Karl Keules Welt©-DAS etWas andere Satire BLOG

satirisch, nachdenklich, ehrlich, manchmal häufig politisch und sprachlich unkorrekt!

Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

Hallo liebe neidvolle dienstwagenlose Hausmeistergemeinde,

vorneweg, ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber das tut hier nichts zur Sache.

Kann man die arme Ulla denn jetzt nicht mal in Ruhe lassen, damit sie sich auf den Wahlkrampf für Franky konzentrieren kann?

Nein kann man nicht(guckst du hier), das meint zumindest diese FDP-Tolle Otto Fricke, in Amt und Würden als Haushaltsausschuss-Chef des Bundestages. Ich meine, schauen sie sich diesen Mann doch mal an, eine personifizierte Mischung aus Junge Union– und RCDS-Vorsitzender in einer Person, und dabei ist der Mann von der FDP.

Gut Ulla hat ihren Dienstwagen auch in den Jahren 2006 bis 2008 für private Urlaubsfahrten genutzt. Aber jetzt sind wir doch mal ehrlich und lassen die Kuh im Dorf. Die Frau ist Bundesministerin und von diesen Herrschaften erwarten wir doch als Wähler eine permanente Dienstbereitschaft. Sagt doch der vielbesagte Otto Normalverbraucher so gerne, wozu brauchen Politiker denn Urlaub.

Also, wo ist denn nun wirklich das Problem, wenn alles nach den gesetzlichen Regelungen und Statuten abgelaufen ist?

Ich bin mir sicher, wäre zur Zeit kein Wahlkrampf, dann würde die Sache gar nicht so gepuscht werden. Aber wir sind mitten im Wahlkrampf, da muss sich so ein FDP-Typ ja beim gemeinen Wähler beliebt machen und den liberalen Zeigefinger erheben, des Volkes Neid muss geschürt werden.

Die FDP startet in meinen Augen hier einen ganz billigen populistischen Versuch dem Bürger, der auf so eine Masche hereinfällt weismachen zu wollen, uns könnt ihr wählen. Wir sind eine Partei des Volkes, wenn ihr uns wählt, wird so etwas nicht vorkommen. Aber liebe Liberalen, was macht ihr denn wirklich, wenn ihr die arme Frau Schmidt jetzt so an den Pranger stellt? Ihr bedient so das vielbesagten Klischee des Sozialneides, nachdem Motto, schaut mal die da oben.

Und sind wir doch mal ehrlich liebe Kollegen und Kolleginnen Homo Politicus, Aufklärung ist ja schön und gut, aber ein Kesseltreiben ist doch ziemlich schäbig. Solange alle in legalen Bahnen läuft, ist doch alles okay.

Nun gut ich kann ihr Handeln schon ein wenig nachvollziehen Herr Fricke, es ist Wahlkrampf und die Schäfchen der FDP sind noch nicht ganz im Trockenen. Also ich meine Koalitionsaussagen wurden zwar getätigt, aber ob die FDP die drittstärkste Kraft im neu zu wählenden Bundestag wird, steht noch in des Wählers Sternen. Denn es gibt ja auch noch Die Grünen, die gestern ihren Wahlkrampf gestartet haben und bestimmt alles daran setzen werden, um drittstärkste Kraft in der Republik zu werden. Da kann man natürlich schon mal was populistisch handeln, sollte aber immer daran denken, dass es gefährlich ist, wenn man aus dem vielzitierten Glashaus mit Steinen wirft oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.

Ach ja und hintenweg noch mal: Ich konnte Ulla Schmidt noch nie leiden, aber Otto Fricke auch nicht.

In diesem Sinne noch einen hausmeisterlichen Wahlkrampftag

Karl Keule©

„KeulenKalle©“

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Eine Antwort zu “Der Frau Schmidt ihren Dienstwagen und die FDP…

  1. Leitkultur 18. August 2009 um 11:51

    Wenn in D nur Ullas und ihre Dienstwagen zu beklagen wären,
    lebten wir ja fast in himmlichen Sphären!
    Halten uns die Parteien denn wirklich für so dumm
    und bleiben wegen der großen Problem stumm?

    Staatsverschuldung, Bankenkrisen, Krankenkassen in den Miesen,
    Kinderarmut, Lehrermangel, Arbeitslose
    Lösungen tun not, nicht blöde Pose!

    Aber vielleicht sollte ich da lieber einen wahren Experten zu Wort kommen lassen, der sich aufs Reimen und die Menschen weitaus besser verstand:

    Schütteln
    Auf Flaschen steht bei flüssigen Mitteln,
    Man müsse vor Gebrauch sie schütteln.
    Und dies begreifen wir denn auch –
    Denn zwecklos ist es nach Gebrauch.
    Auch Menschen gibt es, ganz verstockte,
    Wo es uns immer wieder lockte,
    Sie herzhaft hin- und herzuschwenken,
    In Fluß zu bringen so ihr Denken,
    Ja, sie zu schütteln voller Wut –
    Doch lohnt sich nicht, daß man das tut.
    Man laß sie stehn an ihrem Platz
    Samt ihrem trüben Bodensatz.

    Danke an:
    Eugen Roth

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