier.

Die grüne Hölle ist kein Spielort der legendären Tolkien Saga „Herr der Ringe“, aber doch mittlerweile genauso düster wie Mordor.

Einer der Hauptdarsteller ist ein gewisser Ring-(Träger)Herr namens Walter Kafitz.

Und das waren auch schon die Gemeinsamkeiten mit der großen Tolkien Saga.

Und nun zu den Tatsachen, Herr Kafitz ist der Ring-Boss, der Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH. Ein Freizeitparkprojekt, das in der Region erstrahlen und Publikumsmagnet werden sollte. Ein Bauprojekt, das im Jahre 2006 mit 150 Mio. Baukosten beplant war und jetzt gerade mal so schlappe 100% und mehr teurer wird.

Ja ihr lest richtig, 300 Mio. Euro und mehr wird der groß bejubelte Nürburgring den Steuerzahler kosten. Ihr lest richtig den Steuerzahler, da das Land Rheinland-Pfalz nahezu die Mehrheit an der Nürburgring GmbH hält. Und ihr regt euch noch über Dienstwagenaffären und Abendessen für Herrn Ackermann im Bundeskanzleramt auf?

Gut Baukosten können mehr werden, das weiß jeder, der schon mal gebaut hat.  Dafür plant ein privater Bauherr einen gewissen Puffer ein. Aber bei einer Kostenexplosion von über 100% müsste jeder Privatmann mehrfache Insolvenz anmelden und vor den Kadi gehen. Er hätte noch nicht mal so viele Kredite bei den Banken bekommen.

Aber beim Nürburgring geht es ja nur um Steuergelder und da können dann schon mal vom Land Kredite in Millionenhöhe herausgeschleudert werden, was das Zeug hält.

Und weil es so schön ist zu bauen und sein Bauwerk zu bewerben, wird auch noch Boris Becker für Werbezwecke eingekauft und ich bin mir sicher die Gage ist nicht gerade niedrig. Auch das aus Steuergeldern.

Ich weiß ja nicht wie die Gemeinde das sieht, aber bei einer GmbH des Landes Rheinland-Pfalz gibt es ja nicht nur einen HauptHobbit, der eigentlich die Geschäfte gut führen sollte, nein es gibt auch einen MinisterpräsidentenHobbit, genau der Kurt, der Kurt Beck. Und eigentlich sollte doch der oberste Chef schon sehr genau wissen, was bei so einem großen Bauprojekt vor sich geht.

Herr Kafitz wird wohl gehen müssen, bestimmt nicht wegen Unfähigkeit im Amt oder so. Es wird schon noch was einfallen, damit er in Abfindungswürden gehen kann.

Aber vielleicht ist Herr Kafitz auch nur das vielbeschworene dumme Bauernopfer. Aber was ist mit Herrn Beck, dem LandesvaterHobbit?

In diesem  Sinne noch einen hausmeisterlichen Baukostenträchtigen Tag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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Eine Antwort zu “Der Herr des Rings…eine Geschichte aus der grünen Hölle…

  1. Felix Schmitt 28. August 2009 um 13:00

    zu Bobbelsche eine Ergänzung: Sein Honorar beträgt jährlich 500.000 Euro, dafür muss er 4x zu kurzen Presseterminen erscheinen. Bei der Eröffnung war er etwa eine Stunde. Stundenlohn also gar nicht so übel…

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